Linke Islamkritikerin kassiert Strafbefehl und den Hass ihrer Communitiy

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Selbstmord (Symbolbild: shutterstock.com/Von Photographee.eu)

Birgit Ebel ist Lehrerin, linke Feministin und erhebt ihre Stimme – im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit der Möchte-gern-Feministinnen – gegen die frauenverachtende Ideologie des Islams. Als sie den Suizid einer jungen Frau mit islamischem Migrationshintergrund zum Thema macht, erhält sie einen Strafbefehl. Seither bekommt sie den geballten Hass ihrer linken „Community“ zu spüren.

Ein 17-jähriges Mädchen aus dem islamischen Zuwanderungsmileu stellt sich am 13. Januar 2019 auf die Gleise und lässt sich von einem Zug überrollen. Angeblich – so berichtet es die Welt – hat die junge Frau Streit bezüglich ihres freiheitlichen Lebensstils im muslimischen Elternhaus Probleme bekomme, es sollen angeblich Fotos und Videos kursiert sein, die die junge Frau in intimer Situation mit mehreren Männern zeigte.

Birgit Ebel, sich selbst als „linke Femministin“ und Anti-AfD-Aktivistin bezeichnend, kommentierte den Suizid der jungen Frau auf Facebook. „Ich frage mich, wie diejenigen, die sich durch ihr Handeln mitschuldig an dem Suizid des Mädchens gemacht haben, mit dieser Katastrophe umgehen“, schrieb sie. Und weiter: „In einer Gesellschaft und Kultur, die so derartig absurd mit Sexualität und vorehelicher Sexualität umgeht, die so frauenfeindlich ist und die vielbeschworene Jungfräulichkeit bis zur Ehe einfordert, sind Mädchen und Frauen faktisch in einer permanent lebensbedrohenden Situation.“ Ebel nannte weder den Namen des toten Mädchens, noch den ihrer muslimischen Familie.

Den Vorfall besprach die Gesamtschullehrerin – nachdem es Gesprächthema Nr. 1 war – auch mit ihren Schülern im Unterricht. Das jedoch hätte die 59-jährige Pädagogin nicht tun sollen. Zumindest nach Ansicht der Eltern des Mädchens, die Ebel wegen Verleumdung und übler Nachrede anzeigten. Im September 2019 erging ein Strafbefehl gegen sie. Die Lehrerin sollte 5000 Euro Bußgeld zahlen. Dagegen legte sie Widerspruch ein, der Fall zog sich über Monate hin.

„Der Fall ist ein Politikum“, resümiert Birgit Ebel. Die Pädgogin ist auch Mitglied der Frauenrechte-Organisation Terres des Femmes und Gründerin der Initiative „extremdagegen“, einem Projekt, mit dem Jugendliche laut Eigendarstellung der Gruppierung gegen extremistische Ideologien wie etwa den Salafismus stark gemacht werden sollen.

Seit ihrem Engagement ist die linke Feministin jedoch aus dem Kreis jender, die sich auf der guten, auf der richtigen Seite wähnen, ausgeschlossen. Als sie im Frühjahr an der Bielefelder Volkshochschule einen Vortag auf der Aktionswoche gegen Rassismus halten sollte, wurde aus den Reihen ihrer ehemaligen Gesinnungsgenossen gegen sie mobil gemacht. Die örtliche Antifa stigmatisierte in althergebrachter Art und Weise und bezeichnete Ebel im Internet als bekannte „Rassistin und Rechtspopulistin“. Der Vortrag wurde – wie in zig Fällen vorher auch – schlussendlich abgesagt.

Ebel fürchtete nach dem ergangenen Strafbefehl um ihre Sicherheit und um ihre berufliche Existenz. Die Anzeige sei „Rufschädigung“. Sie arbeite seit Jahren ehrenamtlich, so werde ihre Arbeit „kaputtgemacht“. Auch privat nehme sie der Fall mit, ihr Engagement habe sie Freundschaften gekostet, so das Wehklagen.

Der Fall wurde inzwischen vom Herforder Gericht eingestellt, nachdem Ebels Anwalt erneut eine Strafzahlung – 500 Euro an ein örtliches Mädchenhaus – abgelehnt hatte.  „Ich lasse mir nicht den Mund verbieten“, vermeldet indes Ebel, die nun andere Wege finden muss, um „ihre Reputation und ihren guten Ruf wiederherzustellen“. Wege, die bereits unzählige Islamkritiker, die von Ebels „Community“ jahrelang drangsaliert, diffamiert und bedroht wurden, vergeblich beschritten haben. (SB)