Aus Erfahrung dumm geblieben: Seehofer will wenigstens die „Kinder“ nach Deutschland holen

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Horst Seehofer verteidigt die Obergrenze (Foto: Collage)

Jeder einigermaßen durchblickende Bürger weiß, dass viele der Hereinstürmenden ihre Kinder benutzen, um leichter ins gelobte Land zu gelangen. Sind die Kinder erstmal hier, kann dann die komplette Großfamilie nachziehen. So weit zum Plan.

Nun gibt es aber – trotz all der negativen Erfahrungen seit 2015 – immer noch Politiker, die auf diese Finte hereinfallen. Einer von ihnen heißt Horst Seehofer.

Laut „Tagesschau“ zeigt sich der Bundesinnenminister nun doch überraschend offen für den Vorschlag von Grünen-Chef Robert Habeck, die 5000 Kinder nach Deutschland bringen zu lassen.

Bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel will er diesen Vorschlag unterbreiten. Kontra kommt von einem anderen CDU-Genossen, dem Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömerder, der noch kurz zuvor getwittert hatte: „Wenn wir 5000 aufnehmen, machen sich 50.000 zusätzlich auf den Weg. Keine falschen Hoffnungen wecken!“

Zu spät. Zu spät. Die Schleusen werden wieder geöffnet, auch wenn Deutschland dabei vor die Hunde geht.