Ausgangssperren: Ein Verdacht erhärtet sich

0
Angezeigt: "Social Distancing" - Foto: Imago

Ausgangssperren für die Bürger, das sogenannte „social distancing“ einerseits, völlige Sorglosigkeit andererseits. Rund 30 Maschinen landeten seit vergangenem Freitag in Berlin Tegel und in Schönefeld. An Bord etwa 6.000 Urlauber aus Ägypten. Auf dem Flug keine Schutzmasken und keine Handschuhe, an den Gepäckbändern Gedrängel. Fiebermessen, Fragebogen, das war´s. Ab nach Hause. Haben wir eine Coronakrise? Es gibt auffällige Ungereimtheiten.

von Max Erdinger

Tschechien riegelt seine Grenzen nach dem ersten „Coronatoten“ in Prag hermetisch ab, berichtet der Bayerische Rundfunk. In einem Krankenhaus der tschechischen Hauptstadt war zuvor ein 95-Jähriger mit mehreren Vorerkrankungen verstorben. Er gilt als „Coronatoter“. Der Medienkonsument fragt sich, was eine solche Berichterstattung soll. Wenn ein 95-Jähriger stirbt, der am Vortag noch Holz gehackt hat, dann ist das in normalen Zeiten ein ganz normaler Trauerfall. Auch, wenn ein 95-Jähriger mit einer Vorerkrankung stirbt: Ganz normaler Trauerfall. Wenn er mit mehreren Vorerkrankungen stirbt: Ganz normaler Trauerfall, war eigentlich zu erwarten. Wenn er aber bei mehreren Vorerkrankungen im Alter von 95 Jahren zu seinem Todeszeitpunkt auch noch mit dem Coronavirus infiziert gewesen ist, dann ist er ein „Coronatoter“. Für wie bescheuert hält der Bayerische Rundfunk sein Publikum?

Zeitpunkt und Ursache

Wenn bei diesem alten Mann Covid 19 festgestellt worden ist, dann ist der Virus möglicherweise die Ursache für seinen Todeszeitpunkt, nicht aber die Ursache seines Todes. Wenn ein Bluter sich verletzt und in der Folge verblutet, dann ist die Verletzung ursächlich für den Zeitpunkt seines Todes, nicht für seinen Tod. Ursache seines Todes ist die Bluterkrankheit. Wenn jemand mit dem Auto gegen einen Baum rast, dann ist nicht der Baum oder eine Holzallergie die Todesursache. Statistische Methodik ist das eine, die Wahrheit wieder etwas anderes. Wie alt hätte er denn werden sollen, der 95-Jährige mit seinen mehreren Vorerkrankungen? – 180 Jahre alt? – Von wegen „Coronatoter“. Solche Meldungen sind in Zeiten wie diesen höchst verräterisch. Was soll damit erreicht werden? Sollen die Bürger informiert werden, oder sollen sie im Schockzustand gehalten werden? „t-online“ meldet unterdessen, in Rosenheim sei an 54-Jähriger ohne Vorerkrankungen gestorben. Woher weiß man, daß er keine Vorerkrankungen hatte? – Weil in seinem Umfeld keine bekannt gewesen seien. Heisse es. Daß es so heisse, heisst es bei t-online. Das sind Informationen, bei denen man sich fragt, was sie sollen. Klartext wäre: „Niemand scheint zu wissen, ob er Vorerkrankungen hatte.“ Covid 19 hatte er. Das weiß man.

Unbestätigt bei Facebook: Aus Leipzig gibt es den Augenzeugenbericht eines Mannes, der von nächtlichen Flugzeugen berichtet, die bei „Flight Radar“ im Internet nicht zu sehen gewesen sein sollen. Nacht für Nacht seien vergangene Woche am Flughafen Leipzig zwischen 0:00 Uhr und 3:15 Uhr Flugzeuge gelandet. Er selbst habe an einer Ausfallstraße auf Lauer gelegen, schreibt er. Dutzende Busse hätten dann das Flughafengelände jede Nacht verlassen, Insassen seien südländisch aussehende Männer gewesen. Der Augenzeuge mutmaßt, es könnte sich um die Migranten von der griechisch-türkischen Grenze handeln, die Thema gewesen sind, bevor alles von Covid 19 überlagert wurde. Wie gesagt: Das ist keine bestätigte Meldung. Wenn sie aber stimmt, dann sollte man sich fragen, ob wenigstens diese Flugpassagiere auf den Coronavirus getestet worden sind. Wegen der kurzen Zeitdauer zwischen Landung und Bustransfer ist das allerdings eher unwahrscheinlich.

Wirtschaft: Tichy, Krall, Otte und Wolf

Es gibt ein sehr sehenswertes Video von einem Gespräch, das Roland Tichy mit Dr. Markus Krall und Prof. Max Otte in der Frankfurter Goldkammer geführt hat. Die wirtschaftlichen Aussichten sind ein Horror, die währungspolitischen ebenso. Mr. Dax Dirk Müller bestätigt das in diesem Video. Es gibt eigentlich keinen Ausweg mehr aus dem globalen Wirtschaftscrash. Daß die EZB und andere Zentralbanken jetzt mit „Helikoptergeld“ arbeiten werden, d.h. einfach frisch gedrucktes Geld an die Bürger verteilen, die dann mit diesem Geld auf ein knappes Warenangebot treffen, wird zu enormen Preissteigerungen führen, so daß auch die Wirkung des Helikoptergeldes begrenzt bleiben wird. Es ist die Rede von einer Währungsreform, der Wiedereinführung der D-Mark gar, und davon, daß womöglich alle Bankguthaben oberhalb einer gewissen Grenze hälftig vom Staat einkassiert werden könnten. Insgesamt gleiche das Währungssystem inzwischen einem von Schrotkugeln getroffenen Feldhasen, der bekanntlich nach seinem Tod noch dreißig bis vierzig Meter weiterläuft, ehe er dann tot liegen bleibt.

Auf die vollmundigen Versprechen der Bundesregierung, daß es keine Lieferengpässe beim Warenangebot geben wird, könne man nichts geben. Wirtschaftsminister Peter Altmaiers Ankündigung, keiner werde wegen der Coronakrise seinen Arbeitsplatz verlieren, kommentierte Dr. Krall in Frankfurt lakonisch mit „Peterchens Mondfahrt“. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet derweil mit einer Arbeitslosenzunahme von 1,2 Millionen. Daß auf die Ansagen der Bundesreigerung nichts, aber auch gar nichts zu geben ist, legen die Vorkommnisse der vergangenen Woche offen. Erst keine Grenzschließungen, dann doch welche. Erst keine Ausgangssperren, dann doch welche. Die Bundesregierung macht den Eindruck eines aufgescheuchten Hühnerhaufens.

Während also laufend betont wird, wie wichtig das „social distancing“ sei, melden sich Wirtschaftsleute und sagen, daß das nicht mehr lange durchzuhalten sein wird, weswegen man ohnehin nicht darum herumkommen werde, Vorerkrankte und alte Menschen konsequent vor Infektionen zu schützen und dem Virus ansonsten freien Lauf zu lassen. Dann könnte man es allerdings auch sofort so machen und auf eine Massenimmunisierung setzen. Wir sitzen in einer Zwickmühle. Es wird nurmehr ein paar Tage dauern, bis die Bundesregierung mit der grausigen Wahrheit zu den Folgen des Weltwirtschaftscrashs herausrücken muß, meint der Wirtschaftsjournalist Ernst Wolf.

„Social Distancing“

Fraglos wäre es für die Bundesregierung überaus nützlich, wenn zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der ganzen wirtschafts- und währungspolitischen Grausamkeit ein Infektionsschutzgesetz gelten würde, das einen massenhaften Ansturm auf die Banken zur Rettung des eigenen Bargeldes -, den Run auf die Läden und auch Demonstrationen untersagt. Schon Lenin wußte, daß der Deutsche eine Bahnsteigkarte löst, ehe er an der Bahnhofsrevolution teilnimmt. So ungöttlich, wie das zeitliche Zusammentreffen der Pandemie mit einer todkranken Weltwirtschaft auch ist, so göttlich wäre auf der anderen Seite für die Bundesregierung, wenn sich im Moment des größten wirtschaftlichen Schrecks niemand aus dem Haus traut. Wie die Gesellschaft für Freiheitsrechte zu bedenken gibt, darf der Staat auch in der aktuellen Ausnahmesituation nur in unsere Grundrechte eingreifen, wenn dies verhältnismäßig ist. Was ist dieser Tage verhältnismäßig? Kann man´s wissen?

Unzweifelhaft erscheinen staatliche Maßnahmen umso eher verhältnismäßig, je größer in der aktuellen Coronakrise der Virenteufel an die Wand gemalt wird. Und dafür, daß er womöglich ein paar Hausnummern zu groß an die Wand gemalt worden sein könnte, gibt es mannigfaltig Indizien. Die Meldungen der großen Zahl sind zweifellos geeignet, Eindruck zu schinden. Wenn von Zigtausend Infizierten die Rede ist, dann macht das Eindruck. Daß die „Information“ aber eigentlich keine ist, weil die Genannten lediglich die bekannten Infizierten sind, so es nicht überhaupt irgendwelche Phantasiezahlen sein sollten. Tatsächlich könnte die fünffache oder die zehnfache Zahl Infizierter existieren. Wieviele Infizierte es gibt, ließe sich zuverlässig erst sagen, wenn alle Bürger getestet worden wären. Der Virus zeigt sich nicht sofort durch Krankheitssymptome. Die Zahl der Todesfälle in Prozent der Infizierten auszudrücken, produziert daher notwendigerweise Horrorwerte, je niedriger die bekanntgegebene Zahl an Infizierten angegeben wird. Darüber hinaus jeden Verstorbenen, der in diesen Zeiten mit Covid 19 zusatzbelastet gewesen ist, als „Coronatoten“ zu werten, ist das nächste Ding der Unmöglichkeit, wie der Fall des verstoreben 95-Jährigen in Prag sehr gut deutlich macht. Es stellt sich also ernsthaft die Frage, ob es die Pandemie – oder ob es die Berichterstattung über die Pandemie ist, die jene Verhältnismäßigkeit als gegeben erscheinen läßt, mit der die Grundrechte eingeschränkt werden. Und angesichts der Tatsache, daß sich das derzeit praktizierte „Social Distancing“ in dieser Form aus wirtschaftlichen Gründen und den daraus resultierenden Folgen („Operation gelungen, Patient tot“) eigentlich keinen Tag länger mehr vertreten läßt und die strikte Isolierung der Gefährdeststen bei einer gleichzeitigen Massenimmunisierung aller anderen sowieso unausweichlich werden wird, darf man sich durchaus fragen, welchem Zweck die Eingriffe in die Grundrechte mit der Begründung ihrer Verhältnismäßigkeit wirklich dienen sollen. Immerhin erreichen noch immer Flugzeuge aus Teheran den Frankfurter Flughafen. Iran ist eines der am heftigsten vom Coronavirus gebeutelten Länder. Dennoch finden an den eingereisten Flugpassagieren keine Tests auf Covid 19 statt, wie Augenzeugen unter dem Flughafenpersonal berichten. Wie wichtig ist dieses „Social Distancing“ dann also unter infektionsschützerischen Gesichtspunkten tatsächlich? Fragen wird man wohl noch dürfen. Zum Beispiel wird man auch fragen dürfen …

Was ist eigentlich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ein Verein?

„Weltgesundheitsorganisation“ klingt nach „mordsbesorgt um die Gesundheit der lieben Menschheit“. So ist es vermutlich auch einmal gewesen, als sie gegründet worden ist. Von dort, von der Johns Hopkins Universität in Baltimore und vom RKI wird jedenfalls das ganze Pandemieszenario orchestriert. Und wenn Russland zur Welt zählt, – warum zählt man dort keine „Coronatoten“, sondern „Lungenentzündungstote“? Die Weltgesundheitsorganisation war ursprünglich tatsächlich einmal eine von etlichen Staaten ins Leben gerufene und auch hauptsächlich durch diese Staaten finanzierte Organisation. Das ist lange her. Inzwischen wird die WHO zum größeren Teil privat finanziert. Größter Einzelgeldgeber ist die Melinda- & Bill Gates-Stiftung. Das ist insofern interessant, als daß diese Stiftung auch große Aktienanteile an Coca-Cola und Pharmakonzernen wie Novartis und Gilead hält. Empfehlungen der WHO haben in der Vergangenheit dazu geführt, daß Regierungen immense Mengen an bestimmten Medikamenten bestellt haben, z.B. „tamiflu“ bei der letzten Vogelgrippe-Welle. An der Vogelgrippe starb in Deutschland ein Mensch. Die zuvor gekauften Medikamentenbestände mussten nach Ablauf ihres Haltbarkeitsdatums vernichtet werden. Das heißt, auch für die Weltgesundheitsorganisation gilt heute mehr als früher: Wer zahlt, schafft an. Die Johns Hopkis Universität ist ebenfalls eine Privatuniversität, größter Einzelspender 2018: Michael Bloomberg mit 1,8 Mrd. Dollar.

Sowohl Bill Gates, als auch Michael Bloomberg, sowie auch George Soros und die Eurokraten, die deutsche Bundeskanzlerin ebenfalls, sind überzeugte Globalisten. Wir haben eine globale Wirtschaftskrise. Und unter jedem Youtube-Video, in dem sich Virologen, Epidemiologen oder Mediziner zum Coronavirus resp. zu Covid 19 anders äußern, als Prof. Drosten von der Charité oder RKI-Präsident Wieler, erscheint ein Link zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ähnlich den berüchtigten „Faktenchecks“ von „Correctiv“ in den sozialen Netzwerken. Es scheint also ein gewisses Interesse daran zu bestehen, möglichst große Einigkeit unter den vom Virus Bedrohten zu schaffen, daß die Viruskrise auch wirklich das sei, als was sie dargestellt wird. Sie sollen offenbar auf Linie gebracht werden

Der Verdacht, daß hinter den Eingriffen in die Grundrechte (social distancing) in Wahrheit die Absicht steckt, Massentumulte angesichts der kommenden wirtschaftlichen und finanziellen Grausamkeiten im Zaum zu halten, wird täglich größer. Daß das so ist, daran ist nicht unsereiner schuld, sondern eine Informationspolitik in der Krise, die reichlich Ungereimtheiten aufweist. Ob sich wohl von den offiziellen Stellen jemand dazu erklären könnte? Das wäre nett.