„Demokratie & Rechtsstaat“: Sklavenmasken für den Untertan

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So sehen Sklaven aus - Foto: Screenshot Youtube

Wovon hängt der Nutzen einer Atemschutzmaske abhängt? – Klare Antwort: Davon, ob es welche gibt. Lange Zeit gab es keine. Jetzt schon. Was denkt der Untertan, wenn es welche gibt? – Klare Antwort: Endlich kann ich „uns gemeinsam“ schützen mit einer Gesichtsmaske, von der dieselben Politiker, die den Nutzen dieser Maske bestritten haben, als es keine gab, nun behaupten, daß sie das Nichttragen der nunmehr vorhandenen Maske dazu berechtige, mich dafür zu bestrafen, daß ich keine aufsetze. Eine Untersuchung des untertänigen Geisteszustandes.

von Max Erdinger

Deniz Yücel ist ein Prophet. Im Jahre 2011 erntete er riesige Empörung für die folgenden Sätze: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird. Etwas besseres als Deutschland findet sich allemal.“ – Es wurde seither viel unternommen von den Hofberichterstattern, um Yücels Einlassung als Satire darzustellen, allen voran von „correctiv„. Sieht man sich jedoch im Frühjahr 2020 um in Deutschland, fragt man sich unwillkürlich, ob Satire und Tragödie etwa ein- und dasselbe sind. Es ist eine regelrechte Maskengeilheit zu beobachten, bei der sich unwillkürlich die Frage stellt, ob Yücels Fehler lediglich in der Verwendung des Wortes „Völkersterben“ zu sehen sein könnte. Hätte er 2011 das Wort „Untertanensterben“ gewählt, ich wäre heute ganz bei ihm.

Der maskierte Untertan: Ein Sklave?

Es gibt massenhaft Erklärungen namhafter Mediziner und Virologen zur Corona-Maske. Vom Chef der Bundesärztekammer über die Weltkrankheitsorganisation (WHO) und Prof. Drosten selbst, bis hin zu jenem Bundesgesundheitsminister, der eigentlich Bankkaufmann ist, gibt es bestens dokumentierte Einlassungen zum fehlenden Nutzen der Atemschutzmasken. Das passte wunderbar zu der sicherlich rein zufälligen Begleiterscheinung, daß es lange Zeit keine Masken gegeben hat. Macht nichts, hieß es, die brauchen wir sowieso nicht. Für längere Zeit eine Maske zu tragen, hieß es, sei sogar sehr ungesund. Nun gibt es aber auf einmal ausreichend Masken – und plötzlich geht es nicht mehr ohne sie. Wie´s wohl kommt? Und was es wohl wirklich damit auf sich hat?

Es ist müßig, sich erneut mit der Frage nach dem Nutzen einer Atemschutzmaske auseinanderzusetzen. Das ist vor Wochen passiert, als es keine gegeben hat. Ob das Rauchen schädlich ist oder nicht, hängt im Ergebnis schließlich auch nicht davon ab, ob es Zigaretten zu kaufen gibt oder nicht. Nebenbei bemerkt, gab es in den vergangenen Tagen Meldungen, denen zufolge Nikotin eine Covid 19-Infektion verhindern können soll. Wenn das zutreffen sollte, dann hätte die Gesundheitsdiktatur samt ihrem medizinischen Klerus den finalen Genickschlag erhalten.

Es ginge dann nur noch um die Frage: Woran wollen Sie lieber sterben? An Covid oder an Lungenkrebs? Wollen Sie lieber Arteriosklerose vom Olivenöl, oder bevorzugen Sie einen butterartigen Cholesterinspiegel jenseits von Gut und Böse? Treiben Sie Sport? – Radfahren? Sie sind fit wie ein Turnschuh? Passen Sie auf, daß Sie nicht unter die Straßenbahn geraten. Es wäre schade um Ihren gestählten Körper. Mit so einer tollen Lunge sollten Sie sich keinesfalls von der Straßenbahn überfahren lassen. Weil ja sonst auch die ganzen masochistischen Zivilexerzitien mit dem Radeln, dem Nichtrauchen, der fürchterlich schmeckenden gesunden Ernährung und alledem für die Katz´ gewesen wären. Sind Straßenbahnen eine Bedrohung der Volksgesundheit? Was meinen Sie? Sie meinen doch immer so viel. Interessante Frage: Muß das Leben lang – oder muß es lebenswert sein? Würden Sie lieber als gesunder Mensch nach Jahrzehnten der entsagungsvollen Sehnsucht nach einem Schäufele mit Kloß und fetter Sauce sterben? Mit einem Glas stillem Mineralwasser neben Ihrem Sterbebett? Damit auch Ihr Sterben noch nach „mordgesund“ aussieht? Ach so? Sie wollen überhaupt nicht sterben? Ich fürchte, in der Frage kommt die Wünsch-Dir-was-Demokratie an ihre Grenzen. Wenn Ihnen dieser Gedankengang nicht gefällt, dann klicken Sie einfach nicht auf „gefällt mir“ und setzen Sie stattdessen einen „Wütend-Smilie“ hinter diesen Absatz. Nichts ist wichtiger, als daß die Welt weiß, was Ihnen gefällt oder nicht gefällt.

Historische Sklavenmasken

Aus der Zeit der Sklaverei stammt der Brauch, den Rechtlosen Gesichtsmasken anzulegen. Sklaven, die in der französischen Kolonie Guadeloupe Zuckerrohr ernten mussten, trugen bei der Sklavenarbeit Gesichtsmasken, um zu verhindern, daß sie Zuckerrohr aßen. Jemand, der sich auf Geheiß eines Mächtigen eine Maske aufsetzt, befolgt gehorsam den Befehl zu seiner eigener Entpersönlichung. Und weil er ihn befolgt, ist auch klar, was er vorher bereits gewesen ist: Ein Untertan, ein Arbeitssklave. Wahrhaben wollte er es nicht. Der deutsche Sozialstaat, – war er zuletzt noch einer? Oder war er doch eher ein 80 Mio. großer Sklavenhalterstaat, in dem sich eine Kaste von Sozialfunktionären, professionellen Umverteilern und Leistungsbezugsberechtigten ein Heer von etwa 20 Mio. Arbeitssklaven gehalten haben, die mindestens die Hälfte ihrer Erträge bei ihren Herren und Meistern abzuliefern hatten? Es ist nicht auszuschließen, daß es da einen Zusammenhang gibt. Wer sich so viel Lebenszeit klauen läßt, um außer seinem eigenen Überleben auch noch das Überleben aller anderen zu finanzieren, der setzt sich vermutlich auch eine Sklavenmaske auf, wenn man es ihm befiehlt. Der Freie trägt keine Maske, niemals.

Psychische Defekte

Es ist einem Menschenkenner möglich, zu erkennen, ob er gerade angelogen wird oder nicht, und zwar nicht nur, weil er die Worte, die er hört, auf deren logischen Gehalt hin überprüft, sondern auch, weil er den Sprecher beobachtet. Man muß einen Lügner nur lange genug reden lassen und ihn sorgfältig dabei beobachten. Oft verraten ihn Mimik und Gestik. Jeder Kriminalpsychologe weiß das. Aber auch Gefühle, mit denen hinter dem Berg gehalten werden soll, werden dennoch in der Mimik sichtbar. Mühsam unterdrückte Tränen verraten, ob jemand gerade um die Fassung ringt, während er behauptet, so etwas bringe ihn nicht aus der Fassung. Man kann einen Menschen dafür lieben, daß er einen selbst nicht mit seinem Gemütszustand behelligen will. Hat er eine Maske auf, dann geht das nicht. Der Freie muß sich nicht verstellen.

Stellen Sie sich ein Kleinkind vor, das in seinem Kinderwagen liegt, begierig, die Welt zu begreifen. Vor sich sieht es Masken. Kein Mienenspiel mehr, kein Begreifen mehr. Es schreit, es hat Angst. Es leidet an Entzug von Menschlichkeit. Untertanen, die Masken aufhaben, reden auch nicht mehr viel miteinander. Das Reden hinter einer Maske ist lästig und schon die Maske ist lästig. Der Untertan trägt sie, weil er „vernünftig“ ist. Jedenfalls glaubt er das. Der Untertan ist ein Idiot. Ach, was rede ich: Ein absoluter Vollidiot ist er. Er läßt sich per Strafandrohung dazu zwingen, eine Maske aufzusetzen, von der genau die Leute, die ihm heute mit Strafe drohen, damals, als es einen Mangel an Masken gab, behaupteten, sie nütze ohnehin nicht viel. Es ist völlig unfaßbar. Mit einem Volk wie dem deutschen Volk kann jeder Despot machen, was er will. Oder jede Despotin, damit sich die Frauen nicht wieder nur mitgemeint fühlen müssen. Die Maske im Gesicht ist die Kapitulationserklärung des Souveräns. Sie ermöglicht es dem putschenden Herrscher gegen die Volkssouveränität auch, sehr genau herauszufinden, wer genau noch mit Widerstand „infiziert“ ist: Das sind die, die sich keine Maske verordnen lassen – und zwar um keinen Preis der Welt, und wenn´s ihr eigener Tod wäre.

Da hilft auch der Hinweis auf Asien nicht. Es stimmt, daß Asiaten im allgemeinen nicht so ein Gewese um das Tragen von Gesichtsmasken machen, wie ich hier im Moment. Aber ich bin kein Asiate. Ich bin Europäer mit einem anderen geistesgeschichtlichen Hintergrund – und als solcher bin ich fassungslos über das Ausmaß kollektivistischer Unterordnung unter die eigenen „Stellvertreter“, welches dieser Tage sichtbar wird. Erst heute hatte ich mit einer alten Dame zu tun, die seit Jahren dreimal in der Woche zur Dialysestation muß. Sie lebt in einem „Seniorenheim“, das eigentlich ein veritables Altersheim ist, ein Ort, an dem erwachsene Menschen noch einmal so richtig bevormundet werden, ehe sie das Zeitliche segnen. Solche Altersheime sind für gewöhlich Orte, an dem die höfliche Anrede „Sie“ am penetrantesten zu einem „Wir“ wird. – „So Frau Müller, jetzt ziehen – w i r – uns einmal schön den Mantel an, damit – w i r – uns draußen nicht erkälten, gell, und wenn – w i r – wieder zurück sind von unserem kleinen Spaziergang, dann tun – w i r – schön Abendessen?“ – „Danke, Schwester, – w i r … äh … – Sie sind immer so freundlich zu mir„. – Lügen, Lügen, Lügen! Meine Frau Artikel-Müller hier muß im Altersheim eine Maske tragen, so bald sie ihr Zimmer verläßt – und sie muß während der fünf Stunden ihrer Dialyse eine Maske tragen. Die knapp 90-Jährige ist heute nach der Dialyse umgekippt. Ihr war schwindlig, sie hatte Kopfschmerzen, sie war beunruhigt, nicht zu dem Gedanken fähig, daß diese lieben „die Menschen“, die sich im Heim und in der Dialsyestation um sie kümmern, in ihrer Person einen „Fall“ sehen könnten. „Nehmen Sie die Maske einfach ab, Frau Müller„,sagte ich zu ihr. „Sie werden sehen, daß es Ihnen schnell wieder besser geht. Sie haben zu viel Kohlendioxid im Blut. Deswegen hatten sie Kopfschmerzen und dieses Schwindelgefühl.“ Sie sah mich an, als hätte ich ihr gerade den Selbstmord empfohlen. Als sie auf ihren Rollator gestützt das Altersheim betreten wollte, ging schon die Tür auf und eine der „Schwestern“ kam heraus, Mundschutz im Gesicht, keine Mimik zu erkennen. „Das ist aber schön, daß wir sie wieder bei uns haben, Frau Müller!“ Ich hätte schreien können: Lügen! Lügen! Lügen! Einer meiner Lieblingsfilme ist übrigens „Einer flog über das Kuckucksnest„.

Der paternalistische Wohlfahrtsfaschismus

Der paternalistische Wohlfahrtsfaschismus, der zur Zeit seine häßliche Fratze zeigt und sich die Kompetenz anmaßt, das Leben aller der „die Menschen“ (Verwaltungseinheit: 1 Mensch) retten zu wollen, ohne überhaupt nachzufragen, ob er das kann oder ob das irgendwer will, ist das Resultat einer jahrzehntelang eingeübten Abgabe von Eigenverantwortung an den allmächtigen Staat. Ob Du kiffen darfst oder nicht – der Staat entscheidet. Ob du dir beim Motorradfahren einen Helm aufsetzen mußt oder nicht – der Staat entscheidet. „Ein Helm schützt Leben!“, heißt es einerseits (was nicht stimmt, da er in einem gewissen Umfang nur vor einer tödlichen Kopfverletzung schützt), andererseits heißt es: „Geschwindigkeit tötet!“. Was es nicht heißt, obwohl es eigentlich logisch wäre: Ohne Helm kann man keine 200 Sachen schnell fahren, und wer bei 60 km/h schon einmal ohne Helm eine fette Biene aufs Auge bekommen hat, der wird ohne Helm nie wieder schneller als 30 km/h fahren. Der Anschnallgurt, dieser Tausendsassa, rettet übrigens auch Leben. Und das Antiblockiersystem ebenfalls. Deswegen muß man sich anschnallen und das neue Auto muß ein Antibliockiersystem haben. Inzwischen gibt es Autos (Volvo) die bei 180 „abriegeln“ und automatisch einen Alkotest vornehmen, wenn man sich hinters Steuer setzt. Wer eine Fahne hat, bekommt seinen eigenen Wagen nicht mehr gestartet. Das alles gilt als „vernünftig“! Es gilt in diesem gottverschissenen Idiotenland als saumäßig vernünftig, sich permanent immer weiter entmündigen zu lassen. Gäbe es da einen Gegenentwurf, der eventuell genauso „zielführend“ wäre? Ich beschränke mich auf den Anschnallgurt und die knickbare Lenksäule. Wie würden die „vernünftigen Leute“ wohl autofahren, wenn sie keinen Gurt hätten, wenn es kein ABS gäbe und keine knickbare Lenksäule, sondern stattdessen starre Lenksäulen, bei denen im Falle des Aufpralls kein Airbag aufgeht, sondern blitzartig tödliche Dolche aus der Lenkradmitte herausschießen? – Ich meine: Sehr vorsichtig würden diese „vernünftigen Leute“ fahren und es würde weniger Unfälle geben.

Gut, das war ein stark übertriebenes Beispiel, aber es zeigt an, in welche Richtung es hier geht. Diese deutsche Vollkaskomentalität, die in letzter Konsequenz nichts anderes ist, als der Vesuch, den Risiken, die das Leben mit sich bringt, auf Kosten der persönlichen Freiheit ein Schnippchen zu schlagen, führt letztlich dazu, daß der Staat der maskierten Arbeitssklaven realisiert werden kann. Im Grunde handelt es sich um das Unvermögen, der eigenen Sterblichkeit mit einer realistischen Perspektive zu begegnen.

Bürger, hallo!? Es ist dein Leben! Das Leben ist ein Vorgang, kein Zustand. Es gibt nicht „Leben an“ und „Leben aus“, auch wenn es heißt, es habe jemand einem anderen das „Lebenslicht ausgeknipst“. Leben vergeht, während es stattfindet! Du hast deinen Kopf auf, um dir selbst zu überlegen, wie du bis zu deinem unweigerlichen Tod überleben willst. Außerdem entwickelt sich Intelligenz, wenn sie gebraucht wird. Wo niemand mehr Intelligenz braucht, weil er seine ganze Eigenverantwortlichkeit und alle seine Lebensrisiken beim Staat abliefert und ihn so auch noch zu seinem fetten Herren und Meister mästet, der gewinnt nicht an Intelligenz, sondern er verliert sie! Und wenn ein gewisses Stadium an Verblödung unterschritten wird, dann fängt der verzagte „Vernunftsarsch deutscher Provenienz“ damit an, sich alberne Masken übers Gesicht zu stülpen, und nennt es darüber hinaus auch noch „sehr vernünftig“, daß ihm eine Strafe angedroht wird für den Fall, daß er sich keine Maske überzieht! – So schaut´s aus. Kannst du Würstchen dich eigentich noch im Badezimmerspiegel anschauen, ohne daß dir kotzübel wird?

Warum ich so ungehalten bin? Weil es die dumme Grütze ist, die in deinem Schädel umherschwappt, derentwegen ich nach den Regeln leben soll, die für solche Infantilisten wie dich erlassen werden. Nicht nur dieser Staat, sondern auch du bist dadurch zur Bedrohung meiner Freiheit geworden. Und ehrlich gesagt: Wenn Evolution auf Höherentwicklung abzielt, dann bist du degenerierter Maskensklave in deiner Erscheinungsform als Volk der beste Beweis dafür, daß du im Sinne der Evolution überflüssig geworden bist. Stirb einfach aus und jammere nicht.

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