Bundesregierung: „minderjährige Flüchtlinge“, verzweifelt gesucht

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Foto: Collage

Der „Flüchtlings“nachschub aus Griechenland kommt wieder ins Rollen. Doch die Vorgaben der Bundesregierung für die neuen Bundesbürger – minderjährig, unbegleitet unter 14 und möglichst Mädchen – scheinen sich in der Realität nicht umsetzen zu lassen. Der gewünschte „Flüchtlingstyp“ ist schlicht schwer zu finden. Das nächste „Überraschungspaket“ landet heute in Hannover.

EU-Migrationskommissarin Ylva Johannson habe sich laut Welt „durchgesetzt“. Sie sei stolz darauf, dass sich die Dinge so schnell bewegt haben, freut sie sich. Nach wochenlangen Verhandlungen landen heute die ersten 50 der angekündigten 350 „minderjährigen Inselflüchtlinge“ aus Griechenland in Deutschland. Offenbar ist für den heutigen Sonnabend bereits ein zweiter Flug geplant.

Die „Minderjährigen“ aus aller Herren Länder sollen zunächst in Osnabrück unterkommen und -natürlich- psychologisch betreut werden. Nach zweiwöchiger Quarantäne werden sie in Niedersachsen und anderen Bundesländern ihr neues Leben beginnen.

Offen bleibt wohl, ob die „Kinder“ die von der Koalition beschlossenen Richtlinie „entweder wegen einer schweren Erkrankung dringend behandlungsbedürftig oder aber unbegleitet und jünger als 14 Jahre alt, die meisten davon Mädchen“, erfüllen, denn diese bedürftigen „Kinderchen“ sind in den Lagern auf den griechischen Inseln nur schwer zu finden.

20 der heute Ankommenden sollen bereits Verwandtschaft in Deutschland haben. Insgesamt haben zehn europäische Staaten ihre Aufnahmebereitschaft für 1600 MUF´s (minderjährige unbegleitete Flüchtlinge) signalisiert.

Die Schwedin Ylva Johannson feiert ihren „Erfolg“, den sie mit entsprechend viel „Druck“ in den vergangenen Wochen durchgesetzt hat. „Ermutigend“ seien die Ankünfte der Muf´s in Deutschland. „So sollte europäische Solidarität funktionieren“, lobte die engagierte EU-Migrationskommissarin das deutsche Vorpreschen.

Jährlich würden laut Welt „mehrere hundert Minderjährige“ in Deutschland an. Entweder erfolgt die Umsiedlung mit dem „Regierungsflieger“ oder illegal auf eigenen Faust, sobald sie das griechische Festland erreicht haben. (MS)

 

 

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