Tschechien hebt Ausgangsbeschränkungen auf, Deutschland wählt den Weg zurück in die Dunkelheit

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Foto: Seniorin mit Mundschutz und Einkaufstüte (über dts Nachrichtenagentur)

In anderen Ländern herrscht auch in Zeiten von Pandemien noch Vernunft, gelten die Menschenrechte. Die tschechische Regierung hat jetzt die seit Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen sogar wieder aufgehoben. Und zwar schon ab Freitag, berichtet die „FAZ“ und bezieht sich auf eine Aussage des Gesundheitsministers Adam Vojtech. Seit dem 16. März durften die Bürgerinnen und Bürger nur zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder auf Spaziergänge in Grünanlagen gehen. Damit sollte die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eingedämmt werden.

Ein Gerichtsurteil hat das möglich gemacht, dem sich auch die Regierung beugte. Die Richter hatten die Maßnahmen für rechtswidrig erklärt. Versammlungen mit mehr als 10 Personen bleiben allerdings weiterhin verboten.

Die deutsche Regierung setzt hingegen weiter auf Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen. Das Erschreckende dabei ist: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet diesen Freiheitsentzug auch noch.

Das geht aus einer Umfrage des Allensbacher Instituts hervor, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet. So stimmten mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Aussage zu, dass man alles tun müsse, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen – auch wenn die Freiheit der Menschen dadurch stärker eingeschränkt werde.

Doch werden die Eingriffe in die Bewegungsfreiheit, Reisefreiheit, Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit von den Bürgern als sehr schmerzhaft empfunden, wie die Umfrage ergab. So sagten 54 Prozent der Befragten, sie hätten wegen des Coronavirus private Feiern absagen oder umplanen müssen. 49 Prozent gaben an, Reisen storniert oder verschoben zu haben.

Vielen Bürgern fällt es laut Institut auch schwer, sich an die neuen Regeln des Zusammenlebens zu gewöhnen. So sagten im April fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent), ihnen fehlten die persönlichen Kontakte zu anderen Menschen sehr. Auf die Frage, wie sehr man verschiedene Maßnahmen des Staates als Einschränkung empfinde, nannten die Befragten an erster Stelle das Kontaktverbot.

79 Prozent gaben hier an, dass es für sie eine sehr große oder große Einschränkung sei. Insgesamt fielen dennoch die Reaktionen der Bevölkerung auf die Corona-Maßnahmen positiv aus, heißt es. So gaben 75 Prozent der Befragten an, dass die Regierung eine sehr gute oder gute Arbeit leiste.

Die Umfrage wurde vom 1. bis 15. April bei 1.152 Personen telefonisch erhoben.

Wer schon immer wissen wollte, wie das 1933 so gut funktioniert hat, hat jetzt die Antwort, obwohl diese Umfrage wohl eher bei den Staatsangestellten gemacht wurde, die nicht um ihre Existenz fürchten müssen.

Es gibt Linke, die behaupten, die Atemschutzmaske wäre der Hitlergruß des 21. Jahrhunderts. Wer da nicht mitspielt, wird ausgesondert, isoliert und weggesperrt.

Und wahrscheinlich wird dieser unhaltbare Zustand noch lange anhalten, denn ein „Exit“ ist nicht in Sicht.

Der Virologe Hendrik Streeck dämpft zu große Hoffnungen auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. „Jede Vorhersage, dass wir einen Impfstoff haben werden, ist unseriös, weil wir es einfach nicht wissen“, sagte Streeck am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“. Es gebe viele Erreger, bei denen über Jahre an einem Impfstoff geforscht werde und es dennoch keinen gebe, sagte der Wissenschaftler von der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

Als Beispiele nannte er unter anderem HIV, Hepatitis C und Malaria. „Wir können es einfach nicht vorhersagen.“ Impfstoffforschung sei dazu „viel zu überraschungsreich“.

In mancher Medienberichterstattung wie auch in der politischen Debatte gilt es mitunter schon als ausgemacht, dass es irgendwann einen Impfstoff geben werde, wenn auch erst 2021.

Wie hervorragend das „System Merkel“ funktioniert, erkennt man an der Unterwürfigkeit mancher Politiker:

Nach der Kritik von Kanzlerin Angela Merkel am „forschen“ Vorgehen der Bundesländer bei den Lockerungen der Corona-Vorschriften hat sich Mecklenburg-Vorpommerns dafür ausgesprochen, den Weg der engen Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern beizubehalten. Sie selbst habe sich von Merkels Kritik „überhaupt nicht“ angesprochen gefühlt, sagte Schwesig der „Bild“ (Freitagausgabe). Man sei „ja das Land in Deutschland mit den geringsten Infektionen und gehen jetzt Schritt für Schritt wieder Wege der Öffnung“.

Daher habe „die Kanzlerin mit uns keine Not“. Dennoch hielte sie es für besser, „wenn die Kanzlerin einfach direkt die Ministerpräsidenten anspricht“, so Schwesig. In einer Runde von 16 Länderchefs und einer Kanzlerin könne man „auch mal unterschiedlicher Meinung sein“ und „die Dinge vor Ort anders bewerten“.

Aber sie wünsche sich in der Öffentlichkeit, „dass Bundeskanzlerin und alle 16 Ministerpräsidenten weiter eng zusammenbleiben“. Es sei „wichtig für die Bevölkerung, dass sie darauf vertrauen kann“.

Rostock ist zum Beispiel coronafrei, in vielen Regionen kann man die Infizierten an einer Hand ablesen. Trotzdem gilt für alle die gleichen knallharten, alles zerstörenden Maßnahmen.

Wie schlimm es um Deutschland steht, zeigt diese Schlagzeile des „Sterns„:

Warum jeder von uns heilfroh sein sollte, dass Angela Merkel noch Kanzlerin ist

Besonnenheit, analytische Kühle, Weitblick – die Regierungserklärung der Kanzlerin hat wieder einmal gezeigt: Bei Angela Merkel ist das Land in guten Händen. Auch und gerade während Corona…

Deutschland ist definitiv dem Untergang geweiht. (Quelle: dts)

 

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