Paris: Corona-Maßnahmen können sich in den muslimischen No-Go-Zonen nicht durchzusetzen

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screenshot Twitter

Die französische Polizei ist kaum in der Lage, die Quarantänemaßnahmen in den Pariser Migranten-Gebieten durchzusetzen: Dort glaubt man offenbar nicht daran, dass Corona auch für Muslime eine Bedrohung ist.

Die Polizei ist in den No-Go-Zonen von Paris überfordert, die landesweite Quarantäne aufrechtzuerhalten und hat bereits Rekordzahlen an Geldstrafen verhängt.

Das stark von Migranten besiedelte Gebiet Seine-Saint-Denis erweist sich als schwieriges Terrain für die Polizei, man gebe zu, überfordert zu sein.

Ein Sicherheitsmann, der eine örtliche Apotheke bewacht, erklärte gegenüber der Zeitung Le Temps, dass viele Einwohner nicht einmal glauben, dass das Virus eine Bedrohung für sie darstellt. „Sie verstehen nichts. Einige sagen sogar, dass dieses Virus ein Märchen von Weißen ist, dass sie zwingt, die Straßen zu verlassen“, so der wütende Wachmann.

In anderen Gegenden von Seine-Saint-Denis versammelten sich weiterhin die Einwohner völlig ungerührt, wie zum Beispiel vor einem lokalen Einkaufszentrum. Dort stehen Migranten-Teenager plaudernd beieinander, einige mit Masken, andere ohne.

Laut Polizei ist die Durchsetzung der verhängten Coroana-Gesetze in der Region „unmöglich“ und auch das Verhängen und Kassieren der 135-Euro-Bußgelder ist zum Scheitern verurteilt. Die Gefahr der potenziellen Gegenreaktionen würde zu groß sein und dass Risiko bei einer sich bildenden Menschenmenge nur die Ausbreitungschancen des Coronavirus erhöhen.

„Wir werden nicht aufgeben. Wir wissen aber auch, wo diese Menschen leben und wie sie leben. Eine strikte Eindämmung ist für sie einfach unmöglich “, weiß ein Beamter.

Mittlerweile seien 10 Prozent aller Bußgelder für den Bruch der Quarantäne in Frankreich in Seine-Saint-Denis verhängt worden, erklärte Fabienne Klein-Donati, Staatsanwältin von Bobigny, am Mittwoch.

Die Quarantänemaßnahmen würden auch von den Bewohnern des stark migrantisch besiedelten 18. Arrondissements im Norden von Paris weitgehend ignoriert. Trotz des Befehls der Polizei, in ihren Häusern zu bleiben, zogen Menschenmengen durch die Gegend.

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Der Ausbruch des Coronavirus hat auch dazu geführt, dass Apotheken vermehrt zum Ziel von Einbrechern werden. In der Stadt Colombes außerhalb von Paris wurde ein Mann aus Seine-Saint-Denis wegen Diebstahls von medizinischen Gesichtsmasken und Händedesinfektionsmitteln festgenommen. Die finden offenbar auch Absatz bei Drogendealern.

In Seine-et-Marne schlenderten Drogendealer mit Atemschutzmasken und Schutzanzügen durch die Straßen des Almont-Bezirks von Melun. Sie drehten sogar ein kleines „Werbevideo“ für die sozialen Netzwerke, in dem sie zeigten, dass sie unabhängig von Quarantäne und Corona-Virus weiterhin für ihre Kunden da sind und sie mit Drogen versorgen, berichtet Le Parisien. (MS)

 

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