Bill Gates – die Corona-Krake

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Bill Gates und Angela Merkel (Foto:Imago/photothek)

Der Spiegel, Die Zeit, die Charité und das Robert-Koch-Institut haben etwas gemeinsam. Sie stehen allesamt auf der Spendenliste der Bill und Melinda Gates Foundation und kassieren Hunderttausende Dollar von der Stiftung.

„Offenlegung: Die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt das SPIEGEL-Projekt Globale Gesellschaft über drei Jahre mit einer Gesamtsumme von rund 2,3 Mio. Euro“, gibt der Spiegel unter seinen Artikeln zum Thema „Gates Foundation“ offen zu. Unter dem Arbeitstitel „Globale Gesellschaft“ würden Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa berichten. Selbstverständlich würde die Stiftung keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte nehmen, behauptet Der Spiegel.

Im Dezember 2019 konnte sich Die Zeit, bekannt für ihre linksextreme Ausrichtung, über etwas mehr als 233.000 Euro freuen (297,124 $). Auftrag: „Das Verständnis der Öffentlichkeit für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ärmsten der Welt zu vertiefen“.

Im November vergangenen Jahres kassierte das Robert-Koch-Institut, dessen Empfehlungen und Daten über Ausgang oder nicht Ausgang Millionen Deutscher bestimmen, 253.000 Dollar (knapp 233.000 Euro) für die Untersuchung des „Ursprungs und die Entwicklung des Pockenimpfstoffs“.

Auf der Liste der Spendenempfänger steht seit März diesen Jahres auch die Berliner Charité249.550 Dollar (fast 230.000 Euro) fließen für die „Entwicklung von Diagnose- und Virologietools, um eine schnelle Reaktion auf das neuartige Coronavirus zu ermöglichen“, heißt es auf der Webseite der Gates-Stiftung. 

Unterdessen wird der US-amerikanischer Unternehmer, Programmierer und Mäzen Bill Gates und der deutschen Mainstreampresse als der „Corona-Experte“ schlechthin gehandelt. „Kaum jemand überblickt die globalen Auswirkungen von Covid-19 so genau wie Bill Gates“, glaubt Die Welt.

In einem Interview gibt der 64-Jährige Microsoft-Gründer den – ungewählten – Weltenlenker: „Wir werden erst in ein bis zwei Jahren wieder zur Normalität zurückkehren können. Wir werden diese erste Phase überstehen, indem wir ein funktionierendes System schaffen für das gesellschaftliche Miteinander, ohne zu riskieren, in die exponentielle Verbreitungsphase vom Beginn der Pandemie zurückzufallen. Mit einem System von Tests und Rückverfolgung werden wir Infektionsherde schnell identifizieren und dann kontrollieren können“, erklärt Gates in dem Welt-Interview. Die Aussage klingt wie das, was die Merkel-Regierung und ihre Vertreter sagen – oder umgekehrt?

Er stehe mit den Konzernchefs der meisten Impfstoffentwicklerfirmen in Verbindung und habe sie „darum gebeten, sich zu überlegen, wie man sieben Milliarden Dosen eines Impfstoffs produzieren kann, oder sogar 14 Milliarden.“ Wenn es um die Corona-Impfung geht, gibt es für den Unternehmer, der mit einem geschätzten Vermögen von 110 Milliarden US-Dollar als einer der reichsten Menschen der Welt gilt, offenbar nach oben keine Grenze mehr.

Schon lange beschränken sich Unternehmer nicht mehr auf die Produktion ihrer Waren oder Internetkonzerne, sie wollen aktiv mitgestalten und ins Geschehen eingreifen.

So zeigte sich laut Welt Facebook-Chef Mark Zuckerberg in einer Telefonkonferenz zu dem Quartalszahlen seines Online-Netzwerks darüber besorgt, dass „die Einschränkungen zu schnell gelockert werden könnten und das zu einem Anstieg der Infektionen führt.“

Tesla-Chef Elon Musk hingegen schwenkt in die andere Richtung. Er ist außer sich über die geltenden Ausgangsbeschränkungen in Kalifornien und nannte sie in einer Telefonkonferenz „faschistisch“.

screenshot Twitter

„Zu sagen, die Menschen können ihre Häuser nicht mehr verlassen und werden verhaftet, wenn sie es tun, ist faschistisch. Das ist nicht demokratisch, das ist keine Freiheit, gebt den Leuten ihre verdammte Freiheit zurück“, so der 40-Milliarden-Dollar schwere Elektroauto-„Gott“. „Befreit Amerika jetzt“, fordert Musk auf Twitter und freut sich offen über Texas, wo am Freitag Geschäfte und Restaurants wieder öffnen dürfen.

Der zu erwartende Shitstorm ist bereits in vollem Gange. (MS)

 

 

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