Wird „Apokalypse-Drosten“ in Rente geschickt? Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt weiter

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Krankenhaus (Symbolbild: shutterstock.com/Von Olena Yakobchuk)

Während „Apokalypse-Drosten“ indirekt von 100 Millionen Toten faselt, eine zweite, noch viel schlimmere als die erste nicht wirklich große Welle vor seinen Augen schwimmt und weiter auf den Panikknopf drückt, sinkt die absolute Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland weiter, obwohl ja eigentlich durch die vielen Demos und Kontaktsperren-Partys überall neue Infektionsherde entstehen sollten.

Bis Sonntag wurden im Durchschnitt der letzten sieben Tage täglich rund 1.800 Neuinfektionen gemeldet, das ist der niedrigste Stand seit 18. März. Auch ohne die Durchschnittsrechnung, die Wochentagseffekte neutralisieren soll, wurde am Sonntag mit 1.476 die niedrigste absolute Zahl an Neuinfektionen seit Mitte März registriert.

Auch die Zahl der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten sank bis Sonntag um 1,4% gegenüber dem Vortag auf 2.535, genau 13.218 Intensivbetten waren am Abend frei. Und schließlich war auch die Zahl der Menschen, die binnen 24 Stunden mit dem Virus gestorben sind, mit 84 so niedrig wie seit 30. März nicht mehr, 6.012 Tote wurden bislang insgesamt gezählt. Laut Abfrage bei den Landesministerien, Städten und Landkreisen waren bis Sonntagabend insgesamt 158.338 Personen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet, rund 120.000 davon sind laut Hochrechnung aber bereits wieder genesen.

Die Zahl der aktiven Infektionen sankt damit um 3,5 Prozent gegenüber dem Vortag auf rund 32.150.

Eigentlich die Gelegenheit, über weitere Lockerungen zu reden, schließlich droht in Deutschland weiterhin der wirtschaftliche Kollaps.

Und während Angela Merkel ihre neue Macht bis in alle Ewigkeit auskosten möchte, gibt es im europäischen Ausland wieder so etwas wie Hoffnung:

Das besonders hart von der Corona-Pandemie getroffene Italien lockert einige Beschränkungen zum Beispiel jetzt bereits ab dem 4. Mai. Das sagte Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntag. So soll den Bürgern mehr Sport im Freien erlaubt werden, auch die Fortbewegungsbeschränkungen werden gelockert.

Ab dem 18. Mai soll dann der Einzelhandel in ganz Italien wieder öffnen dürfen, ab 1. Juni sogar Bars, Restaurants oder Friseure – wenn bis dahin nichts dazwischenkommt. Fast 200.000 Italiener hatten sich bis Sonntag mit dem Coronavirus infiziert, mindestens 26.644 starben mit der Infektion. Am Abend war mit 260 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden aber auch der niedrigste Tageswert seit dem 14. März gemessen worden.

Und Österreich will den Sommertourismus „Schritt für Schritt“ hochfahren. Sein Land plane aber keine unabgestimmten Alleingänge, sagte Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg der „Bild“ (Montagausgabe). „Wir werden mit Partnerländern und in engem Kontakt mit der EU-Kommission gemeinsam an Lösungen arbeiten, wie ein behutsames Hochfahren des Sommertourismus wieder möglich sein könnte.“

Grenzüberschreitender Tourismus werde „nur vorsichtig und Schritt für Schritt wieder möglich sein“. Zudem kämen dafür „natürlich nur Länder in Frage, die im Kampf gegen Covid ähnlich weit sind wie Österreich und ähnlich niedrige Infektionszahlen aufweisen“. Zuvor hatte Bundesaußenminister Heiko Maas davor gewarnt, die europäischen Reiseziele schnell wieder zu öffnen.

Die Deutschen werden wohl wieder die letzten sein, die wieder die Luft der Freiheit schnuppern dürfen.

Zu diesem Thema gibt es auch einen sehr guten Kommentar von Julian Reichelt in der „Bild„, der es als einziger wagt, die Kanzlerin auch mal zu kritisieren. Hier ein Auszug:

 

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