Corona-Perversion deutscher Ordnungsbehörden: 400 Euro Strafe für ein Eis

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(Symbolbild:Imago/CananImages)

Aachen – Es ist ein weiteres Kapitel aus der unendlichen Geschichte der in Deutschland geltenden Doppelstandards bei der Einhaltung von Recht und Gesetz: In Würselen (NRW) erwischte das Ordnungsamt ein Paar, das sich bei schönem Wetter ein Eis genehmigte und auf eine öffentliche Bank setzte – und vergatterte beide zu 400 Euro Strafe wegen Verstoßes gegen die Corona-Regeln.

Während Drogendealer, Jugendbanden, Organisierte Kriminalität und Sexualstraftäter hierzulande allzu oft unbehelligt bleiben und sich die Polizei in No-Go-Areas erst überhaupt nicht mehr hineintraut, greift sie beim braven deutsche Michel, bei ordentlich gemeldeten Normalbürgern umso drastischer durch. Der Fall aus Würselen, über den gestern „Bild“ berichtete, ist hierbei leider paradetypisch: Das Paar habe sich an einer Eisdiele „jeweils zwei Kugeln Eis“ geholt und sich anschließend auf eine Bank gesetzt.

Kurz darauf erschienen zwei Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts und präsentierten ihnen ein Verwarnungsprotokoll – nebst 200 Euro Strafe pro Kopf. Sowohl der Eisverkauf, der Verzehr des Eises als auch das Sitzen auf der Bank waren für sich betrachtet rechtens (Eisdielen dürfen in NRW seit Montag ihrem Geschäft wieder nachgehen).

Verhöhnung der Normalbürger

Bloß: Die Bank, auf der die beiden das Eis einnahmen, hätte aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen „mindestens 50 Meter von der Eisdiele entfernt“ stehen müssen. Ein Hinweis hieraus war weder ausgeschildert, noch ist anzunehmen, dass Bundesbürgern diese Feinheiten der deutschen Verbotsbürokratie bekannt sind. Doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – deshalb muss das Paar die Geldbuße tatsächlich entrichten.

Es sind genau derartige Exzesse eines wiehernden Amtsschimmels, einer spießigen Behördenwillkür, die die Akzeptanz der Bevölkerung für die Pandemie-Restriktionen langsam, aber sicher schwinden lassen. Die Unsinnigkeit derartiger Verbote wird nur noch durch die Willkür und Unverhältnismäßigkeit bei der Verfolgung und Ahndung unterschiedlicher Delikte gesteigert.

Wo arabische Clans rechtsfreie Räume etablieren können, wo aggressive Migrantenbanden Frauen im öffentlichen Raum wie Freiwild behandeln, wo Rocker und Verbrecherorganisationen marodierend den Rechtsstaat brüskieren, zieht die Staatsgewalt den Schwanz ein – und greift dafür umso unerbittlicher bei Bagatellvergehen ordentlicher und grundsätzlich gesetzeskonformer Bürger durch. (DM)

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