Cornona-Virus bei 5 „Neuankömmlingen“ im Heidelberger „Ankunftszentrum“ festgestellt

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Corona (Symbolbild: shutterstock.com/Von LinaOli)

Baden-Württemberg/Heidelberg – Ganz offensichtlich reichen die massiv ansteigenden Corona-Fälle in Deutschland den Verantwortlichen noch nicht aus. Während man sich in Berlin noch darüber streitet, die überlebensnotwendige Schließung der Grenzen anzuordnen, wurden fünf frisch ins Land geholte „Flüchtlinge“ im Heidelberger „Ankunftszentrum“ positiv auf das Virus getestet.

Fünf neu angekommene Asylbewerber sind bei Ankunft im Heidelberger Ankunftszentrum positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg laut Heidelberg24 mit. Ob die Covid-19-Infizierten in Kontakt mit anderen Bewohnern des Ankunftszentrums standen, ist nicht bekannt.

Der Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl (CDU) verfällt nun in verspäteten Aktionismus und will alle „geflüchtete Personen“, die in Deutschland ankommen, auf das Coronavirus testen lassen. „Wir haben im Ankunftszentrum und den Erstaufnahmeeinrichtungen eine besondere Wohn- und Lebenssituation. Deshalb ist es wichtig, alles zu tun, was möglich ist, um Corona-Infektionen in Erstaufnahmeeinrichtungen zu identifizieren und zu isolieren und eine mögliche Ausbreitung zu unterbinden“, so der Schäuble-Schwiegersohn Strobl.

Allein in Heidelberg leben rund 1.300 dieser sogenannten „Flüchtlinge“ im Patrick-Henry-Village (PHV). Viele dieser Migranten kommen über Norditalien oder Südtirol nach Deutschland. Diese Gebiete – insbesondere Südtirol – gelten laut dem Robert-Koch-Institut als Hochrisikogebiete. (SB)

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