Vorbildlich: SPD will einen Teil ihres Parteivermögens wegen der Coronakrise spenden

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Foto: Von lassedesignen/Shutterstock

Ich hoffe, diese ironisch gemeinte Schlagzeile nimmt keiner ernst. Dabei müsste man sie eigentlich ernst nehmen – wenn man den Club der Neidhammel, die SPD nämlich auch einmal ernst nehmen könnte.

Denn wie immer wenn es darum geht, das schwer verdiente Geld anderer Leute unter die Leute zu bringen, machen sich die Asozialisten wieder mal stark, den Reichen ans Leder zu gehen.

Um die finanzpolitischen Folgen der Corona-Krise zu bewältigen, ziehen die Genossen laut „n-tv“ eine Vermögensabgabe in Erwägung. Parteichefin Saskia Esken meint allen Ernstes, dass eine einmalige Abgabe durch besonders wohlhabende Bürger eine der Möglichkeiten sei, die Staatsfinanzen nach der Krise wieder in Ordnung zu bringen. Es ginge ihr um eine angeblich faire Lastenverteilung. Und die geht wohl nur von oben nach unten. Klar, dass die Bolschewiken von der Linkspartei ähnlichen fordern.

Nun aber sollte die SPD mit gutem Beispiel vorangehen, schließlich ist sie die reichste Partei Deutschland, wie die „BZ“ vor einiger Zeit behauptete und ein paar interessante Zahlen zusammenstellte:

►… mit 202 Millionen Euro Parteivermögen (CDU/CSU: 195 Mio.; Linke: 31,29 Mio.; Grüne: 41 Mio.; FDP besitzt 7,2 Mio.; AfD: 11 Mio.).

►… mit Regional- und Lokalzeitungen, Radiostationen, Marketing- und Werbefirmen bundesweit – allein die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft DDVG (100% SPD) verfügt über 60,5 Mio. Euro Eigenkapital.

►…mit 106 Mio. Euro SPD-eigenem Haus- und Grundbesitz in der Bilanz (Union: 67 Mio.; Linke: 4,8 Mio.; Grüne: 14 Mio.; FDP: 3,4 Mio.; AfD: 0).

Würde die SPD also die Hälfte, nämlich 101 Millionen Euro spenden, damit zum Beispiel jeder Bürger genügend Atemschutzmasken zur Verfügung hat, wäre das ein Zeichen echter Solidarität.

Ansonsten: Klappe halten, Bolschewik!