Krankenhaus-Stürmung in Ludwigsburg vertuscht?

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Foto: Rainer Fuhrmann/Shutterstock

Stuttgart – Der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Daniel Rottmann hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) aufgefordert, die Ludwigsburger Krankenhaus-Stürmung zügig aufzuklären. Hintergrund: die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtete vor einigen Tagen davon, dass in Ludwigsburg am Gründonnerstag 50 Mitglieder eines ausländischen Familienclans das in öffentlicher Trägerschaft stehende Krankenhaus belagerten, weil ihnen wegen der Corona-Beschränkungen der Besuch bei einem Familienmitglied verwehrt wurde.

Daraufhin kämpften sich zwei Männer des Clans den Weg frei, indem sie Securitymitglieder niederschlugen und schwer verletzten, und drangen dann ins Krankenhaus ein. Der Vorfall wurde weder im Polizeibericht veröffentlicht noch vom Krankenhaus kommentiert. Der Vorfall gelangte nur durch Zeugen über die Presse in die lokale Öffentlichkeit. Auch die Presse erhielt so gut wie keine Auskünfte.

Kein Verschweigen aus politischer Korrektheit

Strobl betonte in der Vergangenheit stets, unser Land sei kein Schwerpunkt der Clankriminalität, konstatiert Rottmann. „Nachdem der Vorfall von allen öffentlichen Beteiligten totgeschwiegen wurde, steht allerdings der Verdacht im Raum, unser Land könnte Schwerpunkt des Vertuschens bestimmter kriminellen Handlungen sein. Meine Fraktion wird sowohl von der Landesregierung als auch von Strobl selbst Auskünfte fordern.“

Rottmann weiter: „Wir werden auf parlamentarischem Wege auf schonungsloser Aufklärung über die Hintergründe sowohl der Tat als auch der Informationspolitik zu dieser Tat bestehen. Sollte sich die Regierung der Verschleierung sicherheitsrelevanter Vorfälle schuldig gemacht haben, gar durch Druck auf Entscheidungsträger, muss das interne und öffentliche Konsequenzen haben. Zerfallserscheinungen der öffentlichen Sicherheit müssen bekämpft und nicht aus politischer Korrektheit verschwiegen werden.“

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