Zollstöcke und Holzlatten: Wie unterschiedlich die Polizei für „Ordnung“ sorgt

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Die faktische Zwei-Klassen-Behandlung verschiedener Bevölkerungsgruppen setzt sich auch in der Corona-Krise fort: Der deutsche Normalbürger mit festem Wohnsitz und Meldeadresse, Steuer- und Sozialversicherungsnummer und sauberem Strafregister hält sich pedantisch an die Vereinzelungspflichten und Kontaktgebote – während sich Problemmigranten um die Maßnahmen kaum scheren.

Wie bizarr die unterschiedliche behördliche Vorgehensweise divergiert, zeigen zwei Momentaufnahmen vom Wochenende. In den Grünflächen Berlins oder im Prenzlauer Berg, waren bei dem schönen Wetter viele Sonnenhungrige, Spaziergänger und Sportler unterwegs. Obwohl sich fast alle an die Regelungen hielten, fühlte sich die Polizei bemüßigt, die Bußgeld-Drohung mit mindestens 25 Euro massiv durchzusetzen, wenn mehr als zwei nicht in einem Haushalt lebende Menschen dicht zusammenstehen oder -gehen. Bei Gesprächen zwischen Bürgern, die sich auf Sitzbänken unterhielten, holten die Beamten laut „Berliner Kurier“ hierzu gar den Zollstock heraus und maßen den Abstand.

Vergleicht man dieses polizeiliche Vorgehen mit den fast schon verschämten Reaktionen auf die illegale Versammlungen von hunderten Muslimen vor Moscheen – wie etwa am Freitagabend in Neukölln, wo es außer Platzverweisen keine Konsequenzen gab (auch keine durchgängige Personenfeststellung mit Bußgeldverfahren) – so sticht der gravierende Unterschied ins Auge.

Schlägerei unter Wahrung der Abstandsregeln?

Noch bizarrer erscheint hier der Fall einer Massenschlägerei in Iserlohn: Dort kam es am Samstagabend vor einem Imbiss zu einer „Auseinandersetzung“ von über einem Dutzend Männer, die schnell eskalierte. Schließlich prügelten die Beteiligten mit Holzlatten aufeinander ein – es gab drei Verletzte, der Schauplatz wurde verwüstet. Die Polizei teilte laut „n-tv“ mit, dass sie die Personalien aufnahm, doch „Festnahmen gab es nicht“. Zudem werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt – wohl aber, erstaunlicherweise, nicht wegen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen.

Interessant wäre hierbei zu wissen: Sollten diese von den überwiegend „südländisch“ aussehenden Tatbeteiligten bei der Schlägerei beachtet worden sein? Oder waren die verwendeten Holzlatten womöglich zwei Meter lang gewesen sein? Und falls ja – hat die Polizei hier ebenfalls mit dem Zollstock nachgemessen? (DM)

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