Deutsche Familienunternehmen vor dem Aus: Aber Merkel verteilt locker Millionen Euro an Flüchtlingslager

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Foto:Von Spitzi-Foto/shutterstock

Die Familienbetriebe in Deutschland zittern in Corona-Zeiten um ihre Existenz und die Bundesregierung verteilt großzügig Millionen Euro – ans Ausland.

Vor allem die Entwicklungsländer und die überfüllten „Flüchtlingslager“ bereiten der Merkel-Regierung große Sorgen. 150 Millionen Euro werden da laut Welt schnell locker gemacht und im Rahmen des Welternährugnsprogrammes den Armen dieser Welt zur Verfügung gestellt.

„Die ärmsten Menschen in Entwicklungsländern werden durch die Corona-Krise besonders hart getroffen“, so Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) voller Mitgefühl. Die Lage ind den überfüllten Flüchtlingslagern beschreibt er als „dramatisch“. Deutschland müsse alles dafür tun, die „Menschen vor dem Hungertod zu bewahren“, erklärt der Entwicklungsminister weiter. Allein 30 Millionen Euro fließen in den Libanon und 56 Millionen Euro in die Sahel-Region, so die Welt.

Währenddessen stehen viele deutsche Familienunternehmen wegen der Zwangsschließungen und Ausgangssperren vor dem Ruin. Laut einer Umfrage des Verbands „Die Familienunternehmer“ reicht die Liquidität von 56 Prozent der befragten Unternehmen unter den aktuellen Bedingungen nur noch maximal drei Monate, berichtet die „Rheinische Post“. Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen könnten sich demnach ein Jahr lang über Wasser halten. 87 Prozent gaben an, dass der Ausfall vor allem auf die verringerte bzw. ausbleibende Nachfrage zurückzuführen ist.

„Die Lage ist dramatisch“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“, der Zeitung. Bei 67 Prozent der Betriebe seien die Umsätze eingebrochen – im Durchschnitt um knapp die Hälfte. „Diese Halbierung der Umsätze wird tiefe Narben in unserer Wirtschaftskonjunktur hinterlassen, sowohl bei den Arbeitslosenzahlen, als auch bei den Investitionen“, prophezeit der Unternehmer.

Der Verband hatte 1.260 Unternehmer befragt, welche Auswirkungen es auf ihr Geschäft gibt. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen hat demnach bereits Kurzarbeit beantragt. Allerdings wurde bislang offenbar nur bei 40 Prozent der Befragten dem Antrag auch bereits stattgegeben – im Schnitt nach 7,7 Werktagen.

Auch andere Instrumente wie das Aussetzen von Steuervorauszahlungen (40 Prozent der Befragten) oder Anträge auf Steuerstundungen (36 Prozent der Befragten) wurden bereits von Unternehmen genutzt. Doch mehr als die Hälfte der Befragten gab jeweils an, dass nach mehr als neun Bearbeitungstagen noch keine Genehmigung der Anträge vorliegt. „Die Anträge für Hilfsangebote stecken im Bearbeitungsstau der Behörden fest“, kritisiert Reinhold von Eben-Worlée: „Es sind die Bundes- und die Landesregierungen, die den Stillstand der Wirtschaft zu verantworten haben. Sie haben zwar viele Hilfen beschlossen, aber ihre Behörden vielfach nicht ausreichend für diese Situation verstärkt.“ (dts/MS)

 

 

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