Befreit das Coronavirus Angela Merkel von der lästigen Opposition?

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Kim Jong Merkel; Foto: © jouwatch Collage
Kim Jong Merkel; Foto: © jouwatch Collage

Die Propaganda zugunsten der Regierungsparteien läuft auf Hochtouren, die „Schleimbeutel-Fraktion“ in den Mainstream-Medien haben aber auch ganze Arbeit geleistet und es zeigt sich wie immer: Wenn es hart auf hart kommt, strömen die  Bürger alle in die Mitte, egal ob die CDU uns diesen  Schlamassel eingebrockt hat oder nicht und man kann sich ruhig mal die Frage stellen, ob diese Coronakrise Angela Merkel die Opposition vom Halse hält.

Denn wenn das so weitergeht, fliegen AfD, FDP und Linke bei der nächsten Bundestagswahl aus dem Parlament. Welches Interesse hätte also die Kanzlerin, die Krise so schnell wie möglich zu beenden? Zumal wohl bis zum Ende des Jahres Proteste und Demonstrationen verboten sein werden, die Demokratie also fast komplett abgeschafft ist?

Angst wird immer mehr zum wichtigsten Faktor in der Regierungspolitik, das zeigen auch die aktuellen Umfragen (die wahrscheinlich unter Staatsdienern und Rentnern durchgeführt wurden):

CDU und CSU legen in der von Infratest gemessenen Stimmung weiter zu. Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden 38 Prozent der Befragten ihre Stimme der Union geben, vier Prozentpunkte mehr als bei der letzten Infratest-Umfrage vor zwei Wochen. CDU und CSU konnten zuletzt im August 2017 diesen Wert erzielen.

Die Grünen blieben mit 19 Prozent zweitstärkste Kraft, verlören aber drei Prozentpunkte. Die SPD stiege auf 17 Prozent, ein Prozent mehr als vor 14 Tagen. Die AfD landet bei neun Prozent, verlöre damit einen Prozentpunkt und wäre erstmals seit Juli 2017 wieder einstellig.

Die FDP bliebe bei fünf Prozent, der niedrigste Wert der Freien Demokraten seit Januar 2017. Die Linke würden unverändert sieben Prozent der Befragten wählen. Die Sonntagsfrage für den sogenannten „ARD-Deutschlandtrend“ hatte Infratest-Dimap Dienstag und Mittwoch dieser Woche unter 1.057 Wahlberechtigten bundesweit durchgeführt.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erreicht bei Wählern bundesweit einen neuen Zustimmungsrekord. Das berichtet der Focus unter Berufung auf eine wöchentliche Umfrage des Instituts Insa. Danach erreicht Söder in dieser Woche einen Zustimmungswert von 163 Punkten in der Bevölkerung (plus drei Punkte zur Vorwoche auf einer Skala bis 300 Punkte).

Das ist der höchste Zustimmungswert, der seit Beginn der Erhebungen im Januar 2019 jemals für einen deutschen Politiker gemessen wurde. Söder belegt damit unverändert zur Vorwoche den ersten Platz einer Rangliste von 22 deutschen Spitzenpolitikern, gefolgt von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 153 Punkten (minus zwei Punkte) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit 135 Punkten (minus zwei Punkte). Für die Umfrage wurden zwischen dem 10. und 13. April 2020 insgesamt 2.108 Wahlberechtigte befragt.

Die Frage lautete: „Inwiefern vertreten die folgenden Politikerinnen und Politiker Ihre Interessen?“ Und die Antworten kommen aus der Gehirnwaschanlage.

Außerdem hält die große Mehrheit der Bundesbürger es tatsächlich für richtig, dass Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten bleiben. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Blitzumfrage für RTL und n-tv. Demnach befürworten 88 Prozent der Deutschen den Beschluss der Bundesregierung vom Mittwoch.

Breite Zustimmung erfahren auch weitere Maßnahmen, wie die Schließung von Kitas bis 3. Mai (85 Prozent), dass Zusammenkünfte von Religionsgemeinschaften weiter untersagt bleiben (84 Prozent), dass Schulen ab dem 4. Mai schrittweise wieder geöffnet werden und dass Bibliotheken, Archive, zoologische und botanische Gärten unter Auflagen wieder öffnen dürfen (jeweils 82 Prozent). Insgesamt stoßen alle der gestern getroffenen Beschlüsse jeweils bei einer Mehrheit der Bundesbürger auf Zustimmung, so die Statistiker. So finden es auch mehr als 70 Prozent der Befragten richtig, dass weiterhin private Reisen, überregionale Tagesausflüge und Verwandtenbesuche unterbleiben sollen (79 Prozent), dass Friseurbetriebe ab dem 4. Mai unter Auflagen wieder öffnen können (79 Prozent), dass Hotels weiterhin nur für notwendige nicht-touristische Zwecke zur Verfügung stehen und dass Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen (73 Prozent).

Die anhaltende Schließung von Gastronomiebetrieben (69 Prozent) und die dringende Empfehlung einer Maskennutzung in der Öffentlichkeit (68 Prozent) empfinden knapp 70 Prozent als richtig. In der Frage, ob das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit zur Pflicht gemacht werden sollte, sind die Bundesbürger gespalten: 45 Prozent fänden eine solche generelle „Maskenpflicht“ richtig, 49 Prozent hingegen nicht. Ähnlich geteilt ist auch das Meinungsbild in der Frage, ob ab der kommenden Woche nicht nur Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern, sondern alle Geschäfte und damit auch Kaufhäuser unter entsprechenden Hygieneauflagen wieder geöffnet werden sollten.

48 Prozent sprechen sich für eine generelle Öffnung der Geschäfte aus, 47 Prozent dagegen. Die Umfrage wurde am 16. April 2020 unter 1.017 Befragten erhoben.

Die Mehrheit der Deutschen schätzen die geltenden Corona-Einschränkungen sogar als wenig belastend ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Infratest-Dimap für den sogenannten „ARD-Deutschlandtrend“. Die wegen der Pandemie geltenden Einschränkungen empfinden demnach 43 Prozent der Deutschen als weniger stark belastend, ein Viertel (26 Prozent) fühlt sich durch den Lockdown überhaupt nicht belastet.

Drei von zehn Deutschen (31 Prozent) empfinden die bestehenden Auflagen als sehr starke, bzw. starke Belastung. Jüngeren Menschen fallen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schwerer. Bei den unter 40-Jährigen sprechen 41 Prozent von starken bis sehr starken Belastungen und damit doppelt so viele wie bei den über 65-Jährigen (21 Prozent).

Die Erhebung für den sogenannten „ARD-Deutschlandtrend“ hatte Infratest-Dimap Dienstag und Mittwoch dieser Woche unter 1.057 Wahlberechtigten bundesweit durchgeführt.

Solche Ergebnisse wird wohl kein anderes Land aufweisen können. Die Deutschen sind reif für einen neuen Führer, das hat der „Coronatest“ schon jetzt ergeben. (Quelle: dts)

 

 

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