Jetzt geht´s gegen Mütter: Öffentlich-Rechtliches Jugendmagazin wirbt für Frauen-Sterilisation

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Öffentlich-rechtliche Serilisationsempfehlung (Bild: Screenshot)

„Jetzt kann ich ein glückliches Leben führen, weil ich einfach unfruchtbar bin.“ So nur eine der Aussagen in einem Beitrag des öffentlich-rechtlichen Jugendmagazins „funk“. Fröhlich werden dort jugen Frauen zur Sterilisation animiert um dann dem tollen, kinderfreien Leben frönen zu können. Einen Beitrag, der sich mit dem Glück befaßt, als Frau Kinder gebären und Mutter sein zu können, sucht man bei dem linksgestrickten familienfeindlichen ARD-Magazin vergebens. Aber was erwartet man von einem Format, das sich vor kurzem noch freute, wenn Corona die Alten dahinrafft.

Das mit Zwangsbeiträgen finanzierte Online-ARD-Jugendwelle-Magazin „funk“ warb unter dem Motto „Ich will keine Kinder!“ | Deutschland3000“ bei seiner jungen Zuschauerschaft für die weibliche Sterilisation. Als Werbe-Ikonen für ein kinderfreies Leben in möglichst jungen Jahren hat sich das öffentlich-rechtliche Magazin trendige junge Frauen auserkoren. Diese verkünden dann in selbstbewußten Ton, wie toll ihre Entscheidung gewesen sei, sich einer Sterilisation unterzogen zu haben. Endlich frei, endlich sich bis zur Selbstaufgabe der Karriere widmen. Bei der Anti-Kind-Werberei darf natürlich auch nicht der sozialistische Aspekt unter den Tisch fallen: der Ruf nach Kostenübernahme einer Sterilisation durch die Allgemeinheit ist ebenso folgelogisch, wie das Geheule, als kinderlose Singelfrau vom Staat gerupft zu werden. Auf die Frage, was denn ist, wenn man in späteren Jahren feststellt, mit einer Sterilisation in jungen Jahren einen Fehler begangen zu haben: Kismet!

Jedem seine Entscheidung, mag hier der soweit korrekte Einwurf lauten und wäre auch in Ordung, wenn es sich bei der Zuschauerschaft um erwachsene Menschen handeln würde und die Ausstrahlung nicht schon wieder von der öffentlich-rechtlichen ARD-Jugendwelle „funk“ käme. Dort durfte sich der Satiriker „Schlecky Silberstein“ alias Christian Maria Brandes in seinem Format „Bohemian Browser Ballett“ laut und vernehmlich freuen, dass Corona die Alten dahinrafft. Seine Kollegen vom NDR-Kinderchor ließen kurze Zeit vorher die Kleinen das lustige Lied von der alten Umwelt-Sau-Oma trällern. Und nun – durch Gebührenbeiträge bezahlt – der Aufruf zur „Anti-Mutter“.

Was – verdammt noch mal – stimmt mit Euch eigentlich nicht? Glaubt ihr wirklich, dass ihr das Recht habt, mit unserem Geld Mädchen so einen unrevidierbaren Blödsinn ins junge Hirn zu pflanzen? Ist es für euch so unerträglich, dass die meisten Mädchen nach wie vor nicht den Wunsch haben, bis zum Umfallen zu schuften um die Steuerkassen füllen, nicht in einen DAX-Vorstand aufsteigen wollen oder eben nicht auf Biegen und Brechen gerne Singels bleiben wollen?

Wo ist der funk-Beitrag, in dem gezeigt wird, dass ein Leben mit Kindern, ein Leben in einer Familie ein ebenso erfülltes Leben sein kann? Wo, ihr verantwortungslosen, linksgestrickten Gesellschaftsumformer? (SB)

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