Covid 19: Warum immer die Johns Hopkins Universität?

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Realtime-Weltkarte der JHU zu Corona-Infizierten - Foto: Imago

Was hat es mit der Johns Hopkins Universität auf sich, die ständig als Quellenangabe dient, wenn wieder neue Infiziertenzahlen präsentiert werden, die zwar medienwirksam, de facto aber nicht aussagekräftig sind, solange nicht klar ist, wie viele Infizierte es unter der riesigen Zahl der Nichtgetesteten gibt? Über die Johns Hopkins Universität und gewisse Ungereimtheiten.

von Max Erdinger

Die Welt staunt über Donald Trump. Die „Welt“ als Springer-Zeitung titelte vor zwei Tagen: „Trump erschafft über Nacht einen Sozialstaat„. Das Erstaunen ist deswegen groß, weil Trump bisher nicht als ausgesprochener Sozialstaatsfan galt. „Es ist eines der größten Hilfspakete in der amerikanischen Geschichte: Präsident Donald Trump will eine Billion Dollar zur Verfügung stellen, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu mildern. Die Maßnahmen sollen der Wirtschaft seines Landes helfen, sollen Firmen und Bürger vor dem Ruin retten. Sie finden in beiden Parteien Zustimmung – und könnten die USA fast über Nacht radikal verändern.„, reibt sich Stefan Beutelsbacher, US-Korrespondent der „Welt“, verwundert die Augen. Trumps Verwandlung wäre in der Tat erstaunlich, wenn nicht im November US-Wahlen wären. Trump könnte kalkuliert haben, daß seine Wiederwahl alles andere als gesichert ist, sollte er bis dahin von den Demokraten als eiskalter Prinzipienreiter porträtiert werden, der das Schicksal seiner von der Coronakrise gebeutelten Landsleute unterhalb seiner Prinzipien ansiedelt. Was also überrascht, ist eine Flexibilität, die Donald Trump in Grundsatzfragen niemand zugetraut hätte. Die könnte aber auch ganz andere Gründe haben. Ich werde weiter unten darauf zurückkommen.

Die Johns Hopkins Universität

Die Johns Hopkins Universität in Baltimore ist eine private Universität, die international einen hervorragenden Ruf genießt. Sie gilt als weltweit führend in der Medizin und auch in der internationaler Politikwissenschaft. Von der Privatuniversität in Baltimore stammt auch die Weltkarte, auf der die Coronavirus-Infektionen aller Länder der Erde laufend aktualisiert werden. Auf diese Karte verlassen sich viele Gesundheitsbehörden in vielen Ländern.

Halten wir zwischendurch fest: Staatliche Gesundheitsbehörden in vielen Ländern dieser Welt verlassen sich auf die Daten einer privaten Universität aus dem Lande der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Medien benutzen diese Daten ebenfalls als Grundlage ihrer Berichterstattung zur Verbreitung des Coronavirus´.

Die Johns Hopkins Universität ist die am drittmeisten zitierte Forschungseinrichtung der Welt und hat 37 Nobelpreisträger hervorgebracht. Ihr Budget ist gigantisch. Bereits im Jahr 2007 konnte sie über 1,5 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgeben. Im Jahr 2019 dürfte es deutlich mehr gewesen sein. Das Doppelte vielleicht sogar? Auf alle Fälle meldete Associated Press am 18. November 2018, daß die private Universität eine Einzelspende in Höhe von 1,8 Milliarden (!) Dollar erhalten habe. Großzügiger Spender: Michael Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York. Der Multimillardär, gegen den Donald Trump wie ein armer Junge aussieht, war bis in die erste Märzwoche einer der demokratischen Kandidaten für die US-Wahlen im November. Am 4. März meldeten die Zeitungen, daß er aus dem Rennen ausgestiegen sei.

Philanthropen

Erster Philanthrop: Johns Hopkins (1795 -1873). Der Mais-Whiskey-Produzent („Hopkins´ Best“), zu Lebzeiten nicht gerade als Philanthrop bekannt, wurde später mit der „Baltimore and Ohio-Eisenbahngesellschaft“ reich und hinterließ bei seinem Tode im Jahr 1873 sieben Mio. US-Dollar, ohne selbst Erben zu haben. Von diesem Geld wurde die Johns Hopkins Universität gegründet und Hopkins wurde so recht spät noch zum Philanthropen.

Zweiter Philanthrop: George Soros. Ausgerechnet „Bloomberg Green“ meldete am 23.Januar 2020 in wohlwollendem Tonfall, daß der philanthropische Krösus und Spekulant Soros 1 Milliarde Dollar für die Gründung einer „Weltuniversität“ spenden will, die sich dem Kampf gegen Nationalismus, gegen autoritäre Regime und den Klimawandel widmen soll. Wie „Bloomberg Green“ berichtet, hat George Soros Namen genannt. Abgesehen davon, daß er bei der Ankündigung seiner Großspende für die zu gründende „Weltuniversität“ von einer überhitzten amerikanischen Wirtschaft sprach, nannte er als autoritäre Gegner den chinesischen Staatschef Xi Jinping, den indischen Premier Narendra Modi, den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und den US-Präsidenten Donald Trump, den er zugleich als einen Bauernfänger („con man“) und als „ultimativen Narzissten“ bezeichnete. George Soros weiter: „Taking into account the climate emergency and worldwide unrest, it’s not an exaggeration to say that 2020 and the next few years will determine not only the fate of Xi and Trump, but also the fate of the world.“ Übersetzung: „Wenn man die Klimakrise und die weltweiten Unruhen berücksichtigt, dann ist es keine Übertreibung, zu sagen, daß 2020 und die folgenden paar Jahre nicht nur das Schicksal von Xi und Trump besiegeln werden, sondern auch das Schicksal der Welt.“

Interessant ist, daß sich für das Wort „Unruhe“ nicht zwingend „unrest“ angeboten hätte. Es gibt gebräuchlichere Synonyme, „riots“ zum Beispiel. „Unrest“ ist aber heiß. Das ist nämlich zugleich der Titel eines Dokumentarfilms aus dem Jahr 2017. Und in dem geht es um die Harvardstudentin Jennifer Brea. Sie steht kurz davor, die Liebe ihres Lebens zu heiraten, als sie plötzlich von einem Fieber in die Bettlägerigkeit geschickt wird. Monate vor ihrer Hochzeit wird sie immer kranker und kann nicht einmal mehr in ihrem Rollstuhl sitzen. Als die Ärzte ihr erzählen, das alles passiere nur in ihrem Kopf, geht sie ins Internet, um dort eine versteckte Welt zu entdecken, in der Millionen von Menschen an ihre Häuser und Betten gefesselt sind, weil sie an Myalgic Encephalomyelitis erkrankt sind, dem chronischen Erschöpfungssyndrom. Der Dokumentarfilm „Unrest“ ist eine Ich-Erzählung von der Kraft des Überlebens im Angesichte eines lebensverändernden Verlusts, der einer Entdeckungsreise in der Frage gleicht, wie wir mit Menschen umgehen, die an einer Krankheit leiden, welche wir bisher noch nicht verstehen, und wie uns die Konfrontation mit der Zerbrechlichkeit des Lebens etwas über den Wert des Lebens beibringt, letztlich also, wie wir alle zu einer Gemeinschaft zusammenfinden und uns miteinander verbinden müssen.

Keine Frage: Covid 19 bringt die Welt an einen gemeinsamen Tisch. Und Soros ist oberster Globalist.

Dritter Philanthrop: Michael Bloomberg. Nicht nur hat Michael Bloomberg 1,8 Milliarden Dollar an die Johns Hopkins Universität gespendet, sondern er ist politisch mehr oder weniger auf einer Linie mit George Soros. Die drei amerikanischen „Könige“ nannte der Journalist Edward Ring die Herren Soros, Bloomberg und Steyer in einem Artikel vom 19. Dezember 2019 im „Tennessee Star“. Alle drei haben die Spendierhosen an für die Demokraten, Steyer die kleinsten, Bloomberg offenbar die größten. Was von Soros kommt, läßt sich nicht exakt feststellen, so Ring, da Soros ein derartig verzweigtes Stiftungsimperium unterhält, daß Geldströme kaum noch nachzuvollziehen sind. So sehr Soros wegen seiner Einmischung in die Politik von Nationalstaaten auch angefeindet wird, schreibt Ring, – für die US-Demokraten ist er ein wahrer Goldesel. Lediglich in der Beurteilung Chinas gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen Bloomberg und Soros, hauptsächlich wegen der geschäftlichen Interessen Bloombergs in China. Rings Resümee jedenfalls: Die drei amerikanischen Könige, Steyer, Bloomberg und Soros wollen die US-Wahlen 2020 kaufen.

Medien

Über die unglaubliche Medienmacht, die sich in den Händen des „wpp„-Eigentümers befindet (bis 2018 Sir Martin Sorell), der größten Medienholding der Welt mit zahlreichen Demoskopieinstituten, Werbeagenturen und Medienunternehmen (in Deutschland u.a. Tube One, t-online, stöer-media, Scholz & Friends, emnid, infratest-dimap via Kantar Group) hat jouwatch schon mehrmals berichtet, auch über die Verflechtungen von „wpp“ via Scholz&Friends als PR-Agentur für Behörden und Ministerien. In welchen Größenordnungen sich „wpp“ mit seinen über 200.000 Mitarbeitern weltweit bewegt, wurde deutlich, als ein Treffen von George Soros mit „wpp“-Chef Sir Martin Sorrell in Soros´Privathaus in Chelsea bekannt geworden war, und daß bei diesem Treffen die Strategie für die „Remain-Kampagne“ im Jahr 2017 abgesprochen worden war, mit der in Großbritannien das Brexit-Votum aus dem Jahr 2016 ausgehebelt werden sollte. Es gibt auch bei den Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland Verbindungen in das „Amerika der drei Könige“, etwa via Claus Kleber vom ZDF (Atlantikbrücke, Aspen Institut). Mitglied des Aspen-Instituts ist neben Claus Kleber auch Walter Isaacson, ehemals Chef des Senders CNN, ein Intimfeind Donald Trumps, so wie Michael Bloomberg und auch George Soros.

Donald Trumps Sozialstaat

Wie ich weiter oben bereits gemutmaßt hatte, könnte es auch andere Gründe für Trumps erstaunlichen Prinzipienwechsel geben, als den, daß er fürchtet, vor den US-Wahlen medial noch als eiskalter Prinzipienreiter porträtiert und abserviert zu werden: Geld.

Seine einflußreichsten Gegner bringen sehr viel mehr Geld zusammen, um seine Wiederwahl zu hintertreiben, als er selbst, um sich durchzusetzen. Seine einzige Chance wäre also, politisch das Feld zu besetzen, das die Demokraten als das ihre gepachtet zu haben glaubten. Es könnte dabei aber gar nicht in erster Linie um die US-Wahlen gehen, sondern darum, sich die Macht als US-Präsident zu erhalten, um ein viel größeres Übel als den Verlust des Weißen Hauses abzuwenden.

Wenn man an die Coronakrise denkt, an George Soros´ Äußerungen im Zusammenhang mit der Gründung einer „Weltuniversität“ und den Dokumentarfilm „Unrest“, der so frappierend zur Coronakrise paßt, seine erklärte Agenda und die mutmaßliche Kompatibilität mit der von Bloomberg, an die Verbindungen zwischen Bloomberg und der Johns Hopkins Universität sowie die Tatsache, daß die eine Privatuniversität ist, die nicht von Mitteln abhängt, welche die US-Regierung zuteilt, dem Zugriff von Trump also ziemlich entzogen ist, an die Verflechtungen der sorosfreundlichen „wpp“ via Kantar Group mit deutschen und europäischen Medien – dann wird es schon ein wenig eigenartig, daß in der aktuellen Coronakrise ausgerechnet die private Johns-Hopkins-Universität als exclusive Datenquelle für Staaten und ihre Regierungen fungiert, ohne daß andere, gern etwas weniger renommierte, dafür aber staatliche Universitäten dazwischenfunken. Es gäbe auch staatliche Universitäten, die hervorragende Mediziner, Virologen, Epidemiologen und internationale Politikwissenschaftler anzubieten hätten. Warum die unwidersprochene Festlegung auf diese eine Privatuniversität? Warum dieser plötzliche Wandel in Trumps Grundsätzen? Geht es da wirklich nur um die US-Wahlen im November oder tatsächlich darum, das Schicksal der Welt, welches Soros als besiegelt beschrieben hat, noch einmal abzuwenden, das da wäre: Die aus einer globalen Not (Covid 19) heraus geborene Weltregierung, welche per Pandemie an einen Tisch zusammengezwungen werden soll.

Ein ungeheuerlicher Verdacht stünde dann im Raum: Die Coronakrise wäre bewußt in die Welt gesetzt worden, ist in Maßen gefährlich aber kontrollierbar, und ihr dramatisches Ausmaß findet lediglich „im Kopf“ des Medienkonsumenten statt, der wie im Film „Unrest“ regelrecht „betäubt“ wäre von den Daten, welche die Johns Hopkins Universität liefert. Lediglich die tatsächlichen Folgen der gigantisch überzeichneten Pandemie wären dann keine Einbildung mehr. Wir wissen bereits, wie nicht wenige der Bilder in der Migrationskrise entstanden sind. „Ertrinkende“ neben luftlosen Schlauchbooten im hüfthohen Wasser in Strandnähe. Die eine Mutter mit dem einen Kind auf dem Arm, die auf dem Pressefoto zu sehen gewesen ist, und die im Text zu „viele Frauen und Kinder“ wurde – etc.pp. So viel steht fest: In der Weltgeschichte sind Menschen von der Politik schon für weniger verheizt worden, als für eine Weltregierung. In Italien könnte die Sache ein bißchen stärker aus dem Ruder gelaufen sein, als ursprünglich kalkuliert. Es gibt mächtige Zyniker auf dieser Welt.

Disclaimer: Ich behaupte gar nichts. Ich stelle nur Fragen und mache die eine oder andere Mutmaßung. Möge sich jeder seinen eigenen Kopf darüber zerbrechen und/oder weitere Recherchen betreiben.

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