Bericht aus Spanien: Covid-19 – Staatsversagen total

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"Coronatoter" in Malaga, 07.04.2020 - Foto: Imago

In Spanien offenbart sich im Zuge der „Coronakrise“ das jahrzehntelange Staatsversagen in der Gesundheitspolitik, EU-Mitgliedschaft hin oder her. Unsere Korrespondentin berichtet von der iberischen Halbinsel.

von Eliane Bezar

Eine weltweite Pandemie oder Heilung alter Probleme im Deckmantel von Covid19? In ganz Europa herrscht derzeit Grabesstimmung. Das Lachen ist vielen Menschen vergangen. Die Zahlen der (gemeldeten) Infizierten überschlagen sich, und die Autorin hat lange mit sich gerungen, um doch noch eins auf die ganzen Horrormeldungen draufzusetzen. Es ergeben sich einige ganz neue Blickwinkel auf diese Pandemie, weshalb auch dieser Corona-Artikel noch zu schreiben war.

Deutschland bietet momentan ein Bild, das absolut keine Homogenität erkennen läßt, fast meint man, daß in diesen Tagen jeder Ortsvorstand für sich entscheiden kann, was er für richtig oder falsch erachtet. Ausgangssperre heißt in Bayern „Ausgangsbeschränkung“, und Raider heißt jetzt Twix.

Die veröffentlichten Todeszahlen in Italien und in Spanien lassen sich nicht ignorieren, weshalb jeder, der es wagt, an der offiziellen Lesart zu zweifeln, zum „Coronaleugner“ erklärt wird. Der „Klimaleugner“hat Pause, weil sich für das Klima niemand mehr interessiert. Allerdings werfen manche einen verstohlenen Blick auf die derzeitigen CO2 Messungen, und den grünen Theorien nach zu urteilen, müssten sich die CO2 Werte dank der zuhause bleibenden Autofahrer nun sichtbar nach unten bewegen. Das allerdings ist in der Realität – wie von den „Klimaleugnern“ vorhergesagt – nicht eingetroffen, und so bleibt dem kritischen Denker nur, sich still zu wundern.

Um es vorweg zu nehmen: Die Autorin ist sich der Existenz des Coronavirus neuen Typs bewusst und erkennt auch die Problematik der exponentiellen Verbreitung der Krankheit. Was allerdings angesichts dieser realen Probleme der Öffentlichkeit nicht bekannt sein dürfte, sind einige bedenkliche Ereignisse, die darauf schließen lassen, dass die gesamte Problematik entweder derart aus dem Ruder laufen konnte, weil führende Politiker gegen jede Vernunft handelten, oder wegen der Absicht, eine derartige Krise zu instrumentalisieren.

Spanien

Um hier konkret Beispiele zu benennen, sei das am zweitschwersten betroffene Land Europas erwähnt: Spanien liegt nach Italien sowohl bei den bekannten Infektionszahlen als auch bei den Todesfällen auf Platz zwei der Katastrophenstatistik.

Wie aber kam es überhaupt zu diesem Ausbruch? Zunächst hat die linke Regierung einige Expertenmeinungen vollständig ignoriert, direkte Warnungen aus China nicht weitergegeben. Soweit, so schlecht. Trotz der bekannten Ansteckungsgefahr und trotz WHO-Pandemiewarnung wurden Demonstrationen mit einigen hunderttausend Teilnehmern genehmigt, weil diese den eigenen Zielen dienten. Was aber fast schon unfassbar ist, das ist die Anweisung der Regierung zu diesem frühen Zeitpunkt an sämtliche Apotheken, keine Atemschutzmasken mehr an die spanische Bevölkerung zu verkaufen. Mittlerweile gibt es auch keine Handschuhe mehr im Handel, weil man außer im Lebensmittelhandel nirgendwo mehr einkaufen kann, auch in den chinesischen Haushaltswarenbetrieben nicht. Alle, ausnahmslos alle Ressourcen wurden stillgelegt. Der Verkauf von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken wurde unterbunden. Die Frage ist, wem das nützt.

In allen noch geöffneten Märkten dürfen ausschließlich Lebensmittel verkauft werden und einige Waren für den täglichen Bedarf. Alle Marktteile, die zum Beispiel Stoffe, Bettwäsche, Handtücher oder auch sonstige Waren anbieten, müssen für Kunden abgesperrt werden, und nichts darf von dort verkauft werden. Man darf in einem Auto maximal noch zu zweit fahren. Man muss dazu diagonal versetzt sitzen. Wenn man allerdings in einem Haushalt lebt, stellt sich doch irgendwann die Frage nach dem Sinn einer solche Anordnung. Und selbst, wenn man es begründen kann, bleibt immer noch die Frage, warum muss man sich vom Staat vorschreiben lassen muß, wer wo in einem privaten Auto zu sitzen hat. Es ist selbst bei größtmöglicher Toleranz kaum logisch zu begründen.

Medizinische Versorgungsprobleme

Aber nun zum eigentlichen Thema, welches bisher kaum Beachtung in der Öffentlichkeit fand. Spanien ruft um Hilfe, weil man im Zuge der Corona-Pandemie feststellen musste, daß man viel zu wenige Beatmungsgeräte hat. Tatsache ist, dass in Spanien noch nie ausreichend Beatmungsgeräte vorhanden waren, denn bereits 2011 gab es den tragischen Tod eines Kindes, weil sich im Umkreis von 250 km keine einzige Herz-Lungenmaschine fand. Alle Beschwerden seither verhallten fruchtlos. Die lapidare Aussage war, man sei wegen der Immobilienkrise nicht mehr in der Lage, solche Geräte vorzuhalten, ebenso wenig wie Rettungshubschrauber.

Wenn man im Jahr 2020 aber schon fast ein Jahrzehnt ohne das entsprechende Equipement dahinwurstelt, dann muss man nicht davon reden, wie unvorbereitet einen dieses tückische Virus nun erwischt, sondern dann ist klar, dass man eiskalt ein potentielles Massensterben ignoriert hat, ohne auch nur einen Versuch zu machen, dieses Szenario zu verhindern. Deutschland hat nun bei Dräger 10.000 neue Beatmungsmaschinen bestellt und hat davon freundlicherweise 50 Stück als humanitäre Hilfe nach Spanien gesendet. Das Dumme an dieser Sache ist, dass Deutschland selbst auf einen Notstand zusteuert, zu wenige Beatmungsplätze vorhält, und dass die bestellten 10.000 Maschinen irgendwann Ende 2020 erst geliefert werden sollen. Ob und wann dieser Großauftrag dann tatsächlich durchgeführt werden kann, weiß derzeit niemand. Aber es macht sich halt gut, wenn Gesundheitsminister Spahn sich brüsten kann, dass er mal eben 10.000 neue Apparate bestellt hat. Alles wird gut. Man muss nur fest dran glauben.

Der spanische Staat hat also vor der großen Infektionswelle verboten, dass Schutzmasken an die gefährdeten Bürger verkauft werden dürfen. Gleichzeitig verknappte er das Angebot an Desinfektionsmitteln und Handschuhen, indem er alle Verkaufsstellen schließen ließ. Er hält einen riesigen Maskenvorrat unter Verschluss, und will nun im Zuge des Alarmzustandes ein Gesetz einbringen, demzufolge jeder, der das Haus verlässt, eine Maske mit Ventil tragen muss, obwohl er sie auf dem Markt nicht einmal mehr kaufen kann. Was ist also die Absicht dahinter, die Bevölkerung mit immer neuen Forderungen weiter ans Haus zu binden, die Wirtschaft noch mehr zu schwächen und den Widerstand komplett durch Angst zu brechen?

Spanien im internationalen Vergleich

Überhaupt fragt man sich, was alle Standardisierungen, EU-Normen und das Gerede von gleichen Lebensbedingungen für alle EU-Bürger soll, wenn es in Spanien, von der EU unbeanstandet, nur 10 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner gibt. Italien hatte mit 12 Intensivbetten auch nicht wesentlich mehr zu bieten. In Griechenland sind es gar nur sechs. Selbst Deutschland ist mit 29 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner nicht sonderlich gut ausgerüstet. Ausgerechnet die derzeit vielgescholtenen USA warten mit 34 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner auf – und man glaubt es kaum: In der Türkei sind es deren 46. (Quelle)

Wirksames Medikament?

Es gibt nun eine neue Studie, die besagt, dass ein bekanntes Mittel gegen Parasiten bei Tieren hochwirksam gegen das neue Coronavirus sei. Das Biomedicine Discovery Institute (BDI) in Melbourne und das Peter Doherty Institut für Infektionskrankheiten haben in Zellkulturen nachgewiesen, dass das Mittel Ivermectin das Virus binnen 48 Stunden töten kann. Es wurde nachgewiesen, dass schon mit einer einzelnen Dosis die Zellstruktur des Virus zerstört werden kann und dass binnen 24 Stunden eine signifikante Verringerung der Virenlast nachzuweisen ist.

Nun ist das bekannte Antithelmintikum gerade in der Erprobung am Menschen, und sollte dieses einfache Präparat der Schlüssel sein, wie man dieser weltweiten Pandemie samt gleichzeitigem Entzug aller Freiheitsrechte hätte vorbeugen können, dann bleibt selbst dem entschiedensten Gegner von Verschwörungstheorien nur noch das Fazit, dass hier eine eigentlich harmlose Infektion zur Pandemie aufgeblasen wurde, um politisch die Neuordnung vieler hausgemachter Probleme zu nutzen, während unter medizinischen Aspekten einfach geschlafen worden ist. Dann wären die bislang Verstorbenen nur die Drohkulisse gewesen, um das Volk gefügig zu machen.

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