Das neue Gold: 50.000 Atemschutzmasken gestohlen

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Symbolfoto:Von FamVeld/shutterstock

In Köln haben Diebe 50.000 Atemschutzmasken aus einem Logistikzentrum gestohlen, das Krankenhäuser beliefert.

Ein Mitarbeiter habe den Verlust am Montagmorgen bemerkt und die Polizei informiert, so die Deutsche Welle. Es sei eine ganz neue Qualität des Diebstahls, so ein Krankenhaussprecher. Es sei offenbar ein Markt für die Masken entstanden, die unter normalen Umständen als „Pfennigartikel“ gelten. Der Diebstahl beeinträchtige den Kölner Klinikbetrieb aber nicht wesentlich, so DW.

Es ist nicht der erste Raub im Zusammenhang mit dem grassierenden Corona-Virus.

In Niedersachsen untersuchte die Polizei Anfang März den Diebstahl von 1.200 Atemschutzmasken. In Nordrhein-Westfalen meldeten Krankenhäuser den Diebstahl von Hunderten von Flaschen Händedesinfektionsmittel, die derzeit Mangelware sind.

In Berlin wurden große Mengen an Desinfektionsmitteln, Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzkleidung von der Intensivstation für Kinder der Virchow-Klinik der Charité gestohlen, die viele junge Krebspatienten betreut, berichtete der Sender RBB.

Berichten zufolge gingen dem Krankenhaus die Masken aus, nachdem Diebe einen Lieferwagen in Richtung Krankenhaus überfallen hatten. (MS)

 

 

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