Wuppertal unterm Halbmond: Corona-Verstöße bei öffentlichem Gebetsruf

0
Muslime (Symbolbild:Imago/epd)

Naive Anbiederungspolitik deutscher Kommunen gegenüber vom türkischen Staat kontrollierten Moscheen: In Wuppertal gestattete am Montag die Stadtverwaltung den örtlichen muslimischen Gebetshäusern einen öffentlichen Gebetsruf. Dass die immer weiter voranschreitende Islamisierung erstmals weithin lautstark hörbar wird, erwies sich als geringstes Problem: In der DitiB-Zentralmoschee an der Gathe folgten 200 Gläubige trotz Versammlungsverbots dem Muezzin-Ruf.

Die Gläubigen folgtem dem Ruf, obwohl Stadt und Moschee sie zuvor ausdrücklich gebeten hatten, zuhause zu bleiben. Der eklatante Verstoß gegen die Kontaktregeln war zwar zu erwarten, angesichts früherer ähnlicher Zwischenfälle in anderen Städten. Die zuständigen Behörden in Wuppertal gaben sich dennoch bass erstaunt über die Zusammenkunft der Gläubigen; diese sei natürlich „nicht im Sinne der Stadt und auch nicht der Gemeinde“ gewesen, hieß es aus dem Rathaus, und widerspreche „deutlich den aktuellen Auflagen“, schreibt die „Westdeutsche Zeitung„.

In Berlin hat der Muezzin aus demselben Grund erstmal Pause: Nach dem Eklat am Wochenende vor der Dar-as-Salam-Moschee hat die Stadt der Gemeinde die öffentliche Durchführung des Gebetsrufs verboten – dort erkannte die zuständige Senatsverwaltung, dass dieser „Auslöser für massive Verstöße gegen die aktuellen Eindämmungsmaßnahmen gegen das Virus war“, so die „Welt“.

In Wuppertal aber will die Stadtverwaltung der Moschee und den zugehörigen Muslimen noch eine weitere Chance geben – und hielt die Sondergenehmigung auch für den geplanten zweiten Gebetsaufruf für gestern Abend aufrecht; bei Redaktionsschluss lagen noch keine Berichte vor, wie die islamische Gemeinde diesmal reagierte und ob die Versammlungsverbote eingehalten wurden.

Fragwürdiges Experiment

Das Ordnungsamt hatte angekündigt, Kontrollen und Präsenz gestern zu verschärfen. Sollte es erneut zu Verhältnissen wie am Montag kommen, so die Zeitung, solle der Gebetsruf wieder verboten werden.

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram