Ob´s da Kohle gibt? Ditfurth droht Dieter Nuhr jetzt mit dem Anwalt

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Ditfurth will Nuhr anzeigen (Bild Nuhr: Euku; siehe Link; CC BY-SA 3.0/ Bild Ditfurth: blu-news.org; siehe Link; CC BY-SA 2.0)

Dieter Nuhr hatte in seiner letzten ARD-Sendung den Spendenaufruf Jutta Ditfurths in eigener Sache kritisiert. Nun droht die ehemalige Grünenpolitikerin und „ökosozialistische Fundamentalistin“ dem öffentlich-rechtlichen Kabarettisten mit dem Anwalt.

Dass Jutta Ditfurth ersthaft krank ist, davon konnte man sich in der Vergangenheit mehrfach überzeugen. So Ende Februar, als Difturth auf Twitter geschrieben hatte, sie wolle sich grippekrank in das Frankfurter Stadtparlament „schleppen und niesend durch die Reihen der AfD gehen“. Den Beitrag hat die „ÖkoLinXine“ mittlerweile gelöscht. War ja nur ein „Scherz“, wie sie betonte. Und nun das. Der Coronavirus habe sie erwischt, teilte sie in der vergangenen Woche mit und bettelte auf Twitter: „Ich schaff‘s nicht ohne Eure Hilfe. Erst wochenlang grippekrank, jetzt 3. Tag Covid19. Durch Corona alle 15 Jobs bis Juni verloren (Vorträge, Lesungen). Was soll ich noch sagen?“

Ihre widerwärtige Anbiederei hatte zu dem einen mehr oder weniger ernst zu nehmenden Genesungswunsch im Kommentarbereich gesorgt. Auch Österreichs IB-Chef Martin Sellner oder der Verleger Götz Kubitschek hatten Ditfurth wegen ihres Spendenaufrufs kritisiert. Selbiges tat der öffentlich-rechtliche Kabarettist Dieter Nuhr und stellte in seiner letzten Fernsehshow am vergangenen Donnerstag fest:

„Jetzt muss sie auf Twitter betteln gehen, weil ein bisschen Geld bei aller Abneigung gegen die Kohle unverzichtbar ist“, kritisierte Nuhr. Dabei bekomme sie als Stadtverordnete 1333 Euro im Monat. „Ich musste fast weinen“, gab Nuhr zu und stellt fest: „Ich erzähle das nicht aus Häme, sondern aus Fassungslosigkeit. Denn ich glaube, es gibt eine Menge Menschen, deren Notstand gerade erheblich gravierender ist, als der von Frau Dithfurth.“ Diesen Menschen fehle es aber an „Dreistigkeit“, befand der Kabarettist.

Ditfurth kommentierte am Freitag dann auf Twitter

Irgendwie scheint es der Altkommunistin nun gedämmert zu sein, dass sie versuchen könnte, daraus Kapital zu schlagen. In der Frankfurter Rundschau bejammerte sie in epischer Länge, dass sie es vor kurzem nicht für möglich gehalten habe, dass ein gut verdienender Kabarettist der ARD Häme über eine freie Autorin auskippt, weil sie Corona- und Existenzsorgen habe. „In seinem Beitrag sind gleich mehrere falsche Tatsachenbehauptungen, – über mein Einkommen zum Beispiel, oder dass ich die AfD habe ‘anhusten wollen` –, die meinen Anwalt beschäftigen werden“. Denn: Sie sei keine Abgeordnete, sondern Stadtverordnete und das sei ein kommunales Ehrenamt, für das sie weder Diäten noch Pensionsansprüche bekomme, sondern nur eine persönliche Aufwandsentschädigung von rund 1000 Euro im Monat. Und damit finanziere sie die parlamentarische Geschäftsstelle der Ökologischen Linke im Römer, die der Politikwissenschaftler Andreas Schulze als ein „linksextremes Ergebnis von Flügelkämpfen der Grünen“ einordnete.

Ach ja- ob die Antikapitalistin Ditfurth sich nun den Coronavirus eingefangen hat oder nicht, ist noch nicht raus. Sie habe noch keinen Coronavirus-Test machen können, aber ihr Arzt habe Covid-19 diagnostiziert, dass ihre geschilderten Symptome ins Krankheitsbild passten, verkündete die 68-jährige Bettel-ÖkoLinXine beim Spiegel. (SB)