Görlitz: Frische „Flüchtlingskinder“ werden auf Hochrisikogruppe losgelassen

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Corona-Panik überall - auch ohne Viren (Symbolbild: shutterstock.com/Von wavebreakmedia)

Sachsen/Görlitz – Während sich andere Länder gegen den Corona-Virus abschotten, Grenzen dicht machen und – um ihre Bürger zu schützen – Einreisen verhindert werden, reißt sich die CDU-geführte Stadt Görlitz darum „Flüchtlingskinder“ aufzunehmen. Das links-grüne Bündnis nennt das „Nächstenliebe“, wenn sehendes Auges Migranten in Zeiten von Corona auf Hochrisikogruppen losgelassen werden – denn Görlitz ist die Stadt der Alten.

Die Stadt Görlitz unter dem CDU-Bürgermeister Octavian Ursu soll sogenannte „Flüchtlingskinder“ aus Griechenland aufnehmen. „Kinder in Not aufzunehmen, ist für uns eine Herzensangelegenheit“, teilt Yvonne Reich, Vorsitzende der Bündnisfraktion im Görlitzer Stadtrat in einer Presseerklärung an die Görlitzer Bürger mit. Die Beschlüsse der Bundesregierung und der sächsischen Landesregierung zur raschen Aufnahme von angeblich besonders gefährdeten Personen aus Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln seien ein erster richtiger Schritt zur Behebung akuter Notlagen, so das aus den Vereinen Bürger für Görlitz (BfG) und Freie Liste Motor Görlitz sowie den Parteien Bündnis90/Die Grünen und SPD bestehende „Bündnis“.

Nicht mitgeteilt, nicht informiert werden die Görlitzer über die Tatsache, dass sich aktuell auf den heillos von Migranten überrannten griechischen Inseln der Corona-Virus unter den „Flüchtlingen“ ausbreitet. Sehende Auges nun den hiesigen Bürgern und insbesondere  Hochrisikogruppen wie alten Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen dieser Gefahr auszusetzen, die sich insbesondere in Görlitz niedergelassen haben, um ihre Rente zu genießen, ist Körperverletzung mit Ansage und ein weiteres Indiz dafür, dass „Bündnisse“ wie das in Görlitz bereits sind, buchstäblich über Leichen zu gehen. Denn anders kann man diese nur noch als krank zu bezeichnende Verhalten nicht mehr deuten.

„Das Coronavirus breitet sich rasant aus. Auch dem Landkreis Görlitz steht ein Härtetest bevor. Viele Menschen sind besorgt. Das öffentliche Informationsinteresse ist hoch. Daher ist Transparenz über die Vorbereitung des Landkreises auf eine Pandemie geboten. Dies trägt zu einer realistischen Lagebeurteilung bei und wirkt unbegründeten Spekulationen entgegen. Zudem können somit schneller Handlungserfordernisse identifiziert und angepackt werden. Der Schutz der Bevölkerung hat jetzt oberste Priorität“, so AfD-Kreisrats Sebastian Wippel und weiterer AfD Kreisräte des Görlitzer Kreistags. (SB)