Spargelsaison gerettet? Klöckner will auch Asylbewerber bei Ernte einsetzen

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Foto: Von barmalini/Shutterstock

Berlin – Jetzt wird es ernst, oder eben lustig. Jetzt können die vielen Asylbewerber, die bislang eher ihre Nehmerqualitäten zu Schau stellen duften, ihre Geberqualitäten beweisen:

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) schlägt die Abfederung fehlender Saisonarbeiter bei der Ernte durch den Einsatz von Asylbewerbern oder Arbeitslosen vor. „Bei andauernden Schwierigkeiten, genügend Saisonarbeitskräfte zu bekommen, ist es sinnvoll, die Attraktivität der Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus für geeignete Arbeitskräfte im Inland und auch die Vermittlungstätigkeit zu erhöhen. Dieses Angebot sollte an Kurzarbeitende, aber auch an Arbeitslose und anerkannte Asylbewerber, die noch nicht über eine Arbeitserlaubnis verfügen, gerichtet sein“, schreibt Klöckner in einem Brief an den Chef des Bundeskanzleramts, über den die „Bild“ berichtet (Freitagausgabe).

Darin macht die Ministerin Vorschläge, um „Engpässe in der Versorgung“ zu vermeiden. Viele Erntehelfer kommen wegen geschlossener Grenzen nicht mehr nach Deutschland, 200.000 Helfer fehlen, Ernte-Ausfälle drohen, berichtet die Zeitung.

Da sind wir aber gespannt, ob das funktioniert, ob diese Nachricht in gewissen Kreisen mit Freude aufgenommen wird.

Wichtig wäre es schon, schließlich gilt es auch die in Deutschland so wichtige Spargelsaison zu retten.

Stecher hätten wir allemal genug. (Quelle: dts)

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