Lösen die Linken die AfD bald auf?

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Foto: Björn Höcke (über dts Nachrichtenagentur)

Getrieben von linken Kräften, ist die AfD gerade dabei, sich aufzulösen, zumindest selbst zu zerfleischen, der Bundesverfassungsschutz hat im Aufrag des politischen Gegners wahrlich ganze Arbeit geleistet:

Der AfD-Bundesvorstand erwartet die Auflösung der vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als rechtsextrem eingestuften AfD-Sammelbewegung „Der Fügel“. „Der Bundesvorstand erwartet als Ergebnis des morgigen `Flügel`-Treffens eine Erklärung darüber, dass sich der informelle Zusammenschluss „Flügel“ bis zum 30.04.2020 auflöst“, heißt es in einem Antrag des AfD-Bundesvorstands, über den das ARD-Hauptstadtstudio berichtet. Eingebracht hätten den Antrag die beiden AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen und Tino Chrupalla, sowie AfD-Fraktionschefin Alice Weidel, die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch und der AfD-Abgeordnete im Sächsischen Landtag Carsten Hütter.

Der Beschluss sei mit elf Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme sowie einer Enthaltung vom AfD-Bundesvorstand getroffen worden, berichtet das ARD-Hauptstadtstudio.

Natürlich reicht das den Linken noch nicht, schließlich lautet das Ziel, die einzige Opposition in diesem Land komplett abzuschalten:

Politiker von CSU und FDP halten das Vorgehen der AfD-Spitze gegen den vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften „Flügel“ für unzureichend. „Entscheidender ist, dass alle führenden Repräsentanten des Flügels die Partei verlassen oder ausgeschlossen werden“, sagte der innenpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Volker Ullrich, dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe) mit Blick auf Thüringens Landeschef Björn Höcke und Brandenburgs Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz. Die Auflösung des „Flügels“ genüge schon deshalb nicht, weil die rechtsextremen Ansichten und Strukturen blieben.

Das scheine ein „gezieltes Ablenkungsmanöver“ des AfD-Bundesvorstands zu sein, so Ullrich. Auch der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle sieht ihm Aufruf zur Auflösung des „Flügels“ ein „reines Ablenkungsmanöver“. Das Problem sei „nicht die Organisationsform der Rechtsextremisten in der AfD, sondern deren Ideologie“, sagte Kuhle dem „Handelsblatt“.

„Funktionäre wie Björn Höcke und Andreas Kalbitz sowie deren Gefolge müssten aus der Partei ausgeschlossen werden. Dazu dürfte es in der AfD jedoch keinen politischen Willen geben.“ Denn nach Aussage von Fraktionschef Gauland stehe Höcke ja in der Mitte der Partei.

Ähnlich äußerte sich der SPD-Politiker Ralf Stegner. „Wir sollten nicht auf die PR-Tricks der Rechtsextremisten, Hetzer und Demokratiefeinde hereinfallen“, sagte der Fraktionschef im schleswig-holsteinischen Landtag dem „Handelsblatt“. Die AfD „ist und bleibt eine rechtsradikale Partei, egal, ob sie aus Sorge vor dem Verfassungsschutz ihren sogenannten `Flügel` formal auflöst oder nicht“.

Die Partei sei zudem „der politische Arm rechter Gewalt in Deutschland“. Daran änderten die „kosmetischen Operationen“ der AfD-Spitze nichts, so Stegner.

Man sieht, die AfD kann jeden Befehl der Linken befolgen – es wird nicht reichen. Der politische Gegner wird immer jemanden finden, auf den er sich stürzen kann. Und wenn sich die AfD dann gehorsamst von diesem trennt, ist der nächste dran, bis keiner mehr übrig ist, um dem Linksstaat die Stirn zu bieten.

Wie brutal die Bolschewiken gegen jeden, der es wagt, sich nicht negativ zu AfD zu äußern, vor sich gehen, zeigt sich in einer Meldung der „taz„:

„Die niedersächsische Landessprecherin der Bauernprotestbewegung „Land schafft Verbindung“ (LsV) ist zurückgetreten, weil sie sich zunächst nicht von der AfD abgrenzen wollte. Henriette Struß schrieb in einer von der Initiative verbreiteten Erklärung, sie werde ihr Engagement „mit sofortiger Wirkung beenden“.

Der Druck muss wohl gewaltig gewesen sein. Die „taz“ weiter:

„Die Landwirtin begründete das mit den Reaktionen auf ein Interview der Nachrichtenagentur dpa mit ihr. Auf die Frage „Sie haben es zuletzt bewusst abgelehnt, Land schafft Verbindung von der AfD abzugrenzen. Warum?“ hatte die 28-Jährige geantwortet: „Warum sollte ich mich von irgendwem abgrenzen? Dann bin ich ja nicht mehr neutral. Mir ist es egal, wer die Entscheidungen trifft, wenn sich der Entscheidungsträger für die Landwirtschaft ausspricht.“

Obwohl sich Struß inzwischen entschuldigt hat, gekrochen ist und brav den linksradikalen Amtseid geleistet hat, ist sie ihren Posten los – angeblich freiwillig. Wir sagen nur:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Republikaner, äh AfD. (Quelle: dts)