Trump packt die große Gießkanne aus: 2000 $ Soforthilfe für jeden US-Bürger

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Cash auf die Kralle für jeden US-Bürger: Trump kleckert nicht, er klotzt

Erst hatte die Bundesregierung schnelle Hilfe für alle Bürger versprochen, nun rudert Wirtschaftsminister Peter Altmaier zurück: Es solle keine Hilfe „mit der Gießkanne“ geben. US-Präsident Danald Trump nimmt dagegen die Gießkanne in die Hand, um seinem Volk zu helfen – 2000 $ bar auf die Hand sind nun angedacht.

Angela Merkel sprach in ihrer „historischen Rede“ am Montag Abend eine Viertelstunde lang, ohne einen einzigen konkreten Vorschlag zu machen, wie die BILD-Zeitung monierte. Altmaier kündigte im DLF zwar ein Hilfspaket von 750 Milliarden Euro der EZB an – aber nur für Anleihekäufe, um die Banken und chronisch klammen EU-Staaten zu stützen. Der Bürger geht erst mal leer aus, während Laden- und Restaurantbesitzer, Taxifahrer, Kellner und Friseure sich fragen, wie sie die Miete zahlen sollen.

Derweil schickte sich die Trump-Regierung an, mit dem Kongress ein massives Hilfspaket von 1-2 Billionen Dollar durchzupeitschen. Unter anderem soll jeder Amerikaner einen Barscheck zur Soforthilfe erhalten und 300 Milliarden Dollar kleinen und mittleren Betrieben zur Verfügung gestellt werden, wie die Washington Post berichtet. Daran arbeiten sogar die bisher größten Feinde der Trump-Regierung mit: Die linke kalifornische Abgeordnete Maxine Waters unterstützte den Vorschlag, und erklärte, die US-Bundesbank solle jedem Erwachsenen US-Bürger einen Barscheck über 2000 Dollar und jedem Kind 1000 Dollar schicken. Das Hilfspaket könnte das größte seiner Art in der Geschichte der USA werden.

Trump berief sich außerdem auf das Verteidigungsgesetz Defense Production Act aus dem Korea-Krieg 1950, das der Regierung weitreichende Rechte einräumt, über Firmen und deren Produktion zu bestimmen, um z.B. die Produktion von Ventilatoren und Beatmungsgeräten zu priorisieren.