Staatlich organisierter Masken-Irrsinn

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Corona-Wahnsinn (Bild: shutterstock.com)

Der staatlich organisierte Irrsinn rund um die seit Montag geltende Maskenpflicht nimmt immer bizarrere Züge an. Dabei schreckt die Bundesregierung auch nicht davor zurück, deutsche Maskenhersteller am langen Arm verhungern zu lassen, um stattdessen den gefährlichen Maskenschrott in China einzukaufen. Beworben wird der Wahnsinn aktuell von Bundesverteidigungsministerin AKK. Die feiert die Maskenlieferung aus China beim Pressetermin am Montag gleich mit einer Corona-Party. Ohne Maske – ohne Mindestabstand. Das gilt nur für den biodeutschen Bundesbüttel. 

Nachdem die Bundesregierung und namentlich hier unser Bürokaufmann auf dem Sessel des Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn (CDU), wochenlang Corona-Schutzmasken für überflüssig erklärten um so ihre komplette Inkompetenz in Sachen Seuchenschutz zu vertuschen, wird nun diese Unfähigkeit als Heroenleistung dargestellt.

Bundesverteidigungsministerin AKK gab den Jubelperser und holte am heutigen Montag mit ihrer totgesparten Bundeswehr 20 Millionen Schutzmasken, geliefert aus China, in Leipzig ab. Mutmaßlich hält auch AKK den ganzen Schutzmaskenblödsinn für eine reine Showveranstaltung, präsentierte sich die CDU-Funktionären doch der jubelnden Mainstreampresse gänzlich unmaskiert. Auch der Mindestabstand von 2 Metern – der anscheinend nur für den Bundesbüttel gilt – wird – wie auf den Bildern ersichtlich – nicht eingehalten:

AKK unmaskiert (Bild: Screenshot)

Auch die Pressemeute pfeifft auf Corona-Vorgaben und bewegt sich – eng an eng – im Medienpulk.

Warnung vor China-Masken – Weltärztepräsident Montgomery kritisiert Maskenpflicht

Vielleicht aber – so die Mutmaßung – wollte sich die Bundesverteidigungsministerin einfach nicht der Gefahr, die von nicht funktionierenden Masken ausgehen, aussetzen. Aktuell warnt das europäische Schnellwarnsystem RAPEX vor zahlreichen Schutzmasken von chinesischen Herstellern. Die Atemschutzmasken entsprechen nicht der europäischen Norm und gewährleisten keinen ausreichenden Schutz. Die Masken schützen nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder anderen Viren. Rapex warnt sogar vor einem erhöhtem Infektionsrisiko durch chinesische Atemschutzmasken, berichtet hierzu der Merkur.

Oder AKK hört brav auf den Rat des Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery. Dieser hat die mittlerweile bundesweit in öffentlichen Verkehrsmitteln und in fast allen Ländern auch beim Einkaufen geltende Maskenpflicht kritisiert. „Eine gesetzliche Pflicht für nicht funktionierende Masken halte ich für ein Armutszeugnis eines Staates“, sagte Montgomery am Montag im Deutschlandfunk. Damit konterkariere er auch seine Kompetenz und mache sich „lächerlich“, fügte der Weltärztepräsident hinzu.
Nicht funktionierende Masken könnten zum Teil gefährlich sein. „Wir wissen heute, dass ein normaler Schal oder ein normales Taschentuch die Viren nicht abhält, sondern sie beim Hustenstoß ungehindert durch den Stoff hindurchgehen.“ Zweitens wisse man, dass die von anderen produzierten Aerosole mit Viren sich in dem Stoff anreichern können, wenn man den Stoff unsachgemäß abnehme und sich dabei noch ins Gesicht fasse.

Somit könne sich man selber „eher“ infizieren, sagte Montgomery. Es gebe wissenschaftliche Untersuchungen, die das belegten. Deswegen rät der Weltärztepräsident von „irgendeinen Lappen vorm Gesicht“ ab. „Gute FFP2-Masken und wissen, wie man sie anlegt und abnimmt, das wäre genau die Lösung und die muss die Politik jetzt liefern“, so Montgomery.

Nach wie vor nicht genügend Masken und dazu noch gefährlicher Schrott

Der Nachschub an medizinischen Masken ist in Deutschland trotz AKKs heroischer Leistung mehr als dürftig, meldet dernewsticker.de. Die Pharmagroßhändler würden von leeren Lagern berichten: „Auch wenn wir unsere Bestände aufgestockt haben, übersteigt die Nachfrage auch aktuell noch das Angebot“, habe der Großhändler Gehe der FAZ mitgeteilt. Man sei nur „teilweise lieferfähig“. Der Marktführer Phoenix wird zitiert: „Bei Atemschutzmasken sind wir weitestgehend ausverkauft.“ Auch der Apothekerverband habe den Maskenmangel bestätigt: „Die Versorgungslage bei Mundschutz und Masken ist schwierig“, das liege daran, dass die Nachfrage wegen der Maskenpflicht gestiegen sei, wird eine Sprecherin zitiert. Die Zahl der Hersteller nehme aber zu, die Situation würde sich „perspektivisch weiter verbessern“.

Nach wie vor bleibt China für die Merkel-Regierung der bevorzugte Lieferant von Schutzausstattungen, obwohl mittlerweile mehrfach massive Qualitätsmängel gemeldet wurden. Das niederländische Gesundheitsministerium hatte Ende März 600.000 in China hergestellte Gesichtsmasken zurückgehalten, weil sie nicht den Qualitätsstandards entsprachen. Zuvor hatte Spanien bekannt gegeben, dass Hunderttausende von Schnelltestkits, die von einem chinesischen Unternehmen verschickt wurden, unzuverlässig waren. Ganz ähnlich lautend die Berichte aus der Tschechischen Republik. Und dann die Bruchlandung von den CSU-Corona-Helden Ministerpräsident Markus Söder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Die beiden hatten letzte Woche wie Junkies auf 100 Millionen Schutzmasken des begehrten  FFP2-Typs gehofft, mussten aber dann feststellen, dass der gelieferte China-Mist direkt für die Mülltonne produziert waren. Trotzdem wird das Geschäft in Asien gemacht. Denn es mehren sich Fälle, in denen deutsche Unternehmen sich mit Angeboten an das Ministerium wendeten, aber – so berichtet es die „Welt“ – eine Absage erhielten.

Aber Hauptsache das Volk wurde mittlerweile dazu gebracht, ohne großes Murren an der Corona-Maskerade teilzunehmen, während die Wirtschaft und das soziale Leben im Land vor die Hunde geht. All jene, die sich weigern unnütze oder gar gesundheitsgefährdene Lappen ins Gesicht zu hängen, sind ab sofort als Staatsfeinde und verkappte Mörder für jeden gut erkennbar. (SB/dts)