Regierungshörige Lakaien: MDR-Journalist will „Lockerungsdebatte beenden“

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MDR-Mann Tim Herden (Screenshot:Youtube)

MDR-Journalist Tim Herden hält den gegenwärtigen Corona-Shutdown offenkundig für einen natürlichen Zustand – der unbefristet gilt und und allenfalls nach ausschließlichem Gutdünken der Regierenden enden soll. Wer sich um den Freiheitsdrang der immer ungeduldigeren Bevölkerung sorgt, ist – na logisch – Rechtspopulist.

Was Herden zum Thema Stillstand und die Diskussion darüber unter dem Hashtag „shutdown“ auf Twitter zum Besten gab, lässt tief blicken – und zeigt, dass die SED in den Köpfen mancher öffentlich-rechtlichen Journalisten nach wie vor eine mentale Heimstatt hat:

Aufschlussreich ist hier vor allem die Gleichsetzung von FDP und AfD: In bruchloser Kontinuität überträgt Herden die Feindbilder des Thüringer Ministerpräsidentenwahl-Krimis (zu der sich Herden ebenfalls stets dezidiert geäußert hatte) einfach auf die politische Positionierung in der Corona-Krise – und ganz gleich ob Verschwörungstheorien oder rechtsstaatliche Bedenken: Wer auch nur die „Debatte“ um Lockerungen des Shutdowns führen will, ist Populist – und muss gestoppt werden… und aufs „Beenden“ von Debatten verstehen sich neobolschewistische „Frontmänner der Stirn“ bekanntlich seit jeher gut.

„Mehrheit gegen schnelle Lockerung“ – das ist für Herden Grund genug für jeden, fein stillezuhalten und im Kadavergehorsam den Lockdown mit all seinen Konsequenzen geduldig zu ertragen – selbst wenn es bis zum jüngsten Tag andauert, und auch wenn die verhängten Maßnahmen bis heute keinem objektiv nachvollziehbaren Masterplan, keiner wissenschaftlich begründeten Strategie folgen. Willkürliche Fallverdoppelungraten von zunächst 10 Tagen sollten zuerst – als Voraussetzung der Aufhebung von Beschränkungen – auf 12 und dann 14 Tage erweitert werden. Nun sind wir bei 18,5 Tagen – und noch immer gibt es keine Lockerungen.

Die Diktatur der Mehrheit, die krisenbedingte und durch reichlich medial geschürte Angst sichergestellte Mainstream-Verhaftung der Deutschen im Regierungslager  sie sind für Herden alleiniger Maßstab für Verfassungswirklichkeit. „Die Partei“ (=das Einheitslager der Linksparteien) hat immer recht – da stehen ÖRR-Journalisten 30 Jahre nach Ende der DDR wahrlich in bester Tradition. (DM)

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