Flughafen BER nur schwer mit dem Auto erreichbar: Rot-grüne Steinzeitsozialisten sabotieren den Standort Deutschland

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Tägliches Verkehrschaos am Britzer Tunnel - direkt auf der Flughafenroute (Foto:Imago)

Den Individualverkehr schikanieren, Menschen in ihrer freien Mobilität beschneiden, Reiseverhalten diktieren und bevormunden was das Zeug hält – das ist alles, worauf sich linksgrüne Verkehrspolitik in diesem Land kapriziert. In Berlin, wo der Desaster-Flughafen BER (toi, toi, toi) endlich auf der Zielgerade ist und mit fast einem Jahrzehnt Verzögerung fertig zu werden scheint, wird vom R2G-Senat gleich einmal ein Zeichen gesetzt: Die notwendige verkehrsinfrastrukturelle Anbindung des Stadtverkehrs an den Flughafen wurde vorsätzlich „verschlafen“ bzw. unterlassen.

Die Hauptstadt hat somit zwar – wenn alles rund läuft – ab Herbst endlich ihren Flughafen – doch die Katastrophenplaner des Senats in den Planungs- und Verkehrsämtern haben ganze Arbeit geleistet: Der Dreh- und Angelpunkt der verkehrsmäßigen Erschließung des Airport Schönefeld (BER), die Stadtautobahn und hier vor allem der Britzer Tunnel, sind neuralgische Nadelöhre – und hier bricht seit Jahren täglich der Verkehr zusammen, bevor der Flughafen seinen Betrieb aufgenommen hat.

Wie „B.Z.“-Kolumnist Gunnar Schupelius schreibt, musste der Tunnel, den täglich 135.000 Autos durchfahren, alleine im letzten Jahr wegen hohen Verkehrsaufkommens gante 48 Mal komplett geschlossen werden –  mehr als doppelt so häufig wie 2018. Insgesamt 842 Mal, so Schupelius, wurden einzelne Fahrstreifen vor dem Tunnel und die Zufahrten Buschkrugallee und Britzer Damm kurzzeitig gesperrt, „um der Überfüllung vorzubeugen“. Die Folge: jeweils kilometerlange Staus bis Charlottenburg oder an die östliche Stadtgrenze – und das alles, bevor ein Flugzeug auf dem BER abgehoben hat. Nimmt der Flughafen seinen Regelbetrieb auf, kollabiert alles. Nichts wurde in den letzten Jahren unternommen, um für Entlastung durch Ausweichstrecken oder Ausbau zu sorgen.

Keine U-Bahn, kein Straßenausbau – Verkehrschaos auf dem Weg zum BER mit Ansage

Genau das scheint es zu sein, was vor allem die Berliner Grünen wollen: Wenn sie schon den verhassten Flugverkehr nicht verhindern können, dann können sie wenigstens den Passagieren das Leben schwer machen, um ihren Flieger rechtzeitig zu erreichen. Deshalb wurde vermutlich auch der ÖPNV, auf den der grün geleitete Verkehrssenat verweist, auch nicht ausgebaut: Wie die B.Z. ausführt, ist die eigentlich geplante schnelle Zugverbindung zwischen Hauptbahnhof und BER noch lange nicht fertiggestellt – und die U-Bahn-Linie 7 wurde nicht bis Schönefeld verlängert, womit der BER einer der wenigen Flughäfen dieser Welt ohne U-Bahn-Anschluss sein wird.

Das kommt dabei heraus, wenn Autohasser, Sozialneider, Klimasekten-Aktivisten und grüne Volkserzieher in politische Positionen gelangen, wo sie ihre vorindustriellen und zivilisationsfeindlichen Ideologien zu verwirklichen versuchen. Den Schaden trägt die Wirtschaft, der Normalbürger und vor allem der Standort Berlin. Die Lachnummer BER geht so in die nächste Runde – mit Ansage. (DM)