„Abtreibungsärztin“ Hänel empört: Verhindert Corona Abtreibungen?

0
Foto: Screenshot/Youtube

Die Abtreibungslobbyistin Kristina Händel ist angesichts der Corona-Epidemie schwer in Sorge: Frauen könnten in Gefahr geraten, wenn die Krankenhäuser und Praxen ihre Kapazitäten auf das Virus konzentrieren und sich nicht mehr in vollem Umfang wie bisher der Tötung ungeborenen Lebens widmen.

Wie die Befürworter der Abtreibung die Corona-Krise instrumentalisieren, um weiter die Stimmung in ihre Richtung zu drehen, zeigt die deutsche Fachärztin für Allgemeinmedizin und Notfallmedizinerin Christina Händel. Die 63-Jährige, die wegen Werbung für Schwangerschaftsabbruch angeklagt und zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, hat offenbar Angst, dass in Corona-Zeigen weniger Kinder abgetrieben werden könnten, als erwünscht. Das größte Problem sei derzeit, dass die Kostenübernahmeerklärungen nicht zügig ankommen würden und die Krankenkassen nur schwer erreichbar seien. Damit es nicht zum „Einbruch“ beim Abbruch kommt, möchte die 63-Jährige auch, dass Frauen bei medikamentösem Abbruch die zweite Arznei zu Hause mit telemedizinischer Betreuung einnehmen können, erklärt sie gegenüber der Alsfelder Allgemeinen. Etliche Frauen würden angesichts der Situation „in Panik geraten“, so Hänel, die sich selbst als „Abtreibungsärztin“ bezeichnet.

Als „pervers“ bezeichnet der Bundesverband Lebensrecht das Verhalten der Abtreibungsbefürworterin: „Während das Parlament Sondersitzungen einberuft und Milliarden Euro freigibt, um Kliniken und Krankenhäuser zu befähigen, die Kapazitäten der Intensivmedizin hochzufahren, damit das Gesundheitssystem notfalls auch einem Ansturm standhält, sorgen sich Abtreibungslobbyisten in Deutschland darum, wie Abtreibungsärzte ihrem tödlichen Geschäft auch in der Corona-Krise ohne finanzielle Einbußen weiter nachgehen können“, so Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALFA) in einer Pressemitteilung.

Im vergangenen Jahr wurden 100.893 Kinder in Deutschland abgetrieben. Die Zahl sei im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, so das Statistische Bundesamt. (MS)

screenshot Twitter