Jugendlicher erstochen, mit Macheten gegen Polizisten: Langsam kehrt in Deutschland der grausame Alltag zurück

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(Symbolbild:SpeedKingz/Shutterstock)

Essen / Saarbrücken – Ein Stück Normalität kehrte am Wochenende in Deutschland zurück, kurz vor Inkrafttreten der ersten Lockerungen und Wiedereröffnung der ersten Ladengeschäfte: Die Messer- und Machetenfraktion sorgt wieder für Schlagzeilen – und die Medien schweigen sich über die Täterherkunft wortreich aus.

In Essen gerieten „mehrere Jugendliche“ nach Mitternacht aneinander; bei dem Streit erstach ein „vermutlich alkoholisierter“ 17-Jähriger einen 14-Jährigen. Der Angreifer soll dabei den kompletten Oberkörper seines Kontrahenten durchstochen haben. Wie „t-online“ berichtet, kam das Opfer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wo es wenig später verstarb. Der 17-jährige Tatverdächtige konnte zunächst fliehen, wurde jedoch nach Verfolgung per Polizeihubschrauber kurze Zeit später in der Nähe des Tatorts gefasst.

Nun ermittelt eine Mordkommission der Essener Polizei. Über die ethnische Abstammung der Täter machte die Polizei keine Angaben – Tatmuster und im Internet kursierende Bilder von Gleichaltrigen, die sich am Ort der Gewalttat zum Gedenken versammelten, legen jedoch einen Migrationshintergrund nahe. Es stellt sich die Frage, wieso die Medien in auffälliger Eintracht über selbigen nicht berichten.

„Jugendliche Täter“  urdeutsche Lausbuben?

Auch im Saarland kam in der Nacht auf gestern zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall: In Schmelz bei Saarbrücken bedrohten zwei „junge Männer“ Polizisten mit Macheten, beleidigten sie massiv und husteten sie schließlich an. Besorgte Männer hatten zuvor die Polizei verständigt, dass zwei männliche, aggressive Personen mit Hiebwaffen durch den Ort liefen. Als die Polizei eintraf, ergriffen die beiden Männer die Flucht. Als die Beamten sie stellten, zogen sie laut „Bild“ die Macheten aus dem Hosenbund und bedrohten damit die Beamten.

Die Polizisten richteten daraufhin die Dienstwaffen auf die 18- und 24-Jährigen Männer und versuchten sie festzunehmen. Diese widersetzten sich, beschimpften die Beamten, verletzten eine Polizisten und husteten ihre Kollegen an. Auch bei diesem Vorfall verlautbarte die lokale und überregionale Presse über die Herkunft der Täter nicht mehr, als dass es sich um Männer „aus Schmelz“ bzw. „aus Saarbrücken“ handelte… (DM)

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