Sinnbild einer kaputten Gesellschaft: Atemschutzmasken aus Kinderkrebsklinik gestohlen

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Mundschutz und Desinfektionsmittel ausverkauft? Dann wird eben geklaut - auf wessen Kosten auch immer (Foto:Imago/teutopress)

Berlin – Eine durchweg asoziale Gesellschaft prägt das neue, das beste Deutschland aller Zeiten – und sie lebt nach dem Motto: Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht. Die „Solidarität“ der bunten Zivilgesellschaft zeigt sich in der Krise – etwa im Umgang mit der aktuellen Corona-Epidemie. Und wie: Aus der mehreren Berliner Kliniken sind nun Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel gestohlen worden – darunter sogar aus der Kinder-Intensivstation der Berliner Charité.

Während Schutzmaterial laut „rbb“ inzwischen überall in der Bundeshauptstadt verknappt, so etwa auch in den städtischen Vivantes-Kliniken, wittern offenbar kriminelle Banden das große Geschäft – denn die professionelle Vorgehensweise und die entwendeten Mengen deuten eher darauf hin, dass hier nicht für den Eigenbedarf, sondern für den Schwarzmarkt „angeschafft“ wurde.

Besonders erschütternd: Der Kinderintensivstation des Virchow-Klinikums der Charité fehlen nun „große Mengen Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken, Handschuhe und Schutzkleidung“, so der Sender. Betroffen sei auch eine Station, in der schwer krebskranke Kinder behandelt werden, wie die Pressestelle der Charité bestätigte.

Folge einer Erosion des Kollektivs – vor allem im R2G-Saustall Berlin

Die Erfahrung lehrt, dass sich für Diebe nirgendwo leichter zuschlagen lässt als im rot-rot-grünen Saustall Berlin, wo Korruption in Behörden, Immobilienskandale um Vorkaufsrechte, Steuerverschwendung und unvollendete Infrastrukturprojekte nur einen Teil des kollektiven Behördenversagens abbilden.

Eine ethnisch zerrissene Gesellschaft mit unzähligen Parallelmilieus, die keine Gemeinsamkeiten hat, weil Begriffe wie „Volk“ und „Leitkultur“ als rechtsradikal bis faschistisch gelten, und in der jeder Dienst an der Gemeinschaft, jede Kollektiverfahrung – von der Wehrpflicht bis zum christlichen Wertebekenntnis – weggeätzt wurde,  kennt auch kein Zusammengehörigkeits- und Identitätsgefühl mehr. Das erleichtert solche gewissenlosen Untaten natürlich ungemein. Wo Illegale und Kriminelle „nun halt mal da sind“, wo ein Volk zur Bevölkerung wird und die Belange der „schon länger hier Lebenden“ den „neu Hinzugekommenen“ schnuppe sind, braucht man sich über solche Zustände nicht zu wundern. (DM)