Infektionsschutz- oder Immunschutz-Strategie?

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Was wollen wir: Leben oder nur Überleben? Infektionen sind der menschliche Alltag. Menschliches Leben ist körpernahes Zusammenleben. Das schließt den wechselseitigen Austausch von Krankheitserregern mit ein, nahezu immer und überall: zwischen Müttern und Kindern, zwischen Liebenden, zwischen Erziehern und Kindern, Lehrern und Schülern, Ärzten und Patienten, Sozialarbeitern und Klienten, Vorgesetzten und Mitarbeitern etc. Das ist in der Regel keine Katastrophe, weil jeder Mensch ein Immunsystem hat, das von Anfang seines Lebens lernt, damit umzugehen und sich fortlaufend an neue Gefahrenlagen anpassen kann.

Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Pandemie ausrufen nur als Ultima Ration

Zwischenmenschlichen Kontakt extrem zu unterbinden, weil ein Krankheitserreger unmittelbar schwere Schäden hervorruft oder sofort tödlich ist, kann also nur eine Ultima Ratio sein, eine allerletzte Möglichkeit, damit zumindest einige überleben. Ob das dann noch etwas hilft, ist ohnehin fraglich.

Das Ausrufen einer Pandemie mit all ihren Folgen muss daher sorgfältig durchdacht, es müssen die Vor- und Nachteile nach allen Richtungen hin gegeneinander abgewogen werden.

„Corona“ und die Logik der Möglichkeit

Das hat nach Einschätzung zahlreicher Experten verschiedener Fachrichtungen bei „Corona“ nicht stattgefunden. Man bricht doch nicht so einfach mal schnell eine Pandemie vom Zaun und argumentiert im Wesentlichen nur mit der Logik der Möglichkeit:

Sars-covid-19 könnte viel ansteckender sein als andere Viren, könnte weit mehr Lungenerkrankungen als eine „gewöhnlich“ Grippe hervorrufen, könnte das Gesundheitssystem völlig überlasten, könnte 1 Million alleine in Deutschland und 50 Millionen Tote weltweit verursachen.

Die Realität sieht nach wie vor anders aus:

Sars-covid-19 ist so ansteckend wie andere Influenzaviren auch, die Rate an schweren Lungenerkrankungen ist auch nicht wesentlich höher als die letzten Jahre bei Grippewellen, die Rate der Todeszahlen in den verschiedenen Ländern ist nicht erhöht bzw. es ist aktuell gar nicht zu unterscheiden, wer an Grippe und wer an oder mit Sars-covid-19 stirbt, die jetzt sterbenden Menschen sind in dem Alter, in dem Menschen im Durchschnitt sterben, woran auch immer,
wer schon in jüngeren Jahren mit Sars-covid-19 infiziert ist und stirbt, weist auch andere schwere Vorerkrankungen auf, die Gesundheitssysteme sind dort überlastet, wo es schon seit vielen Jahren an seinen finanziellen und personellen Grenzen arbeitet. Weil es jetzt mit Sars-covid-19 nicht wie mit einem üblicher Grippevirus verfahren kann, sondern ein Hochrisikomanagement in Gang setzen muss, dem alles andere untergeordnet wird, kommt es noch schneller an seine Grenzen.

In der Sendung Monitor vom 12.3.2020 spricht der Chefarzt einer Klinik, vor der Intensivstation stehend, mit Mundschutz sinngemäß in die Kamera: ‚Wir haben jetzt unseren ersten Corona-Patienten bekommen, einen 80 Jahre alten Mann und kommen damit an unsere Grenzen. Einen zweiten Coronapatienten könnten wir hier nicht verkraften!‘ Wie wäre das gewesen, ohne die Ausrufung der Corona-Pandemie?… Weiterlesen hier.

(Quelle)

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