Hinter der Paywall erfährt man mehr: SEK-Beamten-Mörder hat Migrationshintergrund

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Typisch Deutsch (Symbolbild: shutterstock.com/Von S U N)

Der mutmaßliche Mörder des am Mittwoch in Gelsenkirchen erschossenen SEK-Beamten hat einen Migrationshintergrund. Um das zu erfahren, muss man hinter die Paywall der „Qualitätsmedien“ gelangen. Für alle anderen handelt es sich bei dem Todesschützen um den Deutschen Thomas K. aus Gelsenkirchen. 

Am Mittwoch kam es in Gelsenkirchen zu einem Schusswechsel, als die Polizei eine Wohnung wegen des Verdachts von Drogenbesitzes und -handels durchsuchen wollte. Weil vermutet wurde, dass der Verdächtige eine Waffe besitzt, wurde das SEK hinzugezogen. Nach Angaben der Polizei habe der Verdächtige durch die geschlossene Tür auf die Beamten geschossen und dabei einen 28-jährige Beamten des SEK Münster getroffen und schwer verletzt. Dieser kam in ein Krankenhaus und erlag dort eine Stunde später seinen Verletzungen.

Wie die Mainstreammedien rauf und runter berichten, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den „29-jährigen Thomas K. aus Gelsenkirchen“, von den Anwohnern als freundlich und hilfsbereit beschrieben.

Wer mehr über den mutmaßlichen Todesschützen erfahren will, der muss sich hinter die Paywall – zum Beispiel der Bild-Zeitung – begeben. Denn dort wird berichtet, dass es sich bei Thomas K. um einen mit einem deutschen Pass ausgestatteten Mann mit „serbisch-montenegrinischem Migrationshintergrund“ handelt. Für alle anderen ist Thomas K. der Deutsche von nebenan. (SB)