Gemeinsam mit Muslimbrüder-nahen Imamen auf einer Ökumenischen Bühne

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Hoch umstrittene Iman Andrea Reimann vom Deutschen Muslimischen Zentrum Berlin beim RBB-Gottesdienst am 29. März (Bild: Screenshot rbb)

Dass man es bei den Amtskirchen – sobald es um den sakrosanten Islam und dessen Gläubige geht – nicht so genau nimmt, mit wem man sich da gemein macht, wurde einmal mehr in Berlin bewiesen. Dort zelebrierte man in Zeiten von Corona mit hoch umstrittenen Imamen den ökumenischen Gottesdienst.

An der ökumenischen Feierei am 22. und 29. März fanden sich sowohl die Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, wie auch ein Vertreter der jüdischen Gemeinde ein. Die Gottesdienste, die aufgrund der Coronakrise ohne Gläubige stattfand, wurde vom öffentlich-rechtlichen TV-Sender rbb aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bzw. der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum übertragen.

Mit von der ökumenischen Partie waren sowohl der Imam Taha Sabri von der Neuköllner Begegnungsstätte/Dar-as-Salam Moschee Berlin und die Konvertitin, Frau Imanin Andrea Reimann vom Deutschen Muslimischen Zentrum Berlin.

Wie die Islamwissenschaftlerin und Ethnologin Prof. Susanne Schröter gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea bemerkte, haben sich die Ausrichter der ökumenischen Gottesdienste zwei ganz umtriebige muslimische Vorbeter mit auf die geistliche Bühne geholt. Die Wissenschaflerin weißt darauf hin, dass sowohl Sabri als auch Reimann „im Umfeld von Organisationen und Akteuren, die der Muslimbruderschaft zugeordnet werden“. Sabri sei in der Vergangenheit zudem „durch das Einladen des salafistischen Hasspredigers Muhammad al-Arifi, des Terrorverteidigers Reed Fathi und des Dschihadisten Rede Seyram aufgefallen“. Die Konvertitin Reimann hingegen sei für die Islamische Föderation und den Zentralrat der Muslime Deutschlands (ZMD) in Erscheinung getreten. Der ZMD vereinige als Dachverband verschiedene Organisationen aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, so der die vom Verfassungsschutz beobachtete Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD).

Idea fragte bei der Landeskirche nach und konfrontierte diese mit den Aussagen der Islamwissenschaftlerin. Der Pressesprecher des Erzbistums Berlin  erklärte, dass die beiden hoch umstrittenen Imame „weder leichtfertig oder gar gedankenlos eingeladen“, noch selbst unreflektiert der Einladung gefolgt seien. Denn so, wie es für Christen eine Zumutung seine könne, wenn Vertreter aus Islam und Judentum an „ihrem“ Gottesdienst mitwirken, sei es umgekehrt auch für sie keineswegs unproblematisch, sich an einem christlichen Gottesdienst zu beteiligen, so die nur noch als hanebüchen zu bezeichnende Rechtfertigung. Zudem hätten  beide den Gottesdienst in keiner Weise für politische oder religionspolitische Äußerungen missbraucht.

Just diese Einordung der islamdevoten Kirchen dürfte jedoch den beiden Islamfunktionären zupass kommen, zeigt sich doch auch hier, wie weit die Islamisierung in diesem Land bereits vorgeschritten ist. (SB)

 

 

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