Youtube & Co.: Internetzensur wird verschärft – jouwatch betroffen

0
Die Zensur immer vor Augen (Foto: Collage/Shutterstock)

Daß die Coronakrise dazu benutzt werden würde, diverse andere Schweinereien durchzuziehen, die so einfach in normalen Zeiten nicht zu bewerkstelligen wären, ist nicht nur eine Vermutung geblieben. Youtube und Facebook gehen voran.

 

Bittet wegen Covid 19 um Verständnis für Zensur: Youtube – Foto: Screenshot Facebook

Das „Team YouTube“ erklärt auf Twitter, in Pandemiezeiten wie diesen stehe nicht genügend Personal zur Verfügung, um Inhalte auf Strafbarkeit oder den Verstoß der Nutzungsbedingungen zu überprüfen, weswegen ein automatisiertes System zum Einsatz komme, das möglicherweise auch Inhalte löscht, die gegen gar nichts verstoßen.

Facebook hat inzwischen angekündigt, die Weiterverbreitung von Artikeln der Seite www.journalistenwatch.com komplett zu torpedieren und hat das mit angeblich wiederholten Verstößen gegen die Gemeinschaftsstandards begründet, u.a. auch mit der Behauptung, jouwatch habe Nacktbilder verbreitet und sei von „unabhängigen Faktencheckern“ mehrfach der Verbreitung von Fake-News überführt worden. Tatsächlich hat jouwatch niemals Nacktbilder gepostet und die Behauptungen der „unabhängigen Faltenchecker“ blieben das, was sie von Anfang gewesen waren: Bloße Behauptungen.

Medienberichten zufolge haben in Bayern unter den Bestimmungen für den Katastrophenfall inzwischen auch die Verwaltungsgerichte die Arbeit eingestellt. Das heißt, daß eine rechtssaatliche Kontrolle der Exekutive nicht mehr stattfindet. (RB)