Jens Lehmann kritisiert Merkels Corona-Politik: Zack- Verschwörungstheoretiker

0
Jens Lehmann (Bild: Screenshot)

Der ehemalige Fußballnationalspieler Jens Lehmann kritisiert am Sonntag im Talkformat „Doppelpass“ die Corona-Politik der Merkel-Regierung. Kaum ausgesprochen, wird ihm von den Mainstreammedien das Label „Verschwörungstheoretiker“ aufgedrückt. Am liebsten – so auch der Moderator der Sendung – würde man ihm den Mund verbieten.

„Wirr“ seien seien Thesen und „krude“ seine Idee, die Jens Lehmann am Sonntag bei der privatrechtlichen Fußball-Talkshow „Sport1-Doppelpass“ geäußert habe, so der Express. Für RTL und den Focus sind seine Aussagen „irre“. Und die Bild wundert sich, warum der Ex-Schalker und -Dortmunder nicht in Merkels Corona-Trompete bläst.

Im Format „Doppelpass“ auf Sport1 sprach sich Lehmann am Sonntag dafür aus, die Saison mit Zuschauern im Stadion fortzusetzen. Allerdings nicht mit ausverkauften Arenen. Lehmann argumentierte, die bisherigen Beschränkungen in der Corona-Krise weiter zu lockern: „Bisher war alles gut. Aber auf den Fußballsport bezogen glaube ich, wie auch in anderen Wirtschaftszweigen, dass man vielleicht den Fehler macht, zu sagen, wir halten es zu lange geschlossen. Dadurch geht extrem viel kaputt, jeder Tag kostet uns Milliarden.“

„Ich glaube“, so der ehemalige Nationalspieler weiter – sich mutmaßlich auf die Zahlen des Robert-Koch-Institutes beziehend, die nahelegen, dass der Höhepunkt der Corona-Ansteckung bereits vor dem verhängten Shutdown erreicht war – „dass wir von Politikern, als auch von Virologen nicht genau Bescheid bekommen, wie es sich um das Virus verhält. Dass man mit Zahlen konfrontiert wird, die noch vor vier Wochen – so wie wir sie jetzt haben – optimal gewesen wären, um eine Lockerung zu erzielen. Und jetzt auf einmal aus irgendwelchen Gründen sind sie doch nicht gut genug. Angela Merkel hat gesagt, wenn sich innerhalb von zehn Tagen keine Verdoppelung einstellt, dann sind die Zahlen so gut, dass wir lockern können. Jetzt sind wir bei 20 Tagen.“

Genüsslich veröffentlichen die Mainstreamler die gehässigsten bis bösartigsten  Reaktionen im Internet auf Lehmanns Aussage. An vorderster Front die Merkelgetreuen Journalisten, die Lehmann am liebsten den Mund verbieten würden:

Elisabeth Huther, Sportjournalistin bei der Rheinischen Post meint auf Twitter:

Elisabeth Huther (Bild: Twitter)

Der Moderator der Sport1-Talkshow, Frank Buschmann, zeigt sich sogar geneigt, Lehmann die freie Meinungsäußerung zu untersagen. Der feine Demokrat schreibt auf Twitter:

Frank Buschmann (Bild: Twitter)

Nach dem Absetzen seines Tweets schlug dem regierungstreuen Buschmann „Kritik“ entgegen:

„Ich finde es genauso erschreckend, dass jemand direkt als dumm oder weltfremd bezeichnet wird, wenn er anderer Meinung ist in dieser Sache. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die ganzen Maßnahmen in dieser Form wirklich sein müssen und es gibt auch Mediziner, die das hinterfragen.“

„Also hat man nun Meinungsfreiheit oder nicht? Du redest einen Müll unglaublich!“

„Meinungsfreiheit in Deutschland???? Stimmt, wenn man die richtige Meinung hat, mag das zutreffen, ansonsten wird man schnell mal in die rechte Ecke geschoben, oder man ist halt Verschwörungstheoretiker!“

Er sagt das was viele denken,und sich nicht trauen Weiter so Jens“

Buschmann – mutmaßlich etwas „verunsichert“, postet dann:

Frank Buschmann, die Zweite (Bild: Twitter)

Neben Buschmann-Beklatschern und nebenberuflichen Merkel-Virologen, sind einige Kommentatoren mit dem Relativierungsversuch des Moderators nicht zufrieden:

„Habe mir gerade angehört, was J. Lehmann gesagt hat, weil ich wissen wollte, was so gefährliches er sagt. Dein Post ist viel gefährlicher, als das was er gesagt hat. Er spricht ganz sachlich und aus wirtschaftlicher und auch gesundheitlicher Sicht gar nicht so verkehrt.“

„Ja Herr Buschmann da bin ich ja froh das Sie der Wahrheits-Experte sind, der festlegt was gesagt werden darf und was nicht. Welches Argument von Jens Lehmann ist gefährlich und warum? Solche „Demokraten“ wie Sie die machen mir Angst. Ausser Hetzte kommt da nichts.“