Cheblis PR-Nummer geht nach hinten los

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Sawsan Chebli (Shutterstock/photocosmos1)

Sawsan Chebli geht in Zeiten von Corona etwas unter. Mutmaßlich deshalb startet unsere – bei der SPD tätige Islamfunktionärin – auf dem linksdrehenden Jugendmagazin Noizz eine PR-Kampagne in eigener Sache, die jedoch mit Karracho nach hinten losgeht.

Auf dem Axel-Springer-Jugendportal „Noizz„, mindestens so links gestrickt und von AfD-Hass zerfressen wie die Jugenderziehungsmagazine Bento (Spiegel online) oder die Jugend-auf-die-Spur-bringer-Gazette ze.tt (Zeit online), gibt unser Chebli – in Zeiten von Corona – die Superkämpferin. Bei einem Jugendmagazin, dass mit Themen wie „Es gibt jetzt einen Lippenbalsam für deine Vagina!“ oder „Kampf gegen rechts“ aufwartet und so  gekonnt das Journalistenschüler-Niveaulimbo von Bento unterbietet, genau da fühlt sich unsere hoch schwangere SPD-Trompete Sawsan wohl.

„Ich bin toll, so toll“

In der Interview-Reihe „IDENTITY“ des linkswirbelnden Magazinchens werden der Jugend gerade „Menschen, die trotz gesellschaftlichem Gegenwind kompromisslos zu sich stehen und den Mut haben, sich genauso zu zeigen, wie sie sind“ präsentiert. Und unser Chebli glaubt, genau solch ein Mensch zu sein und legt los.

Chebli, für ihre bescheidene Art landauf landab bekannt, erklärt gleich zu Anfang: „Staatssekretärin zu sein, das ist ja auch für deutsche Verhältnisse nicht normal, was ich erreicht habe. Eine Staatssekretärin zu sein in Deutschland. Also wie viele gibt’s in diesem ganzen Land? Das ist auch so schon nicht so gewöhnlich“. Selbsterkenntnis scheint bei unserem Chebli eingekehrt zu sein, indem sie bereits im Video-Intro zugibt: „Kennen tut man mich wahrscheinlich von Twitter“ und schiebt die Hoffnung nach, dass sie vielleicht auch dadurch bekannt sein könnte, dass sie sich mit den „Rechten massiv anlegt“. Auf die Idee, dass sie für ihre politische Arbeit auf dem Schirm des Steuerzahlers sein könnte, kommt unsere muslimische SPD-Funktionärin nicht.

„Ich bin arm, so arm“

Und schon geht es los. Sie, das arme arme staatenlose Kind habe so viel „Scheiße“ hier in diesem Land erlebt. Existenzängste waren dabei, weil ihr analphabetischer, lebenslang arbeitsloser Vater abgeschoben wurde. Dass dieser illegal immer und immer wieder in jenes Land, wo unser Chebli so viel „Scheiße“ erleben musste, einreiste, dass ihre gesamte 15-köpfige Sippe vom deutschen Steuerzahler rundumversorgt wurde, sie auf deren Kosten eine Schulbildung erhalten konnte, die ihr in ihrem Herkunftsland niemals zuteil geworden wäre, darüber verliert unsere Selbstdarstellerin dieses Mal kein Wort. Geschlagene zwei Minuten kann man dann Zeuge davon werden, wie toll unser Chebli das alles selber hinbekommen hat – die Schule – das hoch anspruchsvolle Politikstudium am ultralinken Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Mein Gott – was für ein Erfolgsding, das ihre bedauernswerten 12 Geschwistern nicht erreichen konnten, weil diese in diesem – mutmaßlich „Scheißstaat“ – aufgrund ihrer Duldung ja nicht Abitur machen und studieren konnten. Eine Fake-News ersten Grades, da auch Geduldeten der Zugang zur angeblich kostenlosen Bildung in diesem Land offensteht. Aber geschenkt.

Viel habe sie erreicht – wir wissen ja bereits, dass das selbst für deutsche Verhältnisse nicht normal ist. Doch Sawsan hadert mit ihrem Schicksal und denkt manchmal: Ach, es könnte alles besser laufen oder anders laufen und ich wäre dann doch an einer anderen Stelle. Welche „andere Stelle“ die da meint und ob diese irgendwas mit dem Kanzleramt zu tun haben könnte, verrät uns Chebli nicht.

„Ich bin eine Superdemokratin“

Die nächsten Minuten der insgesamt 8 Minuten dauernden Nabelschau gibt Chebli dann den Vorlesebär und liest hoch authentische Schicksalsbeschreibungen von schwersten Diskriminierungen vor. Von einer Bewerberin mit ausländischem Namen die – anders als ihre biodeutsche Mitkonkurrentin – die Stelle nicht bekommen habe. Etwas, was Chebli soooo oft hört. Bis zum 11. September habe sich ja niemand dafür interessiert ob sie eine Muslima ist. Heute ist das ja ganz anders. Schon in der Schule werden alle darauf reduziert und damit konfrontiert, welchen Glauben man habe. Dadurch, dass Migranten in Deutschland jetzt viel sichtbarer sind und durch die AfD und das stetige Verschieben von „roten Linien des Sagbaren“ ist alles jetzt ganz ganz schlimm. Damit meint unsere SPD-Trompete, dass es Leuten wie Sarrazin möglich gemacht wurde, Gehör zu finden, das es Pegida überhaupt geben darf und das die AfD den „Holocaust leugnen darf“. Chebli glaubt, dass der Erfolg der AfD damit was zu tun hat, dass „wir viel zu lange geduldet haben, dass sie die Agenda vorgeben“.

Die „demokratischen Parteien“ – da zählt Chebli definitiv den kläglichen Restbestand ihrer Partei dazu – hätten es zugelassen, dass die AfD sagen dürfe was richtig und was falsch ist und von der AfD als Protestpartei gesprochen werde. Der einzigen Oppositionspartei die es in diesem Land noch gibt wurde nach Ansicht Cheblis zuviel Raum zugestanden.

Nach dem ausgiebigen AfD-Bashing erfahren wir, dass unser Chebli zum einen selbst ganz ganz viel Rassismus und Diskriminierung in diesem – mutmaßlichen „Scheißland“ – erfahren hat und es zum anderen es nicht das „System“ war, das sie beschützt und ihr schlussendlich zu ihrer fulminanten Karriere verholfen hat. Schaut man sich ihre  „Vita“ an, wird ihr Geplapper Lügen gestraft. Einzig und ausschließlich das „System“ brachte unser Chebli dahin, wo sie heute sitzt.

Danach gibt unsere Muslima, die selber gern das frauenverachtende Symbol des Islams auf dem Kopf tragen würde, die Emanze und Frauenrechtlerin und zeigt sich überzeugt, dass Frauen sowieso die bessern Männer sind.

Auf ihr peinliches Rolex-Gate angesprochen, startet unser Chebli eine Challenge: Die Rolex – ein Geschenk ihres Mannes – habe sie immer noch. Aber bedeuten tut ihr die rund 7.300 Euro teure Protzuhr rein gar nichts. Sie hat ja immer gesagt: Wenn jemand kommt – ne gute Organisation oder so – dann würde sie den Wecker auch weggeben. Wie es scheint – gibt es solch eine Organisation nicht – unsere Chebli hat ihre Rolex ja noch. Im Abspann dann nochmal die Möglichkeit, unser Chebli in ihrer ganzen Schönheit zu bewundern.

PR-Nummer geht nach hinten los

Jedoch – die Welt da draußen ist hart und gemein – kommt das Werbefilmchen in eigener Sache nicht gut an. Trotz rund 30.000 Aufrufen auf YouTube finden Cheblis Geplapper gerade einmal 75 User toll – 4423 indes senken den Daumen. Vorsorglich hat man bei Noizz die Kommentarfunktion deaktiviert. (SB)