Hilfe, die Wespen kommen – Droht uns im August der nächste Lockdown?

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Foto: Von Maciej Olszewski/Shutterstock

Selten hat sich eine Regierung so fürsorglich um die Alten gekümmert, wie die Merkel-Bande in dieser Corona-Krise. Die Wirtschaft wird mit voller Energie gegen die Wand gefahren, Millionen Bürger in die Arbeitslosigkeit getrieben, das gesellschaftliche Leben zerstört, die Demokratie abgeschafft und der Mittelstand sowie viele, viele Selbstständige in den Ruin getrieben.

Respekt.

Aber dennoch merkwürdig, dass die Politik erst jetzt richtig reagiert. Schließlich erkranken jährlich – also nicht erst seit März dieses Jahres – etwa 800.000 Menschen in Deutschland an einer Lungenentzündung, die sie sich nicht während eines Krankenhausaufenthalts zugezogen haben (ambulante Pneumonie). „Die Lungenentzündung gehört klar zu den Volkskrankheiten. Jedes Jahr werden mit dieser Diagnose mehr Menschen ins Krankenhaus eingeliefert als nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. „Zehn Prozent der Betroffenen müssen sogar auf der Intensivstation behandelt werden. Sie ist die häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit“, erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER.

Betroffen sind vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, daher oft ältere Personen über 60 Jahren, aber auch Kinder, deren Immunabwehr noch nicht voll ausgebildet ist. Zudem begünstigen Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes Mellitus oder neurologische Erkrankungen die Entstehung einer Lungenentzündung. Auslöser sind in den meisten Fällen Bakterien, oft Pneumokokken, aber auch eine Infektion durch Viren, Pilze oder Parasiten ist möglich.

Die Morgenpost behauptet sogar, dass jedes Jahr in Deutschland 30.000 Menschen an einer Pneumonie, einer Lungenentzündung sterben. Seit 70 Jahren sei diese Zahl unverändert hoch. Zum Vergleich an oder mit dem Coronavirus sind bis heute 4000 Menschen gestorben. Man muss nächstes Jahr unbedingt die Statistiken beobachten, ob diese 4000 zu den 30.000 dazu gerechnet werden.

Aber egal, noch nie wurde von Seiten der Politik und der Virologen so ein Alarm ausgelöst, wie in diesem Jahr. Warum das so ist, überlassen wir den Spekulanten und Verschwörungspraktikern. Übliche Verdächtige gibt es wie Sand am Meer.

Dennoch müsste die Regierung, wenn man sie denn ernst nehmen soll, den Lockdown im August noch mal voll durchziehen, koste was es wolle.

Denn dann droht eine weitere Katastrophe:

Wenn die Nächte wieder kühler werden, die Tage aber heiß sind, summt und brummt es allerorts, sind die Wespen unterwegs, geraten viele Menschen in Panik.

Führende Insektenschützer erklären uns, was dann überall los ist:

„Bei Wespen und Hornissen, die zu den Großwespen zählen, sind andere Auslöser relevant als bei Mücken – Wespen stechen, wenn sie sich bedroht fühlen und sie werden von Süßem angelockt:

Düfte: Der Angstschweiß eines Menschen kann einen Wespenangriff verursachen. Häufiger ist es aber das Kohlendioxid im Atem, welches die gelb-schwarzen Insekten in Alarmstimmung versetzt und zum Stich verleitet. Innerhalb des Wespenbaus ist CO2 nämlich ein Signal für die Nähe von Feinden. Der Geruch von Parfüms, Hautölen und -cremes oder der Politur für die Gartenmöbel kann anziehend auf Wespen wirken.

Erschütterung: Wer in der Nähe eines Erdlochs vorbeigeht, in dem die Gemeinde oder die Deutsche Wespe ihr Nest angesiedelt haben, löst ebenfalls Alarm aus. Innerhalb eines Radius von etwa 3 Metern kann es zum Schwarmangriff kommen, wie es diesen Sommer in Monheim am Rhein geschehen ist.

Bewegung: Heftiges Wedeln und Wegschlagen einer nahfliegenden Wespe ist keine gute Idee. Denn so werden sie im wahrsten Sinne des Wortes aufgestachelt und rufen im schlimmsten Fall mittels Pheromonen ihre Schwarmgefährten herbei, wenn so etwas in der Nähe ihres Nestes geschieht.

Jahreszeit: Im Juli und August ist die aktivste Zeit der gelb-schwarzen Hautflügler. Da wächst das Wespenvolk auf seine maximale Schwarmzahl an, das kann bis zu 12000 Tiere in einem Nest bedeuten, von denen viele auch draußen herumschwirren. Mit dem ersten Frost sterben die aktuellen Wespenvölker, nur die neue Königin überlebt.

Farben: Bunte Kleidung heißt für Wespen, dort ist Nahrung zu erwarten, ähnlich wie süßer Saft bei bunten Pflanzen.

Abstand: Meist reichen zwei bis drei Meter und das Vermeiden der Flugbahn, dass sie sich nicht bedroht fühlen.

Licht: Nur Hornissen fliegen als einzige Wespenart nachts, sie werden von Licht angezogen.

Pflanzen: Reife und heruntergefallene Früchte sind die perfekte Nahrungsquelle für Wespen. Dort „tanken“ sie ihren kohlehydratreichen Flugtreibstoff, der ihnen Energie liefert. Gleiches gilt für Blütennektar und andere süße Pflanzensäfte. Daher ist Vorsicht geboten beim Barfußlaufen im Gras., wenn Obstbäume in der Nähe sind. Der Stachel von einer mit Füßen getretene Wespe kann auch dann noch Schmerzen verursachen, wenn das Insekt gerade totgetreten wurde. Dafür ist der sogenannte Stichreflex verantwortlich.

Fleisch: Für ihre Brut benötigen Wespen eiweißreiche Kost, meist in Form von Insekten. Wird ihren aber Fleisch und Wurst beim gemütlichen Grillabend serviert, bedienen sie sich gerne dort. Deshalb am besten verführerisches Essen draußen möglichst gut abdecken und alsbald nach drinnen räumen, dann kommt man sich nicht ins Gehege.

Auf NetDoctor erfahren wir, wie gefährlich die ganze Angelegenheit ist:

„Über drei Prozent, also knapp 2, 5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Insektengiftallergie. Fast ein Viertel der Bevölkerung reagiert zumindest lokal besonders schwer auf einen Insektenstich. Wespenstiche sind offenbar die häufigsten Auslöser schwerer allergischer Reaktionen (Anaphylaxien). In Deutschland treten etwa 20 Todesfälle pro Jahr aufgrund einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche auf.“

Das ist zwar nichts gegen das Coronavirus, aber die Regierung müsste hier natürlich ebenfalls rigoros einschreiten, schließlich sind Allergiker ja nicht weniger wert als Rentner, oder?

Und da unsere Politiker jetzt so richtig in Fahrt gekommen sind und Geschmack an der Abschaffung der Freiheit gefunden haben, wird es mit Sicherheit im August und September zu einem weiteren Lockdown kommen.

Wir schaffen das schon, Deutschland abzuschaffen.