Nicht mehr alle Latten am Zaun? Regierung will Smartphone-Bildschirmauflösung reduzieren

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Weniger Auflösung demnächst auch auf Merkels Diensthandy? (Foto:Imago)

Berlin Bundesumweltministerin Svenja Schulze sammelt wieder einmal „Sympathiepunkte“ – und will die Digitalisierung „nachhaltiger“ gestalten: Noch bevor diese in Deutschland überhaupt flächendeckend und internationalen Standards entsprechend ausgebaut ist, soll sie auch schon wieder eingeschränkt werden. Allen Ernstes fordert die SPD-Ministerin jetzt eine „Reduzierung der Bildauflösung auf Handys“.

„Wenn wir permanent am Handy streamen, dann kostet das Energie“, dozierte Schulze in der „Bild“-Verbrauchersendung“ – und erklärte mit beeindruckender Fachkompetenz denjenigen, die sich wundern, wie die bunten Bildchen aufs Smartphone kommen: „Das sind Rechenleistungen, die dahinter stecken“. Endlich wäre auch das geklärt, zum Glück haben wir Minister mit soviel Sachverstand!

Schulze fordert daher „nachhaltigere Rechenzentren, die auf erneuerbare Energie setzen“, so „dts Nachrichtenagentur“. Außerdem müsse die Qualität des Streamings überdacht werden: „Muss eigentlich für jedes Handy die Bildschirmauflösung für Filme so hoch sein? Wir können das mit dem menschlichen Auge gar nicht wahrnehmen. Kann man das nicht ein wenig runtersetzen? Dann haben wir das gleiche Erlebnis am Handy, aber es wird weniger Strom verbraucht“.

Gängelung und Erzeugung künstlicher Probleme, wo keine sind

Gängelung und Bevormundung, die schleichende Beseitigung von allem, was noch funktioniert und Spaß macht – darauf versteht sich die Groko-Politik. Eine Regierung, die sich in immer mehr Lebensbelange ihrer Bürger einmischt, Berufspolitiker, die nie Leistungseinkommen erwirtschaftet haben, sondern stets fürstlich von der Allgemeinheit alimeniert wurden, denken sich tagtäglich neue Schikanen und Erschwernisse aus, wie sie die Leistungsträger im Land malträtieren und erziehen können.

Verzicht, Konsumbeschränkung und technologisches „downgrading“ weg von Spitzenprodukten, zurück zu dem, was „ja auch völlig reicht“: Das ist Sozialismus pur, doch er kommt heute nicht mehr unter dem vorgeblichen Ideal der „Gleichheit“ daher, sondern der ökologischen „Nachhaltigkeit“.

So funktioniert Politik in diesem Staat: Existierende Probleme werden ausgesessen, ignoriert oder vorsätzlich vergrößert – und in den wenigen Bereichen, wo in diesem Land noch etwas funktioniert und es bislang keine Probleme gibt, werden sie von der Regierung künstlich erzeugt. (DM)

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