Kann ja mal passieren: 9-jährige Corona-Tote war in Wahrheit 109 Jahre alt

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Kann ja mal passieren (Symbolbild: shutterstock.com/Von De Visu)

Schweiz – Bei dieser ganzen Corona-Panik kann schon mal der ein oder andere Fehler unterlaufen. Da wird aus einer 109-Jährigen gern mal ein 9-jähriges Corona-Todesopfer. Oder arbeiten die Schweizer Eidgenossen – wie der Nachbar Österreich und Deutschland – auch mit maximaler Panikmache und miesen Zahlenspielchen?

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss die Angaben über Todesfälle in seiner Corona-Statistik korrigieren. So die Erfassung eines 9-jähriges Mädchen in der Todesstatistik. Wie sich nun herausstellte, war die Verstorbene in Wirklichkeit eine 109 Jahre alte Frau. „Wir haben bei der Erfassung des Falles das Geburtsdatum versehentlich auf 2011 statt 1911 gesetzt“, heißt es beim BAG laut dem österreichischen Magazin heute.at , das sich auf den Schweizer Tages-Anzeiger beruft. Auch bei dem bislang einzigen Schweizer Todesfall in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen ist ein Fehler unterlaufen. Der Mann war eigentlich 87 Jahre alt. Das Geburtsjahr wurde vom zuständigen Arzt im Meldeformular falsch eingetragen: 1992 statt 1932.

„Wenigstens geben die Schweizer das zu, statt wie bei uns mit der Angst zu spielen, damit das Volk weiterhin „brav bleibt“, heißt es im heute.at-Kommentarbereich. Der Kommentator dürfte hier auf das geleakte Sitzungsprotokoll der österreichischen Regierung hinweisen. Darin dokumentiert, dass Kanzler Sebastian Kurz die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst vorangetrieben hat. Mit den Worten: „Die Menschen sollen vor einer Ansteckung Angst haben“, soll er sich am 12. März in einer Sitzung der „Taskforce Corona“ dafür ausgesprochen haben, die Vorsicht der Bevölkerung mit drastischen Aussagen zu verstärken. (SB)

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