Krematorien in Wuhan laufen 24 h am Tag: 42.000 Tote statt 3.300?

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Tausende von Urnen werden nach Wuhan transportiert. Foto: Caixin Global

Laut der kommunistischen Regierung sind in Wuhan lediglich 3.300 Menschen gestorben. Einheimische berichten jedoch von Masseneinäscherungen. Sind die Zahlen der Regierung geschönt?

von Collin McMahon

Das chinesische Regime will aktuell der Welt vormachen, die Corona-Pandemie wäre vorbei und relativ glimpflich verlaufen. Seitdem die Diktatur jedoch kritische ausländische Journalisten bedrängt und des Landes verwiesen hat, ist es schwer, an zuverlässige Infos zu kommen. Nach einem Bericht der Daily Mail könnten jedoch die Todeszahlen aus Wuhan viel höher liegen als berichtet.

Laut offiziellen Berichten wurden in China 81.000 Menschen angesteckt und 3.300 starben, davon 3.182 in der Stadt Wuhan, wo die Seuche ihren Ausgang nahm. Einheimische berichten jedoch, dass an sieben lokalen Krematorien täglich jeweils 500 Urnen mit den sterblichen Überresten ihrer Angehörigen ausgehändigt werden, oder 3500 Opfer alle 24 Stunden.

Die Krematorien in Hankou, Wuchang and Hanyang teilten den Familien am 23.3. mit, dass alle Überreste bis zum Qing Ming Totenfest am 5. 4 ausgehändigt werden sollen. Das wäre in 12 Tagen, also in diesem Tempo potenziell 42.000 Opfer. Ein Einheimischer berichtete RFA: „Die Zahlen können nicht stimmen. Die Krematorien arbeiten rund um die Uhr. Wie ist das möglich, wenn es sowenig Tote waren?

Bilder von 5000 Urnen, die auf Paletten in die Krematorien von Wuhan transportiert wurden, schienen die Schätzungen zu bestätigen. Einem Reporter von Bloomberg wollten die Krematorien von Wuhan keine Auskunft über die Zahlen der Urnen oder Einäscherungen geben, da sie nicht befugt seien.

Während die Staatssender ARD/ZDF aus Wuhan und Hubei von einer Rückkehr zur Normalität berichten, wird im Internet von massiven Unruhen und Ausschreitungen gegen die Polizei berichtet. Angeblich wollten Einwohner der Provinz Hubei nach Aufhebung der Ausgangssperre in die Provinz Jiangxi wieder zur Arbeit gehen. Als sie von der Polizei in Jiangxi daran gehindert wurden, kam es zu Ausschreitungen, Streifenwagen wurden umgekippt und Polizisten verprügelt. Dabei kam es auch zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei von Hubei und Jiangxi.

Taiwan hat mittlerweile China und der WHO vorgeworfen, im Dezember Warnungen ignoriert zu haben. Ärzte in Taipei hätten von Kollegen aus China erfahren, dass das Corona-Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird, und hätten am 31.12. versucht, die WHO und chinesische Behörden zu warnen, wie die Financial Times berichtet. Die Warnungen seien aber in den Wind geschlagen worden, die WHO hätte sich auf die Auskünfte der kommunistischen Diktatur in China verlassen, so der Bericht. Erst am 20.1. hätte die chinesische Staatsapparat eingeräumt, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Nach einer Studie der University of Southhampton hätten 95% der Corona-Fälle vermieden werden können, wenn China drei Wochen früher reagiert hätte.

 

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