„Jetzt sind die Infektionen halt da“: Deutschland macht alles dicht, nur nicht seine Grenzen

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Virologe Stürmer, ZDF-Kleber (Screenshot:Youtube)

Ungeheuerlicher Auftritt in Claus Klebers Framingformat „ZDF heute journal“: Während sämtliche europäische Nachbarstaaten im Zuge der Corona-Ausbreitung ihre Grenzen rigoros dichtmachen, halten deutsche Offenheits-Fetischisten unvermindert an ihrem Wahn fest. Mediziner Martin Stürmer durfte – zur sichtliche Zufriedenheit von Moderator (und wohl auch Bundeskanzlerin) – als Experte ausführen, warum Grenzschließungen selbst angesichts der Corona-Krise im Prinzip gar nichts bringen.

Der Willkommens-Virologe erklärte allen Ernstes: In Deutschland gäbe es bereits „so viele Fälle, dass es zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll ist, die Grenzen zu schließen, weil sie „vermutlich schon sehr viele Infizierte überschritten“ hätten. WIE BITTE? Wenn dieses Argument angelegt wird, könnten auch sofort Quarantänemaßnahmen oder Stillegung des öffentlichen Lebens widerrufen werden, weil es bereits „so viele Fälle“ Infizierter gibt.

Für Kleber schien diese wohltuende Begründung ausreichend – obwohl kein anderes EU-Land diese fahrlässige Einschätzung teilt. Der ganze Irrsinn deutscher Eigenstaatlichkeits-Phobie, die komplette staatsrechtliche Unverantwortlichkeit deutscher Offizieller und ihrer wissenschaftlichen Supporter spricht aus diesen Worten. Man muss als Deutscher also hoffen, dass die Nachbarländer von ihrer Seite der Grenze so dichtmachen, dass niemand mehr durchkommt – weil in Deutschland anscheinend weiterhin Infektionsvektoren „willkommen“ sind.

Zum Überblick und zur Verdeutlichung des Zusammenhangs zwischen Grenzoffenheit und restriktiver Grenzsicherung und Ausbreitung der Infektion dokumentiert jouwatch nachfolgende im Netz zirkulierende Karte, die zwar von Anfang der Woche stammt und daher keine aktuellen Infektionszahlen beinhaltet, aber von den Relationen der betroffenen Staaten her unvermindert Gültigkeit besitzt:

 

Quelle:Netzfund