Trotz Versammlungsverbot: Linke Krawalle am 1. Mai in Berlin geplant

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Symbolfoto: Shutterstock

Berlins Polizei macht sich schon auf das Schlimmste gefasst: Für den 1. Mai rechnet sie mit massiven Krawallen – trotz geltender Versammlungsverbote. Linksextremisten machen bereits inoffiziell mobil und planen als Protest-Leitmotiv eine Verknüpfung von Corona-Krise und „Systemkritik“.

Dass die aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens über den 1. Mai hinaus weitestgehend Bestand haben, ist bereits ausgemachte Sache – doch dies beeindruckt die notorischen Krawallmacher absehbar wenig. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf die neueste Ausgabe des „Spiegel“ berichtet, der sich auf eine vertrauliche Analyse des Landeskriminalamts beruft, soll es zwar keine größeren Versammlungen geben – dafür aber etwa „scheinbar spontane“ Flashmobs von Personen der linken Szene. Das Lagebild erwartet solche Zusammenrottungen vor allem für neuralgische Ecken, etwa die Gegenden um linke Szeneobjekte wie die Rigaer Straße im Berliner Stadtteil Friedrichshain.

Was das Münchner Oktoberfest für feierfreudige Normalbürger, sind die Kreuzberger Aufmärsche für deutsche Linksradikale, Autonome und gewaltbereite Chaoten, die sich quasi ritualisierte Straßenschlachten mit der Polizei liefern und ihren Hass auf Marktwirtschaft, „Bullen“, Spießer und vor allem „Rechte“ aller Art ausleben.

Ritualisierte Straßenschlachten und Blitzversammlungen

Außer den Flashmobs sollen offenbar auch einzelne Gewaltaktionen von „klandestin handelnden Kleinstgruppen“ geplant sein. Mit Attacken gegen Polizisten und Sachbeschädigungen an Gebäuden, Autos und Baustellen sei „mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen“. Insoweit wird, obwohl dank Corona nichts wie früher ist, der Maifeiertag zumindest in der Hauptstadt den Vorjahren in nichts nachstehen.

Als mögliches Motto der diesjährigen Maiproteste kommt laut Lagebild eine Verbindung der Corona-Pandemie mit bekannten Reizthemen in Betracht, wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Als Beispiel führen die Staatsschützer ein im Netz veröffentlichtes Banner an mit der Aufschrift: „Die Krise war schon immer da – Kapitalismus ist das Virus“. (DM)

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