Trotz Corona: SPD-Innensenator Geisel fordert Seehofer auf, noch viel mehr „Flüchtlinge“ aufzunehmen

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Andreas Geisel (Bild: SenInnDS)

Obwohl die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Maßnahmen längst nicht abzusehen sind, hat die Bundesregierung in der vergangene Woche wieder einmal beschlossen, 50 sogenannte minderjährige Flüchtlinge (UmF) auf Steuerzahlerkosten aufzunehmen. Berlins SPD-Innensenator Andreas Geisel kann aber nicht genug bekommen und fordert Innenminister Seehofer schriftlich unter dem Motto „Deutschland kann mehr“ auf, auch Schwangere und Kranke in großer Anzahl ins Land zu holen. Für Nachschub ist gesorgt: Die Türkei schickt bereits erneut tausende Migranten in Richtung Griechenland, diesmal auf einer anderen Route.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat in einem Brief Innenminister Horst Seehofer (CSU) aufgefordert, weitere sogenannte „Flüchtlinge“ aus Griechenland aufzunehmen. Die zugesagte Aufnahme von 50 UmFs würde die Situation vor Ort kaum entspannen, klagt der SPD-Politiker in einem auf Dienstag datierten Schreiben an Seehofer. In typisch linker Manier zeigt sich der Sozialist überzeugt davon, das da noch mehr geht, dass „Deutschland mehr kann“. Auch wenn die EU und Deutschland aktuell mit der Bewältigung der Coronakrise beschäftigt seien, es gebe eine „humanitäre Verpflichtung, für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe einzustehen“.

Und nachdem nicht Flüchtlingsjubler vom Schlage Geisel für die Rundumversorgung aufkommen und soziale Verwerfungen schultern müssen, schlug Berlins SPD-Innensenator vor, auch schwangere Frauen und chronisch Kranke aufzunehmen. Bereits im Dezember habe Berlin ja angeboten, mindestens 70 „Flüchtlinge“ von den griechischen Inseln aufzunehmen – dieses Angebot wiederholte der Innensenator – freigiebig und großherzig wie er nun mal ist – laut dem Tagesspiegel in seinem Brief nochmals.

Sein grüner Genosse, der hoch umstrittene Berliner Justizsenator Dirk Behrendt, hatte vor Ostern – ebenfalls im Tagesspiegel – infamerweise angekündigt, sollten auf Bundesebene keine Evakuierungsmaßnahmen vorangetrieben werden, rechtswidrig Migranten ins Land zu schaffen. „Wenn nicht sehr schnell auf Bundesebene etwas passiert – und das ist für mich eher eine Frage von Stunden als von Tagen -, dann ist Berlin auch bereit, zusammen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen eigene Schritte zu gehen und Menschen aus Lesbos auszufliegen“, teilt der 48-jährige Grünenpolitiker mit, ohne dass die „Qualitätsmedien“ gegen die mutmaßliche rechtswidrige Ankündigung des Grünen Sturm gelaufen wären. Daran dürfte auch das schnell zurechtgebastelte Gutachten, das von dem grünen EU-Abgeordneten Erik Marquardt in Auftrag geben wurde und eine angeblich juristisch einwandfreie Möglichkeit attestiert, nichts ändern. Zudem zeigte man sich in den Mainstreammedien zutiefst mit der Aussage zufrieden, dass der Dresdner Mittelmeerschlepperverein „Mission Lifeline“ im Stil von Rosinenbombern angekündigt hatte, Spenden für zwei „Luftbrücken“-Flüge gesammelt zu haben und mit der „Evakuierung“ via Deutschland umgehend beginnen könne.

Zudem scheint für „Geisel und Behrendt“-Nachschub gesorgt. Wie die Welt berichtete, schickt die Türkei erneut tausende Migranten in Richtung Griechenland, diesmal auf einer anderen Route.

Im Kommentarbereich des Tagesspiegels ist nachzulesen, dass immer mehr Bürger immer weniger bereit sind, das Gratis-Gutmenschentum von vermeintlichen Volksvertreten mitzutragen und vor allen zu finanzieren:

„Herr Müller sollte den Justizsenator Behrend umgehend entlassen und falls erforderlich lieber mit den Oppositionsparteien zusammenarbeiten. Unverantwortlich in Zeiten von Corona noch 1500 Jugendliche plus Familien im Rahmen des Familiennachzuges nach Berlin schleusen zu wollen. Wer soll diese denn betreuen und woher soll das Geld dafür kommen? Das Geld reicht ja nicht mal für die jetzt unter den Folgen von Corona leidenden Selbständigen und mittelständischen Kleinbetriebe aus, welche im Gegensatz dazu aber positiv zum Steueraufkommen beitragen. Ärzte, Krankenhäuser, Jugendpflege, Polizei usw. werden sich auch bedanken. Hat der Mann in seinem Ressort eigentlich nichts zu tun? Wir können dankbar und froh sein, dass wir in der jetzigen Krisenzeit auf Bundesebene keine Grünen oder Linken in der Regierung zu sitzen haben. „

„Populismus! Der hat doch ein Rad ab! Die linksgrüne Klientel wird es natürlich begrüssen, außerhalb eines Beschlusses der EU bzw. Deutschlands Flüchtlinge nach Berlin zu holen. Beiden – links und grün – ist gemein, die Unkenntnisnis unseres Leistungsvermögens, so wie es auch unsere Bundeskanzlerin erst nach 5 Jahren „geschnallt“ hat. Wo kommen denn die Therapeuten so plötzlich her? Sie sind zutiefst traumatisiert! Sie brauchen doch nicht nur eine beheizte Stockbettunterkunft und „Futter“, das sie nicht gewohnt sind. Es ist, um aus der Haut zu fahren…. Es ist mir schleierhaft, wie solch unbedarften Typen in die Position gelangen, mir als Bürger solch Inkompezenz zu liefern. Inklusion funktioniert nicht, weil sie an den falschen Stellschrauben drehen, warum sollen Traumatisierte plötzlich integriert werden können?“

„Wie kamen unbegleitete Kinder bis nach Griechenland? Welche Schlepperorganisionen wickleten den Transfer ab, für wieviel Geld? Welche Migranten auf Lesbos brachten diese Kinder mit? Jedes Kind das jetzt per moralischer Erpressung ein EU-Deutschland-Ticket bekommt sorgt für 2 bis 4 Nachahmer. Hier hart sein verringert künfitges Leid in noch größerem Umfang.“

„Dann soll er die doch bei sich aufnehmen und durchfüttern!“

„Mir wäre es bedeutend lieber, die Griechen würden den #Geisel aufnehmen.“

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