Hamburger Gericht kippt 800-qm-Corona-Regel

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Gericht (Symbolfoto:Von Andrey_Popov/shuttersto)

Hamburg – Das Hamburger Verwaltungsgericht gab am Mittwoch der Klage eines Unternehmers recht und kassierte die 800 Quadratmeter-Regelung der Stadt. 

Der Hamburger Senat hatte beschlossen, dass Läden bis zu 800 qm Verkaufsfläche seit Montag wieder geöffnet werden dürfen. Gültig sei auch eine Begrenzung der Verkaufsfläche auf die vorgeschriebene Größe. Dagegen hatten sich mehrere Läden hatten per Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht zur Wehr gesetzt. Ein Ladenbetreiber aus der Innenstadt war am Mittwoch nun erfolgreich. Laut der Bild soll es sich um Sportartikel-Händler „Sport-Scheck“ handeln.

Das Verwaltungsgericht kassierte die 800 Quadratmeter-Regelung der Stadt mit der Begründung, dass der Infektionsschutz in großen Geschäften ebensogut wie in kleinen Läden gewährleistet werden könne.

Die Stadt will gegen die Entscheidung vorgehen und vors Oberverwaltungsgericht ziehen. (SB)

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