Coronakrise: Auch wandern verboten

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In Zeiten von Corona ganz besonders gefährlich: Das Wandern (Foto: Von Crisp0022/Shutterstock)

Bekanntlich gibt es nichts Gesünderes, als durch einen so gut wie menschenleeren Wald zu wandern. Man ist an der frischen Luft, bewegt sich und kommt, wenn man lediglich zu zweit unterwegs ist, anderen Menschen auch nicht zu nahe – was man von einem Treppenhaus in einem Hochhaus ja nicht gerade behaupten kann.

Wandern in der Natur ist eigentlich die beste Methode, dem Coronawahn zu trotzen. Aber nicht in Deutschland. Hier gibt es Ausnahmeregelungen, die anscheinend bei einigen Zeitgenossen ganz besonders beliebt sind und die den Bewegungsdrang der Bürger ausbremsen soll.

Das „Naumburger Tageblatt“ berichtet jetzt, dass sich zwei Wanderer im Osterzgebirge Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingehandelt haben. Die beiden 21 und 29 Jahre alten Männer wurden am Dienstag in Rechenberg-Bienenmühle von der Polizei gestoppt.

Sie sollen mit dem Zug von Dresden nach Altenberg gefahren sein und sich von dort auf den Weg durch den Wald gemacht haben. Damit haben sie aber gegen die Allgemeinverfügung zur Corona-Eindämmung verstoßen.

Nach der darf man sich eben nur im unmittelbaren Wohnumfeld bewegen, auch wenn dort die Straßen verstopft sind und es keinerlei Grünanlagen gibt.
Die beiden werden nun wohl zur Kasse gebeten und gleich nach Hause geschickt. Tagesausflüge bleiben weiterhin verboten. Hier aber müsste dringend nachjustiert werden.

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