Sea-Watch fordert: EU soll mit Luxus-Kreuzfahrtschiffen Migranten von Griechenland holen

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Kreuzfahrtschiff (Bild: shutterstock.com/Von Yuriy Chertok)

Die Organisation „Sea-Watch“, von Kritikern als Migrantenschlepper bezeichnet, fordert die EU-Kommission auf, stillgelegte Luxus-Kreuzfahrtschiffe zu aktivieren, um Migranten aus Griechenland abzuholen. Ganz besonders ist hier natürlich Deutschland in der Pflicht! Die NGO hat jedoch in ihrem Schleppereifer die Vorkommnisse auf dem Luxus-Dampfer Diamond Princess übersehen. Böser Fehler!

„Um der Ausbreitung von COVID-19 und seinen katastrophalen Auswirkungen rechtzeitig entgegenzutreten, müssen alle Menschen auf den griechischen Inseln umgehend medizinische Unterstützung erfahren und überfüllte Flüchtlingslager sofort evakuiert werden. Die in europäischen Häfen ohnehin festliegenden Kreuzfahrtschiffe bieten dafür beste Voraussetzungen“, heißt es auf der Homepage von Sea-Watch.

Sea-Watch (Bild: Screenshot Twitter)

Die selbsternannten „Flüchtlingsschlepper“ des deutschen Vereins mit Sitz in Berlin sehen hier natürlich an vorderster Front die deutsche Bundesregierung in der Pflicht: „Über 140 deutsche Städte und Kommunen haben sich aufnahmebereit erklärt, 40.000 freie Plätze stehen allein in den deutschen Bundesländern zur Verfügung. Mit laufenden Krediten von über 8 Milliarden Euro ist der deutsche Staat einer der führenden Finanziers von Kreuzfahrtschiffen auf der einen Seite und hat sich andererseits während der Finanzkrise an vorderster Front an der Verwüstung des griechischen Gesundheitssystems beteiligt. Wer jetzt nicht für die Evakuierung der Menschen sorgt, macht sich mitschuldig am potenziellen Tod Hunderter”, so der Chefankläger und „Sea-Watch“-Vorsitzender Johannes Bayer.

Die Helden von Sea-Watch scheinen jedoch in ihrem Schleppereifer die Tatsache übersehen zu haben, dass just solch ein Luxus-Kreuzfahrtschiff – im konkreten Fall die Diamond Princess – zur Corona-Todesfalle wurde. Binnen kürzester Zeit infizierten sich Ende Januar 705 Passagiere, sechs bezahlten die misslungenen Quaratäneversuche mit dem Leben.

Für die tolle Idee, deren Kosten einmal mehr der deutsche Steuerzahler, der gerade um seine gesundheitliche wie wirtschaftliche Existenz bangen muss, bekommen die links-grünen Seelenfänger von ihrer Anhängerschar Applaus.

So freut sich Uwe wie blöde und zwitschert: „Super Idee! win win win win. Verbindet Umweltschutz, Flucht, Ökonomie und Solidarität… Kreuzfahrtschiffe sofort zu Aufnahmestationen und Nothospitälern umwandeln!“

Andere können sich für den Vorschlag der Schlepper-NGO aus anderen Gründen erwärmen:

Keine schlechte Idee, mit ein oder zwei Fahrten ließen sich die Handvoll Frauen und Facharbeiter effizient in deren Heimat bringen aus der man sie zuvor mit falschen Versprechungen weggelockt hat. Für evtl Schäden haften Seawatch und alle Profiteure des Menschenhandels. Super!“

„“Alle hier hin! Aus den Bahnhofsklatschern werden dann Hafenklatscher und denkt an die Teddybären um die jungen Männer zu begrüßen“

„Diese links-grün-versiffte Chaotentruppe kann doch nur fordern und das Geld anderer Leute ausgeben! Schleppergehilfen!“

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