Linksextreme in der Coronakrise: Rechtsextremisten wollen Coronakrise ausnutzen

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Foto: Collage

Auch in der Coronakrise können Linksextreme nicht auf ihr Lieblingshobby verzichten. Die Jagd auf imaginäre Rechtsextreme ist eben gar zu köstlich. Ganz hoch her geht es diesbezüglich in Thüringen ab, wo ja auch Linksradikale das Sagen haben:

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD), hat davor gewarnt, dass Rechtsextremisten aus der Coronakrise Kapital zu schlagen versuchen. „Man wird nach der Coronakrise schauen müssen, wie sich die Dinge im rechtsextremistischen Bereich verschoben haben“, sagte Maier den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben). Manche dort versuchten, „die Krise verschwörungstheoretisch auszunutzen. Wir haben das im Auge“, so der SPD-Politiker weiter. Der Präsident des thüringischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, äußerte sich ähnlich: „Rechtsextremisten versuchen, aus der Krise Kapital zu schlagen“, sagte er. Sie kritisierten die Bundesregierung und die EU „für ein angebliches Staatsversagen oder behaupten, Flüchtlinge hätten das Virus verbreitet. Andere verbreiten, die Coronakrise diene als Mittel, um einen Polizeistaat einzurichten.“ Manche in der Szene spielten auch mit dem Gedanken, die Krise mithilfe von Anschlägen noch weiter zuzuspitzen – oder unternähmen umgekehrt den Versuch, sich Bürgern als Kümmerer und Helfer anzubieten, so der thüringische Verfassungsschutzchef weiter. Letzteres habe zum Beispiel in Südthüringen schon bisher teilweise funktioniert.

„Das ist nicht gut und führt dazu, dass sich die Rechtsextremisten weiter ausbreiten können“, sagte Kramer den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Post der garantiert nicht rechtsextremen „Roten Fahne“ auf Facebook:

Und auch hier sollten die Politiker eher mal ein Auge drauf werfen, statt blind immer in der anderen Richtung herumzufummeln:

Die Linksextremen sind genauso leicht durchschaubar wie die Rechtsextremen, das macht deren Beobachtung natürlich erheblich leichter.