„Panik“-Drosten erhält für „vorbildliche Krisen-Kommunikation“ 50.000-Euro Sonderpreis

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Heilsbringer Drosten (Foto: Imago)

Für Christian Drosten, den Haus-und Hof-Virologen der Bundesregierung, erfand die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den mit 50.000 Euro dotierten „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid19-Pandemie“. Für den Chef-Panikmacher Drosten hat sich Corona schon mal rentiert und in Heller und Pfennig ausgezahlt.

Christian Drosten werde für „außerordentliche Leistungen für Wissenschaft und Gesellschaft angesichts einer dramatischen Pandemieentwicklung“ ausgezeichnet, hieß es von Seiten des DFG weiter. Er stehe für „die besondere Rolle, die der Wissenschaft während der Pandemie zukomme“, und – jetzt wird es mehr als abenteuerlich – er erkläre auf „anschauliche, transparente sowie faktenbasierte Weise, was Wissenschaft wisse und wie sie arbeite“. Dabei, so die Preisverleiher – die sich hier bereits im Bereich der Halbwahrheit bewegen –  „korrigiere der Virologe der Berliner Charité etwa auch wissenschaftlich nicht belegte Thesen und rede über die Grenzen seines eigenen Wissens“.

Auf gut Deutsch bedeutet Drostens „Korrigieren“: Der Mann hat alles weggebissen, was nicht seiner Sichtweise entsprach und entspricht. Aktuelles Drosten-Opfer: Die Ersteller der Heinsberg-Studie rund um den Virologen Professor Hedrik Streek. Dem Wissenschaftler unterstellte Merkels Leibvirologe Drosten, die Studie sei „nichtssagend“, man könne daraus gar nichts ableiten. Professor Dr. Hendrik Streek, Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, hatte im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen Ende Februar mit einem Team im besonders von Covid-19-betroffenen Kreis Heinsberg die bislang einzige Studie im Deutschland durchgeführt, die sich mit der Erhebung repräsentativer Daten zu Letalität, Dunkelziffer und Immunität bezüglich der Corona-Infektion befasst hat, um daraus Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

Sonderpreis für maximale Panikmache?

Aber vielleicht hamstert der ewig unter fettigem Haar leidende Drosten ja noch den Sonderpreis für maximale Panikmache ein. Am Montag warnte der zur Instanz erhobenen Drosten vor einer zweiten Infektionswelle, die aufgrund überhasteter Lockerungen außer Kontrolle geraten könnte. Auf Twitter schreibt Drosten am Sonntag im (nun mit 50.000 Euro versilberten) Panik-Mode:

Panikfürst Christian Drosten (Bild: Twitter)

Während der Chef-Panikmacher von seiner zu Tode erschreckten Fangemeinde breite Zustimmung erfährt, zeigt sich Dorstens Gönnerin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, von den „Öffnungsdiskussionsorgien“ genervt.

Der Politikwissenschaftler und Autor Lion Edler bemerkt hierzu: „Die Kanzlerin hat soeben das vorsichtige Anfragen nach Wiederherstellung der Grundrechte als „Diskussionsorgie“ bezeichnet. Die Befürworter der demokratischen Grundrechte sind also in ihren Augen: Charakterlich verdorbene, versaute Luder, die ihre preversen Freiheitstriebe nicht im Griff haben und orgienhaft tanzen, lachen, trinken, sich mit Freunden treffen und Sport treiben wollen, anstatt gehorsam als Corona-Sklaven dem Merkel-Staat zu dienen.“

Boris Reitschuster erkennt in Merkels Aussage eine Verhöhnung der Demokratie und der Bürger: „Die Kanzlerin hat heute diesen demokratischen Diskurs, der zwingend notwendig ist, als „Öffnungsdiskussionsorgien“ abgetan. Das ist eine unerträgliche Verhöhnung des wichtigsten demokratischen Grundprinzips. Und Zynismus gegenüber all den Menschen, die unter den Einschnitten leiden, ja um ihre Existenz zittern. Das, was Merkel als Orgie bezeichnet, ist Demokratie. Und das, was sie offenbar durchsetzen will, das Gegenteil davon: Ein Verbot von Diskussionen.“ (SB)

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